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FrageBehandlung mit Cannabis - soll ich es wagen? Jemand Erfahrung?

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Hallo,

seit meinem Bandscheibenvorfall habe ich mit einem chronischen LWS-Syndrom zu kämpfen. Ich war schon bei zig verschiedenen Ärzten und habe mir schon so ziemlich jedes Schmerzmittel verschreiben lassen, das sich in Deutschland verschreiben lässt. Physiotherapie habe ich auch schon hinter mir, ohne Erfolg. Meist war kurzzeitig eine Besserung zu spüren, nach ein paar Tagen oder Wochen war dann aber alles wie zuvor. Nun versucht mir mein Arzt seit einiger Zeit ein Schmerzmittel auf Cannabis-Basis schmackhaft zu machen. Anfangs kam es für mich gar nicht in Frage, ich dachte aber auch, dass man es rauchen müsste. Es sind aber auch bloß Tabletten. Trotzdem habe ich irgendwie Bedenken, man kennt doch all diese Horrorgeschichten von Cannabisabhängigen... Ist das vergleichbar? Soll ich über meinen Schatten springen oder ist dieses ganze Gerede um "medizinisches Cannabis" eh nur heiße Luft? Ist jemand hier vielleicht schon damit behandelt worden?
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5 Antworten

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In Langnau gibt es eine Apotheke. Dort wird Cannabis legal an Schmerzpatienten verkauft. Vielleicht kann dir der Apotheker Auskunft geben.
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Cannabis ist eine sehr viel zuträglichere Droge, als es Tabak und Alkohol sind. Die wahren Horrorstories hierzu finden sich in Zeitungsmeldungen über Gewalt und Unfälle sowie medizinische Leidensgeschichten. Cannabis ist eine alte Kulturbegleiterin der Menschheit und gehört zu den guten Helfern.
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Ich nehme hochprozentige CBD Tröpfchen. Genauer gesagt 20%ige, alles was weniger Prozent hat wirkt bei mir nicht. Die haben auch kein THC. Sie wirken bei mir super- sind leider au sehr teuer und werden nicht von der Krankenkasse bezahlt.
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Hallo Jutta,

wenn die Möglichkeit besteht, dass dadurch deine Schmerzen gelindert werden - und davon geht dein Arzt schließlich aus - warum nicht?

So weit ich weiß, gibt es schon einen großen Unterschied zwischen dem medizinischen Cannabis und dem Gras, das du am Bahnhof kaufen kannst ;) Da ist der THC-Gehalt z.B. viel geringer. Natürlich kannst du auch davon süchtig werden, aber das kann man von jedem anderen Schmerzmittel auch und das kommt ja auch nicht gerade selten vor. Dein Arzt verschreibt dir aber auch nur eine bestimmte Menge, wenn du das einhältst, ist das Risiko gering.

Die Wirksamkeit von Cannabis als Schmerzmittel ist auch beim LWS-Syndrom schon wissenschaftlich bewiesen, von heißer Luft kann daher nicht die Rede sein. Was noch fehlt ist einzig die Akzeptanz in der breiten Bevölkerung :)

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Habe auch schon gehört, dass Cannabis als schmerzlinderndes Arzneimittel eingesetzt werden kann. Könnte mir gut vorstellen, dass Cannabis auch bei der Schmerzlinderung erfolgreich ist, da Cannabis eine tranquillisierende Wirkung hat.

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