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FrageVerzweifle langsam an meiner Frau - muss auch mal was loswerden

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Hallo Leute

Vermutlich hört ihr das öfters das Frau/Mann über Partner/in lästert. Nun muss ich auch mal was loswerden, weil ich selber einfach nicht mehr weiter weiss.

Zuerst will ich aber noch etwas ganz wichtiges loswerden. Ich habe einige Kurse in Kommunikation besucht und weiss daher wie man etwas sagen kann, ohne es zu sagen. Doch hier sitze ich am PC. Da schreibe ich direkt raus was ich sagen will, was manchmal härter klingt als es ist.

Also, ich kenne meine Frau nun schon seid rund 11 Jahren. Sie war noch nie die "hellste" - sage ich mal. Was mich nie gross gestört hat. Muss ja auch keine Juraprofessorin an meiner Seite sein.

Ich hatte mal eine Lehre als Koch angefangen, habe sie aber nach zwei Jahren abgebrochen. Komme aus einer Wirtefamilie und habe daher hier einiges Wissen. Vermutlich aus dem Grund wollte meine Frau auch nie kochen. Sie hat es in der Zeit wo wir uns kannten vielleicht dreimal versucht. Sie meinte immer sie werde es irgendwann dann schon mal machen und ich fragte sie dann wie sie für unsere Kinder kochen wolle wenn sie nicht endlich damit anfangen möchte.

Das gleiche gilt für das Autofahren. Letztens bat ich sie darum endlich mal wieder zu fahren. Könne ja jederzeit etwas passieren und dann müsse sie mit unseren Kidds im Auto fahren. All die Jahre hatte sie Ausreden und jetzt jammert sie, dass sie zuwenig Routine hätte. War ja klar.

Nun denn, seit ca. 22 Monaten haben wir Zwillinge. Zwei Mädchen um genau zu sein und die sind sowas von frech und unternehmenslustig, es ist nicht immer einfach mit ihnen. Auch ich stosse mehrfach an meine Grenzen bei ihnen. Muss sagen das ich selbstständig bin und daher meine Arbeitszeit halbwegs selber einteilen kann. Einen Tag in der Woche bin ich zu Hause und nur an diesem einen Tag geht meine Frau Arbeiten. Auch heute habe ich mir frei genommen weil ich Büroarbeiten und am Auto was erledigen muss.

Wie gesagt, sie sind frech, hören nicht drauf was man ihnen sagt und machen immer alles im doppel. Also wenn man einer erklärt hat sie dürfe es nicht machen, grinst die andere und macht es trotzdem. Das ist nicht einfach.

Auch an den Montagen wo ich alleine zu Hause bin musste ich schon mal den Raum verlassen um mich wieder zu beruhigen und Gott weiss, ich vertrage verdammt viel.

Doch meine Frau scheinbar nicht. Statt den kleinen zu erklären was sie dürfen und was nicht, schreit sie immer nur rum und ihr Lieblingssatz ist: "Sein lassen" oder "So lassen".

Wenn die kleinen was machen, zum Beispiel Schuhe anziehen. Ist sie nicht fähig sie dabei zu unterstützen und das Kind es machen zu lassen. Sie nimmt es ihnen aus der Hand und macht es selber.

Anfangs durften sie noch nicht einmal mit den Spielsachen spielen. Wehe wenn ein Spielzeug in der Wohnung rumlag.

Selbst beim Kinderarzt Termin muss ich immer mit. Das obwohl wir vor unserer Haustüre eine Bushaltestelle haben und der KiA auch. Wäre also absolut kein Problem mit ÖV dahin zu kommen.

Ich könnte hier noch etliches aufzählen, aber ich denke das reicht für den Anfang.

Das Verhalten ist für mich halbwegs klar. Ihre Mutter jammert zum Beispiel auch immer sie müsse immer alles selber machen. Nur wenn man ihr helfen möchte, lässt sie einen nicht. Entweder sagt sie sie bräuchte keine Hilfe oder nimmt es einem Weg und macht es eh selber. Daraus Resultiert auch das verhalten ihrer drei Kinder. Selbst der Sohn ist nicht fähig eine Deckenlampe zu Montieren und ruft gleich nach dem Vater.

Das schlimmste am ganzen Verhalten ist aber, dass die Kids es zu spüren bekommen. Gerade vorhin hat sie die kleinen gewickelt während ich in der Küche das Mittagessen aufgeräumt habe. Klar schreit die kleine wenn man sie eincremet, aber das macht sie jedesmal. Statt ihr die Tube zu geben damit sie es selber macht, was sie mir bewiesen hat das sie es könnte, macht meine Frau es. Am Ende reist sie sie an den Armen vom Wickeltisch hoch, den Kopf reisst es nach hinten und wirft das Kind - übertrieben beschrieben - auf den Boden. Sorry, aber was soll das? Da frage ich mich wie sie mit den kleinen umgeht wenn ich nicht da bin?

Das Verhalten nervt mich und alles was ich versuche hilft nicht. Am Anfang bot ich ihr sogar an das sie sich freie Zeit nehmen könne und zum Beispiel am Sonntag wenn ich auch da bin, rausgeht. So das sie abschalten kann. Das will sie aber aus welchem Grund auch immer nicht. Was kann ich noch machen um ihr zu helfen? Wir haben schon vor der Geburt bezüglich KiTa oder Babysitter gesprochen. Doch scheinbar ist es von mir zuviel verlangt wenn ich sie darum bitte abzuklären ob sowas bei uns in Frage käme. Denn sie hat es bis heute nicht gemacht. Da ich behaupte das eine Frau eine andere Bindung zu den Kindern und zu einem Babysitter hätte als ich Mann - mir sagt vermutlich schneller etwas zu als ihr - muss sie dies abklären. Oder soll ich sie einfach vor vollendete Tatsachen stellen und dann quält sie sich eventuell damit die Kidds dort abzugeben weil sie mit der Person nicht klarkommt?

Ja auch an eine Scheidung habe ich schon gedacht. Doch wenn sie die Kids bekommt, täten dir mir leid. Ob ich sie bekomme? Keine Ahnung. Und wenn ja, wovon lebe ich dann? Ich bin selbstständig und die Firma ist noch im Aufbau. Ich verdiene zu wenig um eine Babysitterin zu 100% anzustellen. Bin aktuell echt am Ende und hoffe hier mein Gejammer loswerden zu können und vielleicht den ein oder anderen Tipp zu geben.

Ach ja, damit die Frage nicht aufkommt. Die meisten Einkäufe erledige ich. Kann das meist mit der Arbeit verbinden das ich auf dem Heimweg einkaufe. Wenn ich zu Hause bin, koche ich. Den Menuplan, bestimme ich. Ich koche soweit es geht vor, das meine Frau das Essen für die kleinen nur noch aufwärmen muss. Sonst würden die kleinen wohl wie sie nur Corn Flakes essen. Alle Büroarbeiten erledige ich. Nun haben wir uns für ein Geburtstagsgeschenk für die kleinen entschieden und dachten das Zubehör dazu, könnten ja Gotte/Götti/usw. schenken. Nun bekommt man das Zubehör an mehreren Orten, aber es ist nicht überall dasselbe. Ich bat sie darum sich das mal anzuschauen und zu überlegen was sie denn von wo haben möchte. Nach zwei Wochen des Nichtstuns habe ich das nun erledigt. Es ist also nicht so das ich es machen will, es ist so das sie es gar nicht macht. Und das schlimmste. Das man etwas kaufen müsste weil es ausgegangen ist, sagt sie frühestens dann, wenn man es bräuchte und merkt das nichts mehr da ist. Ich kenne den Haushalt und was vorhanden ist besser, als sie, die jeden Tag zu hause ist und ihn braucht.

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62 Antworten

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Hallo
Ungefähr so ist es bei uns zu Hause - nur umgekehrt. Mein Mann krümmt keinen Finger, ich erledige alles und er braucht immer wieder und vorallem immer öfter eine Auszeit...
Liebe Grüsse
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Wow, ich glaub das war dringend nötig, dass du das mal loswerden konntest!

Kann gut nachfühlen wie es dir geht und glaube dass du dringend Unterstützung brauchst!

Ich denke du solltest dich wirklich selber um einen Babysitter, Tagesmutter, Kita etc. bemühen. Und zwar nicht nur damit deine Frau eine Auszeit hat, sondern auch, damit sie in der kinderfreien Zeit etwas erledigen kann, was sonst immer an dir hängen bleibt!

Aber du musst sicher auch nocheinmal mit deiner Frau ins Gespräch kommen. Mir drängen sich da Fragen auf wie: Wieso erledigt sie denn so wenig... sind die Kids wirklich so anstrengend, dass sie nicht dazu kommt? .... ist sie überfordert?... war das schon vor den Kindern so?.... Ist sie allenfalls depressiv?...

Allenfalls würde ich euch sogar eine sozialpädagogische Familienbegleitung empfehlen. Diese könnte deine Frau etwas anleiten im Umgang mit den Kindern, ihr alternative Handlungsmuster aufzeigen und auch euch als Paar etwas coachen etc.... Denn immer alles für deine Frau zu tun, kann auch nicht die Lösung sein!

Alles Gute

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Hallo

Für mich hört sich das klar nach Überforderung in einer Depression oder Angststörung an..

Geht Sie selten alleine raus? Kann Einkäufe nicht erledigen? Vielleicht möchte sie das, versucht es, nimmt es sich vor und dann klappts nicht), würde erklären weshalb sie etwas Fehlendes erst erwähnt wenn es nicht mehr da ist.. Vielleicht ist sie wütend auf sich selbst ( weil viele normale Dinge grad nicht mehr so funktionieren, wie das Autofahren..) und lässt es in Deiner Anwesenheit an den Kindern aus um Dir so Ihre Verzweiflung zu zeigen? Ein Hilferuf? Ich glaube eine Beratung wäre sehr sinnvoll..

Viele Grüsse

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Hoppla! Die Situation hat sich ungut eingespielt.

Du trägst immer mehr Verantwortung, sie immer weniger. Passiver Widerstand ist ihre Waffe dir gegenüber, auch eine Form der Aggression. Du hast ihr gegenüber eine andere, aber ebenfalls subtile Aggression: Sie ist die Unfähige, die Doofe die nichts richtig macht. Den Kindern gegenüber ist sie offen aggressiv, du eher unterschwellig. Ihr beide benutzt die Zwillinge als Werkzeug gegeneinander.

Ich würde folgendermassen vorgehen: Zusammen an den Tisch setzen und die alltäglichen Verantwortlichkeiten gerecht verteilen und schriftlich festlegen. Wer kümmert sich wann um die Kinder, ums Essen, Einkaufen, Geld verdienen, putzen, etc. Stundenmässig alles so gerecht wie möglich aufteilen. Verantwortung abgeben, sonst handelst du genau wie ihre Mutter das immer tat. Du wirst deine Vorreiterrolle abgeben müssen, und damit einiges an Macht und Kontrolle. Sie ist eine erwachsene Frau und Mutter von zwei Kindern und muss ihre Verantwortlichkeiten übernehmen.

Dann: Häuslicher Umgang mit den Kindern verbindlich festlegen. z.B. nicht anschreien, nicht grob werden. Zusammen eine Erziehungsberatung aufsuchen, ruhig sich regelmässig dort coachen lassen. Zwillinge sind kein Schleck!

Regelmässige Freiräume festlegen, gemeinsame, ohne Kinder, und solche für jeden einzelnen.

Einmal die Woche zusammensitzen und besprechen, wo es Probleme gab, was sich positiv verändert hat. Versucht, auf gleiche Augenhöhe zu kommen, und den Zwillingen gegenüber am gleichen Strick zu ziehen.

Ihr müsst wirklich ein gleichgestelltes Team werden, damit ihr zwei und die beiden Mädchen die nächsten 20 Jahre gut und heil übersteht. Auch bei einer Scheidung müsstet ihr auf diese Weise lernen miteinander umzugehen. Die selben Streitereien werden sonst nach einer Scheidung immer weiter und weiter gehen. Glaub bloss nicht, dass eine Scheidung diesbezüglich Ruhe und Frieden bringt.

Geht das jetzt sehr sachlich und ernsthaft an und zwar langfristig.

Viel Glück und Geduld - es wird sich lohnen!

1 Kommentar

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Sehr guter, wertvoller Kommentar und Input!
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Also eigentlich war sie schon immer so. Nicht erst seid die kleinen da sind. Ich meine ich bin auch nicht perfekt und mache sicher auch aus ihrer Sicht so einiges falsch. Einiges sehe ich auch selber ein. Es ist also nicht so das sie nur alles falsch macht und ich deswegen meckere. Niemand ist perfekt. Nur vieles kann man halt damit Leben und nimmt es so wie es ist.

Ein Beispiel. Vor ein paar Jahren wollte ich mal etwas wegwerfen, mache den Schrank auf und im Abfalleimer ist kein Abfallsack drin. Ich wollte schon meckern warum sie denn keinen neuen Sack reinmacht wenn sie den alten raus nimmt. Dann habe ich überlegt, wie würde ich das machen, musste schmunzeln und habe es sein lassen. Ich hätte doch auch erst einen neuen Sack reingemacht wenn ich ihn gebraucht hätte.

Was das einkaufen angeht, das kann ich nicht verstehen. Wenn wir zusammen einkaufen und ich sie frage was wir denn mal wieder kochen sollten, kommt von ihrer Seite nichts. Sie hat aber geschätzte 20 Kochbücher zu Hause, ein grosser Teil ist von ihr. Der eine Laden wo man eigentlich alles zum Leben bekommen würde, ist 5 Fussminuten von uns entfernt. Nur gehen wir da eigentlich nur das einkaufen, was wir gerade benötigen. Zum Beispiel Brot für den Zmorgen, oder Abfallsäcke und dergleichen.

Der andere Laden ist etwas weiter entfernt, aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch zu erreichen. Es wäre zwar mit den Kids sicher ein 3 Stunden Ausflug, aber an dem kanns ja kaum liegen? Der KiA ist wie gesagt auch mit ÖV zu erreichen, doch ich muss sie immer mit dem Auto hinfahren. Ich war letztens sogar mit beiden einkaufen. War nicht leicht, vorne der Kinderwagen, hinten der Einkaufswagen :-) Mit ÖV wäre es sogar einfacher gewesen. Weil so musste ich erst mal noch die Sitze im Auto Montieren, die Kids reinmachen, Kinderwagen ins Auto, wieder auspacken, Einkauf noch verstauen, Kids wieder ins Auto, riesenstress. Da waren sie etwas über ein Jahr alt als ich das gemacht habe.

Aber ich war auch schon öfters im Laden bei uns um die Ecke mit den kleinen einkaufen. War auch schon an einem Montag wo ich frei habe mit ihnen im Tierpark. Alles bei uns um die Ecke und mit ÖV erreichbar.

Das mit der Arbeitsverteilung wäre sicher eine gute idee. Aber so genau kann man das bei uns leider nicht definieren. Ich bin zwar wie gesagt selbstständig und kann meine Arbeitszeit teilweise selber einteilen. Aber ich kann nicht sagen ob ich nun am Dienstag für 2 oder für 10 Stunden ausser Haus bin. Und wenn ich nun eine Woche habe wo ich jeden Tag 10 Stunden aus dem Haus bin, dann kann ich schlecht noch einkaufen und Kochen oder im Haushalt was machen. Denn irgendwann sollte ich ja auch noch die Büroarbeit erledigen, was meist auch nicht geht weil ich nicht meine Ruhe habe.

Ich glaube und hoffe aber, das wir die kleinen nicht irgendwie als Keil oder was auch immer verwenden. Ach ja, ich gehe heute nachmittag an ein US-Car Treff. Das mache ich jedes Jahr und das weis sie auch. Ich habe ihr angeboten sie soll doch die kleinen mitnehmen. Gibt einige die ich kenne und dort um die Ecke wohnen. Auch gleich neben dem Platz wo es stattfindet gibt es ein gutes Hotel. Ausserdem wird es noch andere Kleinkinder da haben. Es gäbe also auch die Möglichkeit die Kidds mal "abzugeben" damit sie mit anderen spielen und vielleicht deren Eltern mal auf die kleinen aufpassen. Klar ist Zelten an und für sich auch schon ein Stress. Aber ich behaupte die kleinen hätten freude und meine Frau hätte mal wieder etwas Zeit für sich. Wo sie mit anderen Müttern quatschen könnte und die kleinen eben quasi abgeben könnte. Sie will nicht.

2 Kommentare Sortierung: Neuste Bewertung Chronologisch

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für mich klingt es auch nach einer Depression. Ich habe 4 Jahre lang bei einem Kinderarzt gearbeitet und habe diverse Mütter erlebt mit einer Post-Natalen-Depression. Wenn diese nicht behandelt wird, schlägt diese je nach dem in eine schwerere Depression um. Die Frauen sind dann oft kraftlos, lustlos, antriebslos, haben keine Geduld und sind oftmals mit Kleinigkeiten überfordert. Ich würde psychologische Hilfe in Anspruch nehmen oder eben mal bei einer Familienberatung Hilfe suchen. Die können euch sicherlich weiterhelfen und eventuell weitervermitteln oder euch zumindest Möglichkeiten aufzeigen, was ihr tun könntet.
So wie sich das anhört kommt ihr auch als Paar zu kurz. So lebt man sich auseinander, kommuniziert nicht oder zu wenig miteinander und oftmals ist dann eine Scheidung die Folge. Gönnt euch mal wieder ein Wochenende zu zweit.
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..bitte ziehe in Betracht, dass sie evtl. krank ist und ihr geholfen werden muss. Da hilft alles nachdenken, Hilfe anbieten, schöne Dinge vorschlagen etc. nichts..
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für mich klingt es wie als hätte sie eine Depression, unbedingt abklären lassen, bei Depressionen kann super geholfen werden. kenne es aus eigener Erfahrung.

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Das klingt alles wirklich schwierig! Es istvsicher wichtig, dass du das Problem anpackst. Wie war sie denn, als du sie kennengelernt hast? Hattevsievda mehr Power? Wie ist das soziale Netz? Hat sie Freundinnen?

Ich habe selbst 4 Kinder alleine grossgezogen und hattevaberbauch Phasen, wo ich völlig überfordert war. Und solche mit fehlendem Antrieb. Das mit den Depressionen müsste man schon mal abklären.

Ich wünschender viel Glück

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Psychiater aufsuchen. Antiebslosigkeit ist wahrscheinlich nicht ihr Charakter sondern ein psychisches Problem.

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[... Antwort vom User gelöscht ...]

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... ja geanu. Lass nicht zu viel Zeit verstreichen und sei mutig! Das Leben eurer Kinder wird schon von ganz klein an geprägt! Du kannst nun hier eine positive Wendung bewirken. Es ist soo wichtig!

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Was sagt sie denn, wenn ihr darüber sprecht? Wie geht es ihr? Ist sie zufrieden?

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Es gibt Familienberatungsstellen. Guck nach im Internet oder frag auf der Gemeindekanzlei nach, welche für Euren Wohnort zuständig ist. Vielleicht liegt dort auch ein Flyer auf. Bei der Familienberatung würde ich mich bald melden und sie aufsuchen, notfalls alleine. Wilde Spekulationen nützen nichts, und offenbar ist eine Sackgasse da.

Hier braucht es eine Fachperson, und auch Du selber solltest Dir nicht zu schade sein, mal eine Meinung von einer solchen Seite her anzuhören.

Ich kenne ganz viele Leute, welche eine solche Amtsstelle aufgesucht haben, es ist also durchaus "normal..." ;-))

Den Fachpersonen sind solche Geschichten vertraut, und sie kennen die richtigen Leute, welche Euch/Dir weiterhelfen kann oder können. Sie verstehen es, die Dinge auf den Punkt zu bringen, können bei Kommunikationsprobleme vermitteln und kennen Lösungswege und Lösungsansätze.

Mache das noch lieber heute als Morgen....

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Guten Tag

So, wie Sie den Fall beschreiben, braucht Ihr als Familie dringend Entlastung und auch Beratung. Es gibt wirklich gute Familienberatungsstellen, welche einem helfen können.

Schauen Sie sich im Internet schlau, wo sich eine solche Familienberatung in Ihrer Nähe befindet.

Ich bin mir sicher, dass wenn die ganze Familie die Hilfe annimmt, gegenseitiges Verständnis und Ruhe einkehren wird.

Viel Mut und Kraft für alles.

Tamara/Sozialpädagogin

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Hi

vielleicht hatte sie schon vor den Kindern was depressives... in jedem Fall ist sie überfordert. Will alles kontrollieren und lässt deshalb die Kinder nichts selber tun (Versagensängste ?) Eine Abklärung Arzt wäre sicher hilfreich. Bei Bedarf Therapie evt. zusätzlich seriöse Hypnose (damit kann man sich schnell aus Mustern herauslösen wenn man diese erkennt). Oder Hypnose CD's regelmässig hören das kann auch helfen (nie sofort und gleich merkbar aber nach und nach hat es mir geholfen).

Sie kann nicht handlen so wie sie sollte - vielelicht hat sie das auch nie gelernt. Sie wird es NIE besser machen können so lange sie in der derzeitigen Situation ist - darin ist sie und auch du gefangen.

Mein Vorschlag: ändere die Lebenssituation also Kinder so oft es geht in die Kita u.ä. Vielleicht findet sich ein Babysitter der dann die Kids beaufsichtigt. Aus eigener Erfahrung hilft es wenn von aussen Struktur gegeben wird und ein anderer das Zepter in die Hand nimmt weil selber kann man das oft nicht auch wenn man es sich jeden Tag vornimmt. Das überwinden vom eigenen Schweinehund ist nicht möglich.

Vielleicht hilft ihr ein von aussen geregelter Ablauf.

ZB. Montag: Einkauf 14-16h wenn noch nicht 16h ist dann soll sie einen Kaffe trinken gehen Dienstag Putzen 14-16h Mittwoch14-16 Arzt Coiffeur usw. wenn nichts zu tun ist, dann ausseroderentliche Putzarbeiten Essen Vorkochen DO und Freitag Waschen Bügeln einkaufen immer von 14-16. Wenn sie am Nachmittag schon ausgepowert ist dann diese Dinge auf den Vormittag verlegen.

Sie ermutigen aber vielleicht auch etwas streng sein.

Zwillinge darf man auch trennen. Grad wenn sie zusammen so "frech" sind - vielleicht hilft es, wenn die Betreuung jeweils nur ein Kind (abwechselnd) hat und das andere dafür bei den Eltern ist.

LG Helena

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Hallo,

Ich bin sehr überrascht so etwas zu lesen- finde es aber schön dass Du offen bist.

Ich kann Dir nicht viele Tipps geben aber ich habe eine Idee:
Ich bin eine 24 Jahre Junge Frau, wohne in Aesch BL und war 2 Jahre Kindermädchen in einer Familie privat.
Da die Mutter nun nicht mehr arbeitet und selbst auf die Kinder schauen möchte wurde meine Stelle gestrichen.

Eine neue Stelle habe ich ab August 2013. Nun bin ich für 2 Monate (juni/juli) arbeitslos.
Danach trete ich wieder eine Stelle als Nanny an.

FAlls Du möchtest könnte ich deine Frau im Alltag in diesen 2 Monaten etwas unterstützen kommen?

2 Kommentare Sortierung: Neuste Bewertung Chronologisch

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Es ist ein sicher gutgemeintes Angebot von dir. Aber da ist sicher eine professionelle Unterstützung gefragt.
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Eigentlich braucht ja nicht die Frau Unterstützung und Entlastung, sondern der Mann...
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Hi

- Mit dem Ansatz, dem Andern jeweils das Bestmögliche zu "unterstellen" und Unannehmlichkeiten möglichst in Ich-Form darzustellen, fährt man relativ gut.

- Ich habe aktuell die Erfahrung, dass meine Partnerin auf Schreien u.ä. empfindlicher reagiert, dass es sie also mehr nervlich stresst als mich. Sie stillt aber noch halb - Deine?

- Den Vorschlag hiervor finde ich sehr interessant. Allerdings könnte sie empfindlich reagieren, wenn Du ihr quasi einfach ein Kindermädchen "vorsetzt" - sie könnte sich übergangen fühlen oder den Vorwurf daraus interpretieren, dass sie betreuungsfähig sei.

- Manchmal wirkt es Wunder, und Ihr solltet das AUF JEDEN FALL probieren, wenn eine Drittperson, fachlich i.w.S. qualifiziert und neutral (eher weiblich vermutlich in Eurem Fall), dasselbe diplomatisch sagt, was man hier in Deinem Beitrag gerne Deiner Frau sagen würde. V.A. das mit der Entlastung für Euch beide, und das mit der zumindest "ausserpsychiatrischen" Abklärung von Depression bei ihr u.ä. Spiralen bei Euch. Auch wenn es dasselbe ist, was Du sagen würdest oder schon (xmal) gesagt hast..

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@Themeneröffner, ich würde mich unbedingt auf der Wohngemeinde nach einer Familienunterstützung erkundigen. Da kommt eine Fachperson in eure Familie und begleitet Euch. Da wird dann schon auffallen, ob und was mit deiner Frau nicht stimmt. Euch kann dann geeignete Hilfe vermittelt werden.

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Ergänzung zum Vorletzten (was etwas pauschal ist, und ich habe nicht alle Posts gelesen):

Kann jemand hüten, auch übernacht? (Wenn möglich eben jemand, der/die beiden passt)

Könnt Ihr Euch für Euch Zeiträume schaffen, am Besten regelmässig, um zu zweit (sowie auch jedeR für sich, wenn entspr. Freizeitwünsche vorhanden) wiedermal Paar-Zeit zu verbringen, in dem Ihr einfache schöne Dinge tut, wonach Euch halt zu zweit ist - die vielleicht 22 Monate lang zu kurz gekommen sind?

(Campen mit Kindern ist zwarschön und nur so kompliziert, wie die Eltern es sind, aber so ein Anlass malwieder ohne Kinder wär doch auch was?)

Alles Gute Fabian

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Ja Hallo

Mein Mitleid ist begrenzt muss ich sagen. Wenn du schreibst deine Frau sei nicht so helle, dann gehe ich davon aus , dass du es auch nicht bist. Andernfalls würdest du so über deine Frau nicht schreiben. Ja Zwillinge ist immer eine echte Herausforderung. Scheidung ist klar keine Lösung. Vielleicht solltest du als erstes mal dein Herz fragen, wieviele Gefühle du überhaupt noch für deine Frau hast oder ob es sich zwischenzeitlich nur noch um eine Zweckbeziehung handelt. Dann wäre eine Trennung nicht das Schlechteste.

Oder du kämpfst um deine Beziehung und um deine Familie.

Ansonsten würde ich euch dringend eine Paar- und/oder Familientherapie empfehlen!!!

Alles Gute

Brigitte

1 Kommentar

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Man kann doch wohl die Einstellung des Lebenspartners offen und ehrlich ausdrücken. In diesem Fall handelt es sich eben um eine nicht so Helle!!! Dabei ist nichts falsches und genau so wenig beleidigendes mit dabei. Meines erachtens ist es hilfreicher die formulierung so anzuwenden da man es besser zu verstehen mag.

Mittlerweile sind einige Jahre vergangen. Hoffentlich klappt es nun mit der Frau und den Kindern.
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Ich finde dich gar nicht so arm. Es wird eher Zeit Verantwortung zu übernehmen! Wieso ziehst du denn eine solche Frau an? Was ist dein Teil dabei? Da gibt es meiner Ansicht nach viel zu tun und sich selbst genau im Spiegel zu betrachten. Kommunikation studiert zu haben, bedeutet nicht kommunizieren zu können. Da muss bestimmt viel passieren in eurem Heim. Trennung bringt jedoch gar nichts. Die nächste Beziehung hält einem schneller als man denkt, ähnliches unter die Nase. Da sollten beide ran. Deine Frau hat viel zu lernen und bei dir muss es gleich sein. Sonst wärt ihr nicht verheiratet.

Dann mal los...

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