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FrageTrennung - Kinder und neue Freundin des Expartners

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Hallo
Ich bin von meinem Mann getrennt, er hat mittlerweile eine neue Partnerin, ich lebe mit den Kindern zusammen und bin in keiner neuen Beziehung.
Die Beziehung Vater/Kinder wird immer schwieriger, die Kinder möchten nicht zu ihm weil auch immer die Partnerin und ihre Kinder dabei sind.
Ich habe meinem "Noch-Mann" die Kinder nie vorenthalten, er hätte sogar die Möglichkeit gehabt, sie zwischendurch bei uns zu besuchen. Die Kinder haben eigene Interessen und oft auch Programm an den Wochenenden.
Jetzt wird mir vorgeworfen, dass ich ihm die Kinder weggenommen habe.
Der Vater möchte nicht ohne neue Partnerin und deren Kinder an die Schulaufführung des Sohnes kommen, mein Sohn möchte aber nur den Vater einladen. Es wird immer schwieriger....

Wie gehen andere betroffene in ähnlichen Situationen um?
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15 Antworten

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Hallo lobo

Mit wem der Vater seine Wochenenden verbringt und wen er an eine Schulaufführung mitbringt ist seine Sache. Wenn deinen Kindern etwas daran nicht gefällt, dann muss der Konflikt zwischen Vater und Kindern gelöst werden. Es sind ja keine Kleinkinder mehr.
Solche Konflikte zwischen Vater und Kindern können gelöst werden - es gibt Kompromisse dafür. Deine Kinder wollen bestimmt den Kontakt zum Vater nicht verlieren und umgekehrt auch nicht. Also werden die Beteiligten/Betroffenen eine Lösung finden. Und die Kinder sollen deshalb an den dafür vorgesehenen Wochenenden zu ihrem Vater gehen - da sollte deine Haltung ganz klar sein.
Deine Antwort auf Bemerkungen negativer Art von seiten deiner Kinder über das neue Privatleben ihres Vaters sollte immer und ohne Ausnahme sein: "Ich halte mich da raus, klärt das bitte direkt mit dem Papa, ihr findet bestimmt eine Lösung zusammen".
Er hat ganz klar ein Recht auf eine neue Partnerin und auch darauf, sein Leben weiter zu leben. Genau so wie du dieses Recht auch hast. Oder möchtest du, dass deine Kinder ausziehen und den Kontakt zu dir abbrechen, wenn du wieder einen Partner hast, und ihnen das nicht passt? Eben! Es gibt da Grenzen.
Ich vermute eher, dass es dir nicht passt, dass er wieder sein eigenes Leben lebt und Kinder spüren dein Unbehagen genau! Aus Loyalitätsgründen übernehmen sie deine Abneigung über die Situation. Läuft ganz automatisch und unbewusst.
Lass also den Vater und seine Kinder ihre Sachen selbständig zusammen lösen und halte dich emotional und mit Kommentaren raus.
Die Kinder würden dir zuliebe die Beziehung mit ihrem Vater opfern - die Verantwortung über diese Situation würde dann aber ganz klar bei dir liegen. Für die Entwicklung deiner Kinder und ihr ganzes späteres Leben heisst es: Besser einen Vater mit neuer Partnerin und Stiefgeschwistern als gar keinen Vater mehr.

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Leider gibt es beim älteren Sohn schon lange keine gute Beziehung mehr zum Vater die es zu opfern gäbe... Wenn ich mich gar nicht einmische, nimmt er von sich aus keinen Kontakt mit dem Vater auf, gemeinsame Wochenenden wurden auf Eis gelegt - nicht wegen mir!
Aber trotzdem danke für deine Ratschläge.
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Ich war selber betroffen. Heute sind meine Kinder erwachsen und ich bin froh, bin ich in der Ablösungsphase von meinem Ex-Mann, welche einige Jahre nach der Scheidung erst abgeschlossen war, im Grossen und Ganzen meinem Verstand und nicht den Emotionen gefolgt. Obwohl beide zwischen 25 und 30 Jahren sind, sehe ich immer wieder, wie wichtig der Vater für sie immer noch ist. Und diese Beziehung hätte damals ganz leicht zerstört werden können. Geschieden ist rasch. All die Jahre danach sind harte Arbeit. Ich quatsch nicht einfach so theoretisch irgendwas daher in diesem Forum.
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bist du selber betroffen oder erklärst du mir wie es sein sollte?
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Hallo Lobo

Wie alt sind denn Deine Kinder?
Ich finde auch das Du die Beziehung Vater Kind fördern solltest, auch wenn er eine neue Partnerin hat. Wenn Deine Kinder aber ein gewisses Alter haben, können Sie auch selber entscheiden, ob Sie zu Ihm wollen oder nicht. Dann kann Sie auch der Vater nicht zwingen zu kommen.
Wenn das Verhälnis gut ist und sich Alle Parteien Mühe geben, dann sollte das klappen, Ist ja auch wichtig, das die Kinder beide Elternteile haben.
Allerdings bin Ich der Meinung, das wenn Dein Sohn die Schulaufführung mit Dir und nur Deinem Mann besuchen möchte sollte das akzeptiert werden, schlieslich ist das seine Sache , wer er einladen will!
Wenn er alleien nicht kommt, ist das traurig, denn dann stellt er die Freundin über den Sohn.
Ich bin auch allein, mit 4 Kindern und diese stehen an erster Stelle, Beziehung hin oder her!
Mein Exmann hatte rasch eine neue Partnerin, wir geben uns Mühe, das es relativ gut klappt, was oft auch schwierig für mich ist, aber zuliebe der Kinder!

Ich hoffe, das Ihr als Eltern den Rank findet!
Alles Gute Leona

1 Kommentar

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Die Kinder sind bald 12 und bald 16.
Es könnte durchaus sein, dass er nicht kommt, wenn er seine neue Familie nicht mitbringen kann.
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Deine Kinder müssen die neue Familie ihres Vaters respektieren lernen. Dass sie Auflagen machen, wie und mit wem er an ihre Einladungen kommt, geht gar nicht und sind nichts anderes als Spielchen.
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Na also mit 12 und 16 Jahren dürfen Sie mitreden , ihre Meinung einbringen, sind ja keine Kleinkinder mehr. Setzt natürlich voraus das Sie weder von der Mutter noch vom Vater egostischen Einfluss bekommen. Da muss man sich schon zusammenreissen, und das Beste für die Kinder wollen, schliesslich müssen Sie schon die Trennung der Eltern hinnehmen.
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Das fänd ich total daneben, wenn er dann nicht kommt!
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Ich finde es vom Vater sehr egoistisch, dass er den Wunsch des Sohnes nicht respektiert und finde es schade, dass er immer mit seinen neuen Stiefkinder auftaucht. Dies löst sicherlich Verlustängste bei Deinen Kindern aus. Wir sind nach der Trennung der Eltern einfach ersetzbar. Es sind ja nicht gemeinsame Kinder des Vaters mit der neuen Frau, sondern Stiefkinder. Da könnte man schon mal ohne diese Kinder auftauchen und etwas alleine mit seinen leiblichen Kindern unternehmen! Wären es gemeinsame Kinder würde die Sache sicherlich anderst aussehen. Aber auch da, kann man sich mal einen Tag nur für seine älteren Kinder nehmen.

1 Kommentar

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Ich bin Vater von zwei Jungs und befinde mich genau in dieser Situation.
Was ich Deinem Kommentar entnehme ist, das Du selbst nicht in einer solchen Situation stehtst.
Denn eines ist klar was Kinder wollen, Sie wollen das Mama und Papa wieder zusammen kommen und alles so ist wie früher.
Deswegen ist genau das falsch was Du schreibst, damit wollen die Kinder wieder Ihre Familie herstellen, einen für Sie Vertrauten zustand.
Was ganz wichtig in dieser Situation ist, das die Mutter, da Sie am meisten Einfluß auf die Kinder hat, das die Freundin und die Kinder auch zur Familie gehören.
Und wie in jeder Familie sind nicht immer alle einer Meinung oder beste Freunde, aber Sie sind teil dieser Familie.
Ich würde bestimmt nicht auf eine Verantstaltung kommen, um es dann so aussehen zu lassen als wäre die "Alte" Familie in Ordnung.
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Ich kenne leider die andere Seite und zwar als bereits als erwachsene Frau. Jahrelang wurde ich aus der Familie unter Druck gesetzt. Angefangen bei der Taufe unseres ersten Kindes, über sämtliche Geburtstage und Familienfeste. Da hiess es immer wieder: wenn diese Seite eingeladen wird, kommen wir nicht. Bis wir uns eines Tages nicht mehr erpressen liessen und einfach alle eingeladen waren. Da spinnte dann halt die andere Seite....Hey, das ist doch einfach nur Kindergarten! Rauft euch zusammen, ihr verpasst sonst so viel im Leben voneinander!

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oder du möchtest es nicht verstehen. Wenn mein Mann seine Eltern zur Taufe unseres Sohnes einlädt und die nicht kommen wenn meine Eltern dabei sind...na??
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:( nun ja, ich denke du möchtest es nicht verstehen. Haben denn Dein Schwiegereltern zur Taufe geladen? Nein Du, also haben Deine Schwiegereltern nicht zu bestimmen wer an Eurer Taufe dabei sein durfte....Hier lädt aber der Sohn ein...
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Ach, ok, dann hätte ich wohl auch akzeptieren sollen, weil meine Schwiegereltern erzwingen wollten, dass meine Eltern nicht an der Taufe des gemeinsamen Enkels teilnehmen? Es ist genau das gleiche, es ist auch Familie und erweiterte Familie die Machtansprüche durchsetzen wollen..wenn die Themeneröffnerin den Rank nicht jetzt findet, wird es auch für später schwierig..
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Wenn eingeladene Gästen bei einem Fest vorschreiben wollen wer kommen kann und wer nicht ist das eine andere Sache. Der Sohn möchte aber nur den Vater einladen und dies sollte der Vater akzeptieren, weil nur er eingeladen wird. Anderst sehe es aus wenn der Vater den Sohn einlädt und dieser bestimmt wer dabei sein darf.. Verstehst Du was ich meine? Bei Einladungen sollte die eingeladene Partei den Wunsch so akzeptieren, da es sich um eine Einladung handelt! Wenn der Vater von Vorenthaltungen spricht sollte er zuerst mit seinem Sohn über die Probleme sprechen und einen Kompromiss finden. z. B jedes 3te Mal ohne Frau und Kinder...ansonsten ja nur wieder eine Seite gewinnt...
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Doch, das ist Tupf das Selbe, einfach umgekehrt. Hier stellen ja auch die Kinder Bedingungen auf, unter welchen der Vater willkommen ist und unter denen sie ihn besuchen gehen wollen. Nämlich ohne seine neue Partnerin.
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das kann man doch nicht vergleichen..
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Hallo lobo

Meiner Ansicht nach hat Dein Sohn das grosse Problem.

Er hat sich mit der neuen Situation noch nicht abgefunden und findet seine eigene Rolle in der Geschichte noch nicht. Dazu die Pubertät...

Der Vater ist nicht mehr in der gleichen Rolle, wenn er ausgezogen ist. Diese Tatsache kann der Sohn noch nicht annehmen. Weiss er denn, was er genau von seinem Vater möchte? Was braucht er denn heute von ihm? Hofft er insgeheim, er kehre zurück? Das tun nämlich sehr, sehr viele Kinder, selbst nach vielen Jahren noch, und wenn der Vater längst eine neue Familie hat...!!!

Dein Sohn braucht Hilfe... vielleicht sogar von aussen und von einer neutralen Person.

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Hmm, der Satz " der Vater soll bedingungslos lieben"... lobo, was verstehst Du genau darunter? Was bedeutet für Dich ein Kind bedingungslos zu lieben? Auch wenn er seinen Sohn sehr liebt, muss er nicht jede Verhaltensweise von ihm akzeptieren- denn er selbst zählt auch als Person in dieser Geschichte. Unterstellst du ihm, er liebe sein Kind nicht bedingungslos?
lobo, kann es sein, dass doch DU diejenige bist,( wie Mira im ersten Kommentar antönte... ) die wie dein Sohn die Tatsache noch nicht vollumfänglich akzeptiert hat , dass ihr nun in der Familie jmd weniger seid und dass der Vater eine andere, neue Rolle hat? Es gibt kein Zurück- Selbst wenn dein Exmann wollte, er kann nicht die Papirolle mehr innehaben wie es früher war. Das geht technisch gesehen nicht. Offenbar sind sich alle beteiligten Personen uneins, wie die Rolle in der Zukunft aussehen soll.
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Das stimmt, dass er sich mit der Situation noch nicht abgefunden hat, er braucht Zeit. Und ich hoffe, dass ihm auch der Vater diese Zeit gibt und kein Ultimatum stellt und in so nimmt wie er ist. Denn ich bin der Meinung, dass ein Kind das Recht hat von seinen Eltern bedingungslos geliebt zu werden. In unserem Fall waren beide Kinder Wunschkinder, also beide Elternteile haben sich für die beiden Kinder entschieden.
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Und was die Schulaufführung angeht: Wenn es die Letzte ist vom Sohn ist, dann sollte der Vater noch einmal eine Ausnahme machen und des Friedens willens alleine kommen.
Dass der Vater keine Lust hat, eine auf "heile" Familie zu machen, verstehe ich nach so viel Trubel. Der Sohn muss ja lernen, die neue Situation anzunehmen. Trotzdem: Vater ist älter und sollte weise sein... aber Betonung: Es soll eine Ausnahme sein! Ein Zeichen der Liebe zum Sohn.

Ist es aber nicht die allerletzte Schulaufführuung, so emfehle ich, dass der Vater für diesmal fehlt und darauf beharrt, dass zuerst die ganze Angelegnheit geregelt wird, vielleicht zusammen mit einem neutralen Mentor. Dann ist allen gedient... auch Dir, logo.

Das ist meine persönlich gefärbte Meinung...lulu.
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Das ist in der Tat etwas schwierig. Ich habe drei Kinder mit meinem Ex Mann. Lange Zeit haben wir uns die Betreuung geteilt. Mein Ex Mann wohnte relativ schnell nach der Trennung mit einer neuen Frau zusammen. Meine Kinder blieben bei ihm und seiner Freundin, als ich zu meinem jetzigen Mann zog. Wir teilten uns aber weiterhin die Betreuung. An allen Familienanlässen war es selbstverständlich dass mein Partner und die Partnerin meines Ex dabei waren. Auch schulische Anlässe besuchten wir immer alle zusammen. Hätte ein Kind gesagt sie wollten nicht dass mein Mann oder die Freundin meines Ex mitkommen, wäre ich ehrlich gesagt nicht hin gegangen, denn ich lasse mich diesbezüglich nicht erpressen oder unter Druck setzen, ausser es hätte beide neuen Partner betroffen, dann ist es was anderes. Aber bei uns waren keine anderen Kinder dabei, weder mein Mann noch die Freundin meines Ex hatten Kinder.
Grundsätzlich muss ich sagen, gerade bei Deinem älteren Kind ist es kontraproduktiv wenn Du ihn zwingst mit seinem Vater Kontakt zu halten. Das Verhältnis wird dadurch nur noch mehr negativ belastet. Ich hatte auch eine Zeit lang ein schwieriges Verhältnis mit meiner ältesten Tochter, weil ihr meine Regeln nicht gepasst hatten. Dann plötzlich schlug es ins Gegenteil um und jetzt haben wir wieder ein sehr inniges Verhältnis. Ein Stück weit ist dies normal bei Jugendlichen, insbesondere wenn eine neue Situation entsteht wie bei Euch.

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Die Situation sieht sicher anders aus, wenn beide Elternteile einen neuen Partner haben, dann sieht ein Kind vielleicht, dass es ja beiden Eltern mit den neuen Leuten gut geht.

Ich denke, dass ich den älteren Sohn kaum mehr zwingen werde zum Vater zu gehen und werde ihn jemandem andern in "Obhut" geben falls ich es für nötig finde wenn ich (länger) weg sein werde. Besuche beim Vater wären so oder so nur noch bis zu seinem 16. Geburtstag geplant gewesen...
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Eigentlich sehr traurig, der Satz: "wäre sowieso nur noch bis zum 16. Geburtstag GEPLANT gewesen...."

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Bin Ich Deiner Meinung nini , wer hat den das so geplant, der junge sicher nicht oder?
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Ich finde, du solltest mit deinem Sohn ausgiebige Gespräche über die Situation führen, die bei euch herrschen. Um Klarheiten zu schaffen und schlechte Gefühle zu mindern. Und ihm beibringen, dass der Vater ein Recht hat auf eine neue Beziehung sowie die Mutter das gleiche Recht hat und dass der Vater auch das Recht hat, die neue Familie mitzunehmen.

Durch viele Gespräche oder auch durch externe Gesprächspartner wie hier schon erwähnt wurde, ersehe ich als sehr nötig.

Es geht in erster Linie darum, dass dein Sohn schlechte Gefühle abbauen kann. Das wäre mal der erste Schritt. Step by Step.

1 Kommentar

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Die neue Familie ist ja glaub nicht eingeladen. Hat jemand das Recht, weitere uneingeladene Gäste irgendwohin zu bringen? Das geht doch nicht so.
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Ja wir können auch von Kinder lernen, nicht nur Kinder von uns!

Kinder sind intuitiv/ehrlich "auf dere eigene Sprache sagen uns auch" bitte unbedingt jedesmal zuhören und respektieren sehr wichtig. Kinder wissen was gut und schlecht ist wir leider weniger.
Am besten einfach ehrlich und klar für Vater nur einmal sagen nicht jedesmal und nicht zornig sondern versuchen sachlich bleiben; "unsere Kind fühlt sich unwohl mit x..y..darum vermeide ich so welche unnötige Belastung Kind gegenüber.
Du als Vater bist Erwachsen und ein Mann. Bitte denke darüber nach das Kind ist unschuldig hat nicht mit unsere Scheidung zu tun, nehme dir die Zeit um nachdenken. melde Dich wenn soweit bist.
Wichtig deutlich sachlich seriös und keine andere Kommentare sowie ev. Fragen über andere Personen wie seine Partnerin Ihre Kinder ... dürfen nicht erwähnt werden.
Es geht nur um eure Kind. Um Kindes wohlen. Für ein Kind ist schwer die Erwachsene müssen klar kommen und wenn er das nicht akzeptiert das einmal allein mit ihm ohne die andere Kinder was unternehmen bitte das Kind keinfalls zwingen dann erst kann jawohl Hilfe geholt werden zwar von kompetenten Stellen. Viel Glück

Viele Grüsse
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Was???? Der Vater ist als Totalversager nicht in der Lage alleine auf eine Schulaufführung zu gehen, muß dazu eine Babysitterin haben und deswegen soll der Sohn sich diktieren lassen, wer einzuladen ist? Das Ausmaß an Grenzüberschreitungen, dass sich getrennte Erwachsene erlauben, kennt wirklich keine Grenzen. Neue Tusse nicht eingeladen. Punkt. So einfach ist das.

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Vater ist dann doch alleine gekommen, weil sich Sohn bereit erklärt hat, mit ihm an Geburifest von Papas neuer Familie (oder so) zu gehen (ausserhalb der Besuchswochenenden)
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Dieser Eintrag ist zwar schon etwas älter, aber ich möchte gerne noch eine andere Situation hinzufügen: Der zehnjährige Sohn meines Partners hat eine Schulaufführung, an die er uns beide begeistert eingeladen hat. Wir würden sie auch beide sehr gerne sehen, aber nun rastet seine Ex-Frau komplett aus, wenn ich mitgehe. Erst drohte sie dem Sohn, dass sie nicht an die Aufführung komme, wenn ich dabei sei und nun droht sie meinem Partner, dass er die Kinder nicht mehr sehen dürfe, wenn ich mitkomme. Wie reagieren? Sich immer und immer wieder erpressen lassen zum "Wohl des Kindes"?

Das Problem ist, dass wir nicht wirklich bestehende Angelegenheiten ansprechen können. Ihr (Kommunikations-)Niveau ist leider nicht sehr hoch, klärende Gespräche unmöglich, weil sie gleich sehr vulgär und nur über Telefon ihren Frust loswerden will - einer direkten Begegnung weicht sie aus (Sie grüsst mich nicht einmal, obwohl ich meinen Partner erst lange nach der Scheidung kennengelernt habe und somit nun wirklich nichts mit ihren damaligen Beziehungsproblemen zu tun habe). Auch erwähnt sie ständig, dass die Kinder wütend auf mich seien und nicht zum Vater kommen wollen wegen mir. Wenn der Vater dann das Gespräch mit dem Kind sucht, existiert nichts dergleichen.

Was ist jetzt "wahr"? Sie als Mutter hat sicher ein besseres Gespür für den emotionalen Zustand ihrer Kinder, als der Vater, der sie nur max. alle 2 Wochen sieht oder ich. Wir erleben die Kinder bei uns immer als sehr zufrieden und ausgeglichen, wenn sie nach Hause gehen (was sie übrigens nicht immer gerne machen....). Kaum sind sie zu Hause, werden sie ausgefragt (sogar der 5-jährige Kleine fragt schon nach, wo wir jetzt genau auf dem Ausflug waren und versucht sich das Wort zu merken!) und meisten kommt eine für uns völlig verzerrte Rückmeldung in der Art "was muss ich gerade erfahren!". Wenn diese unterschiedliche Information uns schon verunsichert (Kindeszustand), wie muss es dann erst für die Kinder sein, die jeweils diese von Seiten Mutter gehässigen Anrufe 1:1 mitbekommen (sie sind im Hintergrund zu hören, sind also in der Nähe während dem Gespräch). Mit der Mutter ist es unmöglich zu reden, die Bezugspersonen in Umgebung der Kinder hören nur, wie schlimm wir sind - an wen sollen sich da die Kinder wenden? Wem noch vertrauen?

Und zurück zur Schulaufführung: Wieder einmal der Erpressung nachgeben und nur der Partner hingehen oder dem ursprünglichen Wunsch des Sohnes nachgehen, und ihn beide bestaunen und beklatschen gehen? Oder gar nicht hingehen? Und immer wieder regiert die Angst, dass der Vater seine Kinder nicht sehen darf, weil die Mutter ihre persönlichen Probleme weit über das Kindeswohl stellt.

Da schäme ich mich als Frau für das Verhalten einiger Ex-Gattinen ihren Ex-Männern gegenüber. Ich bin selber geschiedene Mutter eines inzwischen erwachsenen Sohnes. Mit ein bisschen Toleranz und Grösse und dem Kindeswohl vor Augen ist soviel machbar - und die Kinder um so viel glücklicher!!!!!

1 Kommentar

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Chapeau, das ist super geschrieben!

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