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FrageBald 3-fach Mami - wie war die Umstellung von 2 Kinder auf 3 Kinder?

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Hallo zusammen

Im Titel steht es ja schon. Wir erwarten bald unser 3tes Kind. Aus Neugier schreibe ich hier um einige Tipps oder Erfahrungen zu lesen. Wie war die Umstellung von 2 Kinder auf 3 Kinder? Ist es stressiger als vorher, oder ist man als Familie schon "eingespielt"? Kann ich dann allen genügend Liebe schenken? Ist es finanziel ein grosser Unterschied?
Wir sind beide Berufstätig und haben tolle Unterstützung von der Familie und von Freunden. Jedoch werden die Reaktionen der Familie vermutlich nicht so toll ausfallen.
Ich weiss, jedes Kind ist anders und es ist immer ein "neu finden" wenn ein Kind dazu kommt. Trotzdem würde ich mich über einen Austausch freuen.

Danke im Voraus :-)
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Mutter

4 Antworten

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Warum wird sich denn deine Familie nicht freuen, resp.nicht positiv reagieren?
Ungeteilte elterliche Aufmerksamkeit gibts pro Kind logischerweise weniger. Allerdings haben die Kinder untereinander ja dann auch menschliche Nähe, Aufmerksamkeit und körperliche Nähe. Und lernem untereinander viel.

Was ich von Familien hörte: 2 Kids werden noch schnell (gerne) mal gehütet, 3 sind vielen älteren (Grosseltern) oder unerfahrenen (zB. Gotti) zu viel.

Als Nanny habe ich die Erfahrung gemacht, dass es schon strenger ist als 2 Kinder.
Man kann halt weniger gut Sachen machen wie: das Biscuit halbieren, "jetzt zuerst du dann du" etc. Und man hat halt nur 2 Arme/Beine zum Schösselen, halten etc.

Aber natürlich ist es sehr individuell wie es in konkreten Familien aussieht.

Ihr seid voll im Trend: man sieht sooo viele Schweizer Familien mit 3 Kindern auf Spielplätzen,ins Kitas, beim Wandern, auf Nannysuche (weil Nanny für 3 Kinder finanziell günstiger ist als Kita) etc.. Viele Zwilllinge gibts auch..;)

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Kommt doch sicher gut :) Drück' euch die Daumen :)
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Vielen Dank für deine Worte. Ja meine Mutter hat schon bei den anderen Kindern am Anfang Mühe gehabt, danach natürlich eine riesen Freude. Naja mal abwarten. Bim gespannt auf die kommende Zeit.
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Ich habe 3 Kinder mit einem Abstand von jeweils 2 Jahren. Was mir auffällt ist, dass sich immer 2 gegen das 3te stellen, wenn es mal Streit gibt. Des Weiteren ist es wirklich so, dass 3 Kinder bei vielen schon zu viel ist und es praktisch unmöglich wird, zu zweit Termine wahrzunehmen oder auszugehen. Auch finanziell merkt man 3 Kinder, da beispielsweise oft Kleider und Schuhe nicht nachgetragen werden können (Mädchen-Junge, kaputte Kleider und Schuhe, die nicht weiter vererbt werden können, Hobbys, unterschiedlicher Körperbau bei Hosen)
Je älter die Kinder werden, umso weniger Streit gibt es und sie können auch lang und friedlich zusammen spielen. Es findet sich bei 3 Kindern auch immer ein Spielpartner oder eine Aufgabenhilfe.
Ja, es ist streng, aber je älter die Kinder werden, umso mehr schätzen sie ihre Geschwister, umso mehr helfen sie sich gegenseitig und umso einfacher wird es für mich.
Also nur Mut!

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Bei uns ist es so, dass ich mich von meinem Mann getrennt habe. Jedes 2. Wochenende sind die Kinder also bei ihm. Ansonsten dürfen die Kinder immer zu meiner Freundin oder ihre Kinder zu mir, wenn etwas ist. Ich komme so sehr gut klar. Die Kinder übernachten auch bei uns.
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Danke Rumpelstilzchen für Deine Antwort. Wie macht ihr das, wenn ihr die Kinder einmal zum hüten gib? Aufteilen, also trennen die einen hier die anderen dort oder wie?
Danke im Voraus
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Gibt es hier keine 3 fach Mamis mehr? :-)
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Bei mir war es anfangs der Schlafentzug das Schlimmste. Der Älteste ist gerade frisch in den Kindergarten gegangen als der Jüngste zur Welt kam. Da ging es nicht, dass ich am morgen nochmals ins Bett gehe. Da mein Mann bei jedem Kind weniger geholfen hat, blieb alles an mir hängen. Aber sobald man den Rhythmus gefunden hat mit dem Baby, klappt es eigentlich gut.
Der Zusammenhalt zwischen meinen drei Jungs ist eigentlich gut. Sie streiten zwar täglich und manchmal hat auch das Faustrecht wieder Einzug, aber wenns dann drauf an kommt, stehen sie zusammen.
Zeit zu zweit gibt's eigentlich bei uns nie. Da sich die Grosseltern nicht für die Kinder interessieren und die Kollegen selber Kinder oder eben dann gar keine haben, ist das Kinder "weggeben" nicht so einfach. Wir nehmen sie dann einfach jeweils mit. Manchmal ist es schon hart wenn man diese Möglichkeit der Zweisamkeit nicht hat, vor allem wenn man im persönlichen Umfeld sieht wie es bei den anderen läuft. Wir haben auch Kollegen die die Kinder regelmässig weggeben können, aber für sie ist das selbstverständlich. Wenn wir dann unserer Problematik schildern, stossen wir nur auf Unverständnis. Mittlerweile habe ich die Situation akzeptiert und die Kinder sind auch mal 2 Stunden alleine zuhause und mein Mann und ich gehen rasch irgendwo etwas trinken.

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