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FrageKinder fremdbetreut - was ist euch am Wichtigsten?

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Ich habe mal ein paar Fragen zu Fremdbetreuung Kinder.
Was ist euch am Wichtigsten bei der Fremdbetreuung eurer Kinder?
Gibt es ausreichende Angebote? Was sollte auf jeden Fall im Angebot enthalten sein? Was wärt ihr bereit zu zahlen für eine Betreuung nach euren Wünschen?
Freue mich auf zahlreiche Antworten.
Lg
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Kinderbetreuung

6 Antworten

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Für mich käme nur die Variante Nanny und zwar bei uns zu Hause in Frage. Neuerdings haben Nannys ja auch eine. GAV. Genau zu diesen Konditionen würden wir sie auch anstellen.

2 Kommentare Sortierung: Neuste Bewertung Chronologisch

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Gesamtarbeitsvertrag
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Vollmond was ist eine GAV?
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Für mich muss das gesammt Packet stimmen, gut erreichbar, wenig Wechsel vom Personal/Bezugspersonen und den Kinder muss es wohl sein.
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Ich stosse mich am Begriff FREMDbetreuung. Viele geben ihr Kind in der Ikea in die Hüte, haben dann aber Mühe mit Kita/Nanny (was KEINE fremden Personen sind, sondern Bezugspersonen, welche ihr Bestes geben, den Kindern ein liebevolles Gegenüber zu sein.)
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Als ich für unser erstes Kind eine Krippe suche sah ich mir einige Krippen an. Bei vielen Krippen empfand ich die Räumlichkeiten, besonders aber den Umgang mit den Kindern lieblos. Da waren grosse, kalte Räume und in diesen hockten einige Kinder, beschäftigten sich mit irgendwas und irgendwelche Praktikanten wuselten irgendwas, aber es fehlten die Gefühle, die zu einer angenehmen, herzlichen Atmosphäre führen. Das zeigte sich dann auch in den Details. Viele Krippen haben ihre Konzepte, zum Beispiel "wir gehen jeden Tag raus" usw. Aber meist werden die Kinder einfach zwei Stunden "rausgeschleipft", damit dieser Punkt abgehackt ist. Die kleinsten Hüpfer hocken dann in riesigen Zwillingswagen, ohne Decke oder Kinderwagensack, tragen weder Mützen noch Handschuhe, gescheite Kleidung und Schuhe trägt auch kaum eines, der Rotz läuft aus der Nase, dass jedem klar ist, dass dem Kind den ganzen Tag noch keiner die Nase abgewischt hat und an der Hand werden noch zwei grössere Kinder nachgezogen, das eine plärrt, dass andere ist still und apathisch. Wären die Eltern mit den Kindern unterwegs würden sie die Kinder einpacken, würden ihr Kind tragen wenn es müde ist, es trösten wenn es weint, sich mit ihm auseinandersetzen, es müsste nicht bloss funktionieren, weil die Gruppe um 16.00 wieder in der Krippe sein muss, weil der Zvieri ansteht. Aus diesen Gründen wirkte das für mich in den meisten Fällen lieblos und gestresst und kaum emphatisch. Und an so einem Ort wollte ich mein Liebstes nicht lassen.
Ich fand dann aber eine ganz herzige Krippe, mit nur 11 Plätzen. Da waren die Räumlichkeiten in einem Einfamilienhaus, mit Gärtchen, und die ganze Einrichtung, die Gestaltung der Räume, die Betreuung (zwei Inhaberinnen und zwei Praktikanten) war derart liebevoll und herzlich, dass ich mich für diese entschied. Am Ende waren die Inhaberinnen aber zu lieb und trauten sich nicht gegen Eltern durchzusetzen, die dauernd ihre kranken Kinder "abluden", sodass wir den Platz wieder kündigten.
Bei der Spielgruppe hatte ich ebenfalls nochmals Glück, eine Vollblut-Italienerin die eine Spielgruppe derart herzlich führte, dass man dachte, man gib das Kind der Oma ab. Die wurden geherzt, geknuddelt, verwöhnt, bespasst, gekitzelt, bemalt - unbeschreiblich. Jedes Mal ein anderes Programm. Man spürte einfach, dass diese Frau die Kinder und ihren Job richtig liebt und von ganzem Herzen ausführt.
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ich werde nie verstehen, dass man kinder auf die welt setzt und dann in ein kinderkrippe etc bringt. es gibt nichts schöneres, als die Kleinen heranwachsen zu sehen. sie sollen bei ihrer mutter bleiben.

8 Kommentare Sortierung: Neuste Bewertung Chronologisch

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Es gibt genug Mütter, die ihre Kinder vor dem Fernseher parkieren damit sie in Ruhe ihren Haushalt machen können - Tagesmütter übrigens auch, habe ich selber erlebt. Und es gibt auch Mütter, die ihre Kinder tagelang bei den Grosseltern parkieren, damit sie sich ihrem eigenem Vergnügen widmen können. Meine Tochter geht gerne in die Kita weil sie da mit anderen Kindern spielen kann und weil sich die Betreuerinnen hingebungsvoll um sie und die anderen Kinder kümmern. Wenn sie zuhause ist dann verbringe ich meine Zeit möglichst viel mit ihr zusammen, ich lese ihr vor, wir gehen spazieren, kochen zusammen, kuscheln miteinander. Ich glaube nicht, dass es auf die Menge der Zeit ankommt sondern auf die Qualität der Zeit die man miteinander verbringt. Ich sehe meine Kinder auch heranwachsen.
Und überhaupt, immer dieser Anspruch dass Kinder bei der Mutter bleiben müssen: Im Normalfall haben Kinder auch einen Vater. Wieso eigentlich ist immer die Mutter verantwortlich dafür, dass Kinder glücklich heranwachsen?
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Leben und leben lassen. Zum Glück gibt es verschiedene Möglichkeiten sodass jeder zufrieden gestellt werden kann :-)
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Finde auch, das ist eine ganz schön freche und allgemein Aussage... Selbst wenn man das Glück hat, mit 28 zwei Kinder zu bekommen und der Mann hat genügend Geld alle durchzubringen (so einen muss man erstmal finden) was macht man dann mit 42, wenn die Kinder nur noch bei Facebook hängen und dir morgens sagen, du sollst aus deren Zimmer gehen weil du nervst... Soll man dann die 40 Jahre die man noch lebt TV schauen und stricken? Heutzutage wird man alt. Niemand stellt dich aber mehr ein wenn du 12 Jahre zu Hause hockst. Die Emanzipation hat halt vor und Nachteile, halbtags Betreuung ist doch völlig ok, muss ja nicht von 7.00 bis 19.00 sein aber wie gesagt, was macht man wenn die Kids gross sind? Und sich sicher sein, dass der Mann einen bis ans Ende aller Tage durchfüttert... Naja
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Jedem wie es ihm passt. Ich vertrete immer noch die Meinung: Wenn es der Mutter gut geht, geht es auch dem Kind gut. Sprich unglückliche Mutter = unglückliches Kind. Ich glaube auch, wenn es nicht unbedingt sein muss finde ich es auch nicht so gut, wenn die Mutter 80 oder noch mehr Prozent arbeitet. Aber so 40-60% ist für mich perfekt. Aber wie gesagt, ich wär tot unglücklich wenn ich „nur“ zu Hause sein könnte.
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@Amanda
Wenn das Kind krank ist, stehen Vater oder Mutter 3 Arbeitstage (bezahlt gemäss Arbeitsrecht) zur Verfügung.
Und wenn das Kind krank ist, braucht es eh die Mama oder den Papa.
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@Stern:
Leider, leider ist es nicht so einfach und nicht so schwarz-weiss..

Nicht alle Kinder sind "geplant". Nicht alle Eltern bleiben zusammen. Nicht jeder Job ist "unkündbar". Nicht jeder Mann ist willens und fähig die Frau finanziell "durchzubringen" wenn sie 5 Jahre wegen Kinderbetreuung nichts verdient.
An deinem Kommentar merkt man, dass du dich nicht mit Kitas auskennst. Viele würden zB. gerne das Kind nur einen Tag bringen, das ist aber oft nicht möglich.

Was zeichnet deiner Meinung nach eine Mutter zur besten Betreuerin aus? Dass sie geboren hat?
Viele Väter betreuen ja heutzutage auch 1 Tag pro Woche..das ist deiner Ansicht nach eine schlechtere Betreuung als wenn die Mama da ist?
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Aber wenn das Kind krank ist, darf es auch nicht in die Kita! Dann muss es evtl. Auch zu xy...
Eine Nanny oder Tagesmutter betreut das Kind auch bei Krankheit.
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In diesem Fall sind deine Kindern auch nie von der Nachbarin, Oma, Tante ect. betreut? Das wäre ja auch Fremdbetreuung! Oder wie verstehst du dies?

Lieber eine gute Kita (Auch wenn eine Angestellte/r krank ist, hat Kita offen) als das Kind immer hin und her und keine Ruhe in der Betreuung... (Sorry, Oma ist heute krank, du musst deshalb zu xy.... sorry Tagesmama ist in den Ferien du musst zu xy...)....

Eine Elternzeit ohne Job (natürlich nur ein Elternteil) können sich leider nicht alle leisten. Und mit 4/5 Jahren sind die Kids ja schon wieder oft ausserhalb mit Kindergarten (4-5 x am Morgen wo ich wohne plus mind. 1 x am Nachmittag). Da überlegt man sich wirklich, ob man den Job aufgibt, ist doch ein Wiedereinstig ins Berufsleben oft nicht einfach.
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Liebe Lilifee

Ich nehme an Du gedenkst selber so etwas anzubieten und fragst deshalb hier nach.

Die Faustregel meiner Meinung nach ist: Die besten Erzieherinnen und Betreuerinnen sind diejenigen, welche sich ganz nach ihrem Herz und ihren persönlichen Stärken ausrichten. Dann ist es echt, dann springt der Funke hinüber und dann hast Du Erfolg.

Statt zu fragen " was möchtet Ihr haben?" würde ich beginnen mit: " Was möchte ICH eigentlich gern und was kann ICH anbieten wo ich zu hundert Prozent dahinter stehe, egal was passiert.

Leider denken viele, es müsse von Beginn an perfekt sein und alles klappen. Gerade die heutige Gesellschaft stellt solche Ansprüche. Im Leben ist es aber oftmals so, dass man erst mit der begonnenen Aufgabe wächst und Erfahrungen sammelt !!!
Du kannst also immer noch laufend Dein Angebot verändern und dann anpassen.

Horche in Dich hinein und fälle dann die Entscheidungen ohne die Antworten im aussen zu suchen.

Jeder Weg egal wie lang beginnt mit dem ersten Schritt.

Viel Glück!!

Und wenn ich mich geirrt habe, dann sorry.

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