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FrageWie viel Geld zu Hause abgeben? Was sagt ihr dazu?

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Ich brauche eure Hilfe..
Am besten beschreibe ich meine momentane Lage kurz:
Ich wohne noch bei meinen Eltern, bin jedoch aus der Lehre, dh ich habe einen vollen Lohn. Ich gebe jeden Monat 550.- zu Hause ab. Ich bin den ganzen Tag nicht zu Hause, da ich am arbeiten bin und an den Abenden und Wochenenden auch nur selten. Im Haushalt muss ich trotzdem einiges erledigen. Haus staubsaugen, Geschirr spülen, (auch wenn nichts von mir dreckig gemacht wurde) und sonst noch verschiedene Aufgaben, die vorzu anstehen. Meine Wäsche muss ich zum Teil auch selber machen.
Nun sprach ich meine Mutter schon ein paar Mal an, dass ich finde, dass ich zuviel abgeben muss, neben all dem was ich noch alles im Haushalt mithelfe und auch für die wenige Zeit, die ich zu Hause bin.
Sie versteht mich jedoch nicht und kommt jedesmal mit dem Argument, dass ich sehr wenig abgeben muss und wenn es mir nicht passt, ich ja ausziehen kann.

Was sagt ihr dazu?
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5 Antworten

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Erlich gesagt, finde ich als Mami Fr. 550.00 nicht zu viel, bei einem vollen Lohn. Denn wie gesagt, ausziehen ist teurer! Auch die Mithilfe ist ok, wenn Mamma nicht alles machen will. Wärst Du nämlich ausgezogen, kostet dich eine 1,5 Zimmer Wohnung bei uns in der Gegend nicht unter 1000.00 Fr. und Putzen & Waschen müsstest Du alles alleine, sowie Einkaufen (wenn das WC Papier alle ist und keiner hat Nachgekauft ist's eklig :), ist mir beim ersten Mal ausziehen passiert), Bügeln und kochen, alleine dran denken, dass alle Rechnungen bezahlt werden (Fernseh, Strom, Wasser etc). Vielleicht sieht es deine Mamma ja auch als kleines Sackgeld für die letzten Jahren an. Unser Junior wird in 3 Jahren mehr abgeben müssen als Du im Moment, ansonsten bleibt ihm wie gesagt, das auf eigenen Beinen Stehen.
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Ich zahlte während der Lehre 600Fr Miete bei den Eltern. Danach waren es 1200Fr. Bis ich dann ausgezogen bin.

9 Kommentare Sortierung: Neuste Bewertung Chronologisch

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Kommt auf den Beruf an wo Herr und Frau wählen. Also damals war es üblich das Käser, Landwirte und Bäcker wenn weiter weg im Betrieb wohnen. meist stellte der Chef ein Zimmer zu Verfügung und bei mehreren Lernenden eine Wohnung a la WG.
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Was war denn das für eine Lehre? Lohnsprünge von 3800.- in nur drei Erfahrungsjahren habe ich ja noch nie gehört...
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Kenne also kein Lehrling, der beim Chef wohnt....
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Nobel erst 3 Jahre nach abschluss der Lehre hätte man einen Verdienst von 6.8 davor max.3...

Nee, mein Chef wollte nicht die Lernenden im Familienhaushalt also musste ich ins Hotel. Und naja 800Fr sind viel wenn man nicht mal 3 Mahlzeiten dort einnehmen kann sondern nur Frühstück und Abendbrot. Migros war damals mein bester Freund und da mein Zimmer eine defekte Heizung hatte im Winter der beste Kühlschrank...
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Ich hatte aber auch nicht das Glück das die Eltern fast alles machten für mich Wäsche waschen, Haushalt (Ämtliplan) waren meine Aufgaben. Das einziege was meine Eltern mir bezahlten waren Krankenkasse sowie 1 mal im Jahr neue Kleidung und Arbeiskleidung.
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Hotel? Noble Lehre;-)
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Ich hatte sogut wie keine Auslagen Handy war PrePaid mit pro Monat 20Fr Guthaben und für den Rest hatte ich ein Velo oder per Anhalter (war ein Dorf wo jeder jeden kannte) in die Berufsschule
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800fr im 1. Lehrjahr und 1000Fr im 3 Lehrjahr. Aber 2. und 3 Lehrjahr wohnte ich auswärts da bezahlte ich 800Fr Hotelmiete pro Monat. Die anderen Auslagen wurden da von den Eltern übernommen.
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Was hattest denn du für ein Lehrlingslohn, dass du 600.- abgeben musstest?!
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@weissnichtweiter: stell dir mal die Kosten zusammen, was dich ein eigener Haushalt kosten würde und denke an all die Arbeit, die Mami jetzt macht und du dann alleine zu erledigen hättest. Und dann wähle klug ;-)

1 Kommentar

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nochmals zum klarstellen: ich muss für mich selber sorgen, essen, haushalt muss ich natürlich selber übernehmen..wäsche wird ab und zu wenns passt mitgewaschen ansonsten mach ich das selber. nur muss ich nicht nur mein zeug wegräumen, sondern auch küche aufräumen (auch wenn ich nicht gekocht und mitgegessen habe).mein zimmer ist auch nicht das grösste.
mir ist durchaus bewusst, dass es teuer ist alleine zu leben..wollte nur wissen ob die Kosten gerechtfertigt sind;-)
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Meine älteste Tochter ist jetzt fertig mit der Lehre und leider noch arbeitslos. Sie wohnt bei meinem Ex Mann. Im 3. Lehrjahr verdiente sie 1300 Fr und musste 75 Fr. abgeben. Sie musste aber alles selbst bezahlen. Krankenkasse, Kleider, Nahrungsmittel, etc. und auch die gesamte Wäsche waschen plus Wohnung putzen.
Jetzt bekommt sie Arbeitslosengeld 1000 Fr. und muss davon 300 Fr. zu Hause abgeben. Sie ist damit alles andere als glücklich. Hab ihr geraten dies nochmals zur Sprache zu bringen, notfalls noch eine Budgetberating in Betracht zu ziehen.

Dies würde ich Dir auch anraten. Sprich mit deinen Eltern darüber, informiere dich zuerst noch bei der Budgetberatung. Kommt ja auch darauf an wie viel Du verdienst.
Ansonsten kannst du ja ausziehen, aber da wirst Du natürlich viel mehr Geld los. Es ist immer ein abwägen, was einem wichtig ist.
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Auf der homepage www.budgeberatung.ch unter hotel mama findest du eine Liste der Kosten. Darin sind die Wohnkosten (1/4 der Miete) und vieles mehr aufgeliestet. Wenn du die Hausarbeit machst, dann entfallen schon mal diese Kosten, denn diese darf man scheinbar auch verrechnen. Dann gibts unterem anderen die Essenskosten. Du kannst anhand von dieser Aufstellung deine persönliche Abgabe berechnen. Dann siehst du, ob deine bisherige Abgabe darüber oder darunter liegt.

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