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NewsKindes- und Erwachsenenschutzbehörde - Familientragödie in Flaach ZH

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Geradezu fassungslos nimmt man die schier unglaubliche Familientragödie aus Flaach ZH zur Kenntnis, die derzeit fast sämtliche Medien in Atem hält. Eine Eskalation der Ereignisse, eine Eigendynamik, die die Emotionen hochkochen lässt und einiges aus dem Ruder zu laufen scheint! Da heisst es zum Beispiel in den News-Medien:

[20min.ch] «Kindstötung: Gegen die KESB tobt ein Shitstorm»
[Blick.ch] «Familien-Drama in Flaach ZH: Sie wollte die Kinder nicht ins Heim bringen»
[NZZ.ch] «KESB sah keine akute Gefährdung: Vorwürfe nach Familiendrama in Flaach»
[Tagesanzeiger.ch] «Bürgerliche kritisieren «arrogante» Kesb»

20min.ch News vom 5. Januar 2015
Massive Drohungen gegen Kesb
Nach der Kindstötung in Flaach ZH: Wegen massiven Drohungen gegen die Kesb muss die Polizei das Sicherheitsdispositiv für die Behörde verstärken.

Bevor nicht alle Fakten und Ermittlungsergebnisse vorliegen, ist es natürlich verfrüht, über die KESB einzudreschen (KESB = Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde). Dennoch sei die Frage erlaubt, wie dieses äusserst traurige Familiendrama auf die Lilipedia Besucherinnen und Besucher wirkt?

Ein Wechselbad der Gefühle wie es Liliput selber seit langem nicht mehr erlebt hat. An dieser Stelle auch allen Direktbetroffenen und Hinterbliebenen unser aufrichtiges Mitgefühl!

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19 Antworten

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Ohne genaue Kenntnisse dürfte man sich wohl nicht äussern, dennoch beschäftigt mich die Tatsache, dass die Mutter ihre gänzlich unschuldigen Kinder "lieber" tötete, als wie eine Löwin darum zu kämpfen sie raschmöglichst wieder zurückzubekommen. Wenn sie ja tatsächlich mit den Betrügereien ihres Mannes nichts zu tun hatte, hätte man ihr ja die Kinder zurückgeben müssen, oder?

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Logisch RIP, so dachte ich im ersten Moment auch! Schon bald war aber klar, dass eine solche Argumentation viel zu kurz greift! 1. sind nicht alle Menschen "Löwennaturen"! 2. können wohl die Wenigsten erahnen, in was für einer abgrundtiefen Verzweiflung und Hilflosigkeit ein Mensch steckt, der zu solch einer Tat fähig ist und obendrein seinem Leben selber noch ein Ende machen möchte!
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Ich urteile schon lange nicht mehr über die KESB seit ich 2 Fälle kenne wo sich die Eltern als Arme hingestellt haben aber laut KESB Bericht hatten diese 2 Familien keine weise Weste... Sondern hinten rum sehr viel Dreck am Stecken!

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Haare hatte demnach Recht!
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@Haare schreibt: "sehr viel Dreck am Stecken" - - - noch ist es sicher verfrüht, aus diesem tragischen Vorfall Schlüsse zu ziehen! Warten wir's lieber ab, wo in diesem katastrophalen Fall mehr "Dreck" zum Vorschein kommt!
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Es ist einfach nur traurig und nochmals traurig!
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Ich arbeite mit der KESB zusammen seit mehreren Jahren und kann von versch. Kantonen und Gemeinden nur positives berichten!

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Seit Mitte 2012 habe seit da an mit denen zu tun.
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Seit mehreren Jahren?? Die KESB ist erst seit Anfang 2013 in Kraft... Und bei dem was die bereits auf dem Kerbholz haben Laundauf Landab, interessiert es die unzähligen Opfer wohl einen Deut, was es danebst Positives von dieser Fraktion gibt...
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Verstehe nicht, wieso die KESB in dieser Sache derart bedroht wird. Man kann es auch übertreiben. Die Behörde hat die Kids nicht getötet. Die Mutter zu dieser Tat getrieben? Nun, okay, die Behörden können einen schon mal in den Wahnsinn treiben..., aber deshalb die eigenen Kinder töten? Da wird auch noch anderes nicht gestimmt haben. Wie auch immer, man weiss ja nie alles, wenn man nicht selbst betroffen ist.
Kinder können nicht gänzlich beschützt werden, egal was für Behörden etc. eingesetzt werden. Menschen schreiben nun mal solche Geschichten. In dieser Welt wird das Böse nicht vergehen.

1 Kommentar

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Die Verdingkinder von Gestern, Kinder der Landstrasse etc. sind die KESB Kinder von Morgen- wenn wir das nicht verhindern. Daher: unterschreibt alle die Onlinepetition und macht Werbung dafür in Euren sozialen Netzwerken!!
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Jedes Jahr umgezogen, Kinder durften nicht raus, weinten wenn die Mutter kam... vielleicht war da doch mehr als man auf den ersten Blick meint..

1 Kommentar

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Das sind in der Tat gewichtige Gründe, diese Kinder anstatt bei den Grosseltern in einem Heim zu platzieren..... Es gäbe genügend Beispiele, wo eine Fremdplatzierung dringend indiziert ist oder gewesen wäre und niemand interveniert hat.
Ich denke, es bring nichts, wenn in diesem Fall gemutmasst wird. Tatsache ist, dass das Fass in Sachen KESB schon längst voll ist und mit dem jüngsten Ereignis nun übergelaufen ist. Warum sonst ist das Thema nun auf politischem Parkett angelangt?
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Ich finde es sehr Traurig was Passiert ist. Ich verstehe auch nicht warum man die Kinder in ein Heim gebracht hat an Stelle zu den Grosseltern , Aber Tatsache ist das die Mutter die Kinder Ermordet hat nicht das Heim oder die KESB.
Ich frage mich hat die KESB falsch gehandelt weil Sie der Mutter erlaubt hat die Kinder über die Feiertage bei sich zu haben. Weil wenn Sie im Heim hätten bleiben müssen würden Sie wahrscheinlich noch leben.
Die KESB ist eine sehr Junge Instanz da passieren Fehler, Ja es ist Traurig das es so ein Ende genommen hat.
Aber trotzdem denke ich können wir nicht Urteilen den wir kennen den Inhalt der Akte nicht.
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Ich denke auch, das Urteilen und die Schuldzuweisung steht uns nicht zu. Ich empfinde Mitgefühl, für Behörden, Verwandten, Bekannten, allen Menschen die dieser Familie nahestehen und für die Mutter dieser Kinder.

Keine Mutter bringt einfach so Ihre Kinder um, es wäre zu einfach es der KESB in die Schuhe zu schieben...... ich denke die Mutter hatte noch etliche, uns nicht bekannten Probleme.
Wenn eine Mutter nur schon der Gedanke daran hat, ihre eigenen Kinder umzubringen braucht sie kein KESB dazu..

Ich frage mich einfach,was bringt eine Mutter dazu ihre eigenen Kinder umzubringen?
Verzweiflung, Wut, Hass.....??? Ich kann es mir nicht vorstellen...
Das braucht doch schon eher eine schwere längere tiefsitzende
psychische Krankheit.

Was passiert ist, ist passiert!... mein Mitgefühl...
Dies kann niemand rückgängig machen.... Aber was wir alle machen können,ist in unserem Umfeld hinschauen.Geht es den Menschen in unserem Umfeld gut,wo könnte ich helfen, wer braucht tröstende Worte, ein offenes Ohr, oder einfach nur Zuwendung.
Wo wird heftig gestritten, geh ich da einfach vorbei und sage nichts und sehe nichts?
Ich habe einmal ein 2-jähriges Kind alleine torkelnd auf der Strasse gesehen, die Autos Hupten einfach.. und fuhren vorbei! Ich hielt sofort an, nahm das Kind zu mir und suchte seine Eltern.
Was ich schon 2 Mal erlebt habe ..auf dem Pausenplatz, zwei Kinder schlagen sich blutig. Erwachsene stehen nebenan und machen einfach nichts... doch, sie schauen zu!
Wir schauen.. aber sehen nichts!
Wir sprechen.. aber hören nichts!

Ich wünsche mir für das Jahr 2015 mehr Liebe auf dieser Welt, ein offenes Ohr für unser Mitmenschen und für uns den Mut hinzuschauen statt wegzuschauen.

ich danke euch allen.

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@Lulu1 und Sternchen...
Dem was euch wiederfahren ist.. empfinde ich Mitgefühl und absoluten Respekt von euch... Jedoch bin ich nicht in der Lage zu Urteilen,masse es mir auch nicht zu.
Auch ich habe einiges in meinem Leben erlebt und durchgestanden..ich bin oft gefallen..aber immer wieder aufgestanden!
Ich habe mich nach Häuslicher Gewalt von meinem Mann getrennt,das war nicht gerade amüsant..Polizeieinsatz, Behörden etc. Darau möchte ich aber in diesem Forum nicht näher darauf eingehen..
Ich habe keine Eltern mehr, Geschwister ..und musste viel alleine durchstehen.
Wie gesagt ich bin jemand der nach Vorne schaut. Was geschehen ist ist geschehen.... Jede Situaton ist anders und jeder Mensch empfindet und Handelt anders.
Heute hole ich meine Kraft aus den kleinen Dingen im Leben und bin mir dessen Bewusst, dass eigentlich nichts selbstverstänlich ist.
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Lulu1 auch dem kann ich zustimmen. Hätte ich nicht versch. Institutionen ins besonderem die Opferhilfe gehabt die mich unterstützten und viele gute Freunde die uns aufgefangen und aufgebaut haben, weiss ich nicht wie ich das durchgestanden hätte. Es war zu gross, zu übermächtig um es alleine zu stemmen. Erst der Schock, dass mein Ex Mann, ein Vater zu sowas fähig ist, dann die Behörden und ihr unfähiges Handeln.
Doch Aufgeben kam für mich nie in Frage. Ich nehme vieles hin, wenn es um mich geht. Wenn es um die Kinder geht, kämpfe ich mit aller Kraft. Und durch meine Freunde habe ich diese Kraft immer wieder erhalten. Ich bin auch stolz das alle meine Kinder nie aufgegeben haben. Wir haben es zusammen durchgestanden und sind positiv gestärkt da raus gekommen.
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Venus, ich denkne nein. Nun gut, insofern kannst du dich fragen welche Macht über dich herrscht wenn du eine solche Ohnmacht spürst. Das sofern man an Gut und Böse glaubt. Fühlen tut man sich aber kaum mächtig, sondern enorm verzweifelt. Du kriegst keinen klaren Gedanken mehr zu fassen, Sätze drehen sich wirklich im Kopf ringsum. Die Verzweiflung und Ohnmacht ist körperlich spürbar, Schmerzen melden sich, Brechreiz- Tränen hören nicht mehr auf zu fliessen, manche schreien...Wut kommt auf, eine abgrundtiefe Wut. Manche richten sie gegen sich selbst. Zittern. Manche werfen Gegenstände. Manche schlagen. Man möchte sich in Luft auflösen, davonfliegen, verschwinden, in die Erde versinken- der Kopf kann es nicht rational erklären und man spürt die emotionale Ueberfoderung. Die Seele- sie weint und schreit um Hilfe. Kein Knopf da um es auszuschalten.
Nicht alle können Hilfe holen, in einem solchen Zustand sowieso nicht. Nicht alle haben Freunde oder Bekannte welche einem verstehen oder unterstützen. Es ist sehr hart, wenn man alleine ist. Und wenn es sich wiederholt, das ist das Schlimmste. Wenn wieder und wieder Hindernisse auftauchen, alle eigenen Bemühungen umsonst sind, nicht die kleinste Saat endlich aufgeht... dann kommt man auch ins Rudern mit dem Glauben.
All die Selbstvorwürfe, Versagerängste--- da nützt es nix, wenn der Kopf weiss, dasss vielleicht deine eigene erlebte schlimme Kindheit schuld ist an der heftigen Reaktion, oder wer an Karma glaubt ein früheres Leben, oder wer an böse Kräfte glaubt dass sie dich beherrschen- denn es sind zwar Antworten und mögliche Erklärungen, aber sie helfen nicht direkt aus der Situation. Das nährt die Ohnmacht nur um so mehr... denn man wünscht eine schnelle Aenderung- die Zermürbung ist zu gross. Die Zermürbung nährt die Ohnmacht.
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Lulu1, Deine Worte kann ich unterschreiben. Man fühlt eine tiefe Ohnmacht, ist denen hilflos ausgeliefert. Es zieht Dir immer und immer wieder den Boden unter den Füssen weg. Daran kann man sehr verzweifeln und hat keine Hoffnung mehr. Diese Mutter stand doch vor dem absoluten nichts. Mann im Gefängnis, Kinder müssen weg, finanziell auch nichts mehr da. Das rechtfertigt natürlich nicht was sie getan hat, aber es darf sie auch niemand verurteilen. Denn wer weiss von sich selber, wie er reagieren würde in einer solchen heftigen Situation? Niemand! Das kann niemand nachvollziehen der nicht das gleiche erlebt.
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Liebe Venus
Ja so sehe ich es auch. Wirklich ein sehr guter Beitrag.
Danke.
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Ohnmacht ist das Gegenteil von Macht.... braucht es denn daher nicht eher Macht über das Leben oder den Tod der eigenen Kinder zu entscheiden???
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Venus, du fragts dich, welches Gefühl eine solche Tat auslösen kann? Ohnmacht. Eine tiefe, allumfassende Ohnmacht. Dies ist nicht zu unterschätzen...
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Du sagst es Venus.... die kleinen Freuden sind die Grossen und auch der Frieden fängt irgendwie im Kleinen an.... Familie, Schule, Nachbarschaft, Verein, Dorf,..... .
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Sind die Probleme "Anderer", denn nicht genauso unsere Probleme?
Die Welt ist oft ein Spiegel, der einfach zurückreflektiert.
Es fängt im Kleinen an..... das Grosses vollbringt.

Danke aurora
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Liebe Venus, danke für deinen guten Beitrag! Genauso sehe ich es auch... leider schaut in der heutigen Zeit jeder nur noch für sich, kämpft alleine, manchmal bis zum geht nicht mehr... .
Wie oft hört man Leute sagen:" Ich habe genug Probleme, ich brauche nicht noch die der anderen"... unsere Gesellschaft - also wir - haben für Problemfälle aller Art Stellen geschaffen.....
Deine Wünsche fürs 2015 sind für das Wohl der Gesellschaft... für das Bewegen in die richtige Richtung.
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Besonders brisant ist dieser tragische Fall, weil dem erweiterten familiären Umfeld (Grosseltern) kaum Beachtung geschenkt wurde, sondern geradezu ignoriert (laut Zeitungsberichten). Diese Behörden Ignoranz ohne das nötige Feingefühl geht mir mächtig auf den Wecker!
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Ich wollte mich schon lange dazu melden, leider komme ich erst jetzt dazu. Es ist eine absolut unfassbare und traurige Geschichte. Wie weit man hier der KESB die Schuld geben kann, kann und will ich nicht beurteilen. Das Verhalten das die KESB aber zeigt, deckt sich mit meinen Erlebnissen.
Bei uns hat sich die KESB vor zwei Jahren eingeschaltet, aufgrund einer sexuellen Straftat die mein Ex Mann gegenüber einer meiner Töchter und auch mit gegenüber verübt hat. Wir haben ihn mit Unterstützung der Opferhilfe angezeigt. Am Tag seiner Verhaftung schaltete sich die KESB ein, weil zum damaligen Zeitpunkt meine Kinder bei meinem Ex Mann den Wohnsitz hatten, vorher 6 Jahre zusammen mit seiner Freundin. Die zog aber ein paar Monate vor der Straftat aus. Was wir seit dem Tag seiner Verhaftung erlebten, war eine wirklich ganz schlimme Geschichte. Hier im Detail zu erzählen würde den Rahmen sprengen. Aber wir hatten als Familie Todesangst und waren sogar auf der Flucht, als er aus der Untersuchungshaft rauskam.
Am Anfang dachten wir wirklich, dass die KESB uns hilft unseren Alltag wieder zu ordnen, damit wir ein stabiles zu Hause für die Kinder haben und sie so wenig wie möglich Schaden nehmen aus dem Ganzen. Doch bald wurde alles noch viel schlimmer. Die KESB übertraf sich mit Entscheidungen hinaus zu zögern die sehr viel Geld gekostet haben, machte diverse Verfahrensfehler und log das sich die Balken bogen, alles schwarz auf weiss dokumentiert! Ich machte meiner Wut und meinem Ärger mit Hilfe der Opferhilfe bis zur obersten Kommission im Kanton Luft und die KESB wurde von denen massgeregelt. Leider verschlimmerte sich unsere Situation dadurch, als dass sie besser wurde. Mein Ex Mann wurde zunehmen hofiert, während ich zur bösen Täterin abgestempelt wurde. So hat man mir die Obhut aus Rache entzogen für die betroffene Tochter. Mit der Opferhilfe prüfte ich einen Rekurs, doch wir kamen zum Schluss, dass es sich nicht lohnt sich zu wehren, da sie eh bald 18 Jahre sein würde.
Ebenfalls nahm die KESB in Kauf, dass mein Ex Mann mir, meinem Mann oder meinen Kindern was antut. Die Opferhilfe, das KJPD und ich machten die KESB darauf aufmerksam, dass sie meinem Ex Mann nicht das uneingeschränkte Recht auf Akteneinsicht geben dürfen, weil da im Detail sämtlich Hintergründe bis zu seiner Verhaftung standen und er weil er im Besitz von Waffen war, die man ihm nicht nehmen konnte, da er sie ordnungsgemäss lagerte und uns noch nie direkt bedroht hatte. Doch sie ignorierten das und er durfte alles lesen, jedes noch so persönliche Mail von mir an die zuständige Person der Behörde konnte er lesen. Und das löste bei uns wieder eine riesige Angst aus. Er sass einen ganzen Nachmittag da und las alles, bekam sogar Kaffee und Kuchen serviert. Ich als Opfer warte übrigens noch immer auf Akteneinsicht, die wurde mir verweigert, bzw. es reagierte niemand darauf.
Für die sogenannten Verfügungen wäre eine persönliche Vorladung nötig. Unsere Verfügungen wurden immer in unserer Abwesenheit entschieden, wir hatten nur per Brief die Möglichkeit Stellung zu nehmen. Das heisst, die KESB Behörde hat weder mich noch die Kinder jemals persönlich getroffen. Meinen Ex Mann schon. Die einzige welche uns einmal gesehen hatte, war die Sachbearbeiterin, welche weder was zu sagen noch was zu entscheiden hatte.
Schlussendlich war es so, dass die KESB meine 18 jährige Tochter kurze Zeit später zurück zu meinem Ex Mann schickte, da sie genug alt sei sich zu wehren. Meine betroffene Tochter 16 wurde in 1 1/2 Jahre in drei verschiedene pädagogische WGs gesteckt für viel Geld. Alleine was wir da erlebt hatten, würde mehrere Bücher füllen!!
Die Jüngste lebte bei uns, doch nach 1 Jahr schickte die KESB sie ebenfalls zurück, weil jetzt ein Gutachten vorlag, dass meinem Ex Mann bescheinigt, dass jetzt keine Gefahr mehr von ihm ausgehe. Das Gutachten wurde übrigens auf der Grundlage eines Gesprächs erstellt, welches lediglich 2 Stunden dauerte.
Ich könnte noch beliebig weiter schreiben, es ist soviel schief gelaufen. Einige hier kennen meine ganze Geschichte. Jetzt zwei Jahre später sind wir kurz vor dem Abschluss der ganzen Geschichte. Wir warten nur noch auf die Schlussrechnung für etwas, was wir nicht zu verantworten haben. :(
Ich kann die Ohnmacht verstehen, die gewisse Entscheide der KESB auslösen. Ich war so oft so verzweifelt. Vorallem im ersten halben Jahr. Die Sorge um die Kinder, die Todesangst, dann wurde gleichzeitig meine kleinste Tochter schwer krank für ein halbes Jahr und tagsüber arbeitete ich 70%. Geschlafen habe ich kaum noch und sehr viele Sorgenkg abgenommen. Im nachhinein weiss ich nicht mehr wie ich es überstanden habe. Bevor ich aber in tiefster Verzweiflung meinen Kindern was angetan hätte, wäre ich wohl eher auf die KESB Mitarbeiter los, denn meine Wut war riesig!!! Ohne die Opferhilfe wäre ich verzweifelt. Die haben uns grossartig unterstützt!!!
In unserem KESB waren übrigens weder Sozialarbeiter, noch Psychologen. Alles nur Juristen und andere. Das Kindswohl stand zu keiner Zeit im Vordergrund. Am ende waren alle Entscheide nur noch blanke Rache. So hat mir die Präsidentin geschrieben, dass sie nur noch mit meinem Ex Mann kommuniziert und mit mir nicht, weil ich sie beim Kanton angeschwärzt hatte.

Es muss sich bei dieser Behörde einiges ändern. Vieles ist gar nie so umgesetzt worden, wie es vorgesehen war. Darum bitte ich alle, hier zu unterschreiben, damit man diese Behörde nochmals prüft und allfällige Gesetze anpasst. Es ist keine Schande Fehler zuzugeben, jedes neue Projekt oder Gesetz kann Schwierigkeiten bei der Umsetzung beinhalten, aber man muss auch bereit sein dies zu ändern!

www.openpetition.de/petition/online/stopp-der-kesb

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Bei mir setzt sich die KESB mit Händen und Füssen ein. Hilft mir bei der Stelle suche, das die Alimentenbevorschussung wieder den vollen Betrag bezahlt. Das der Kindsvater zu seinem Kind Kontakt aufnimmt wenn nicht wird ihm in den nächsten Tagen alles entzogen (Besuchs und Umgangsrecht).

Ich habe die KESB von Anfang an im Rücken. Hatte anfangs totale Panik davor. Doch jetzt bin ich froh den so kann mir der Kindsvater nicht mehr Drohen. Da jede Drohung gegen mich direkt bei Ihnen auf dem Tisch landet. Obwohl ich x mal umgezogen bin, dies in versch. KANTONE standen jegliche KESB-Arbeiter immer hinter mir und dem Kind!

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Sternchen: ich durfte in 2 Fälle einsehen. Die einte Familie kannte ich sehr gut. Sie sagte ihr habe das Amt alles genommen ohne jegliche Begründung. Sie war 3 Tage im Spital wegen einer OP etc. Als sie kam waren Wohnung/Kinder und Mann weg. Laut KESB Akte war diese Frau aber ständig auf Drogen, schlug ihre Kinder zusammen und legte sich mit jedem an der ihr falsch kam.
Mich schockten diese Nachrichten richtig.

Bei der anderen Familie misshandelte der Vater das Kind. Die KESB stellte ihr die Forderung Mann oder Kind sie wollte beides haben obwohl sie zusah wie ihr Kind misshandelt wurde. Heute ist das Kind bei einer Pflegefamilie untergebracht und sie ist wieder schwanger.
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Dann hast Du sehr viel Glück gehabt und bist an gute Leute geraten. Durch unseren Fall sind wir mit einigen weiteren Fällen in Kontakt gekommen, wir konnten die Dossiers lesen. Es war kein einziger positiver Fall dabei. Überall schwarz auf weiss Fehler über Fehler und fragwürdige Entscheidungen. Aber ich muss auch ehrlicherweise gestehen, dass man die positiven Fälle gar nie zu hören bekommt. Nur solche landen in der Öffentlichkeit welche schief gingen.
Die tragische Folge des ganzen ist wohl, dass sich so keiner mehr traut irgendwo genau hin zu sehen oder bei ganz klaren Hinweisen Meldung zu machen, weil sich niemand die Finger verbrennen möchte, da man befürchtet eine riesige Welle auszulösen und eine Familie in Schwierigkeiten bringen. Dabei wäre es doch trotz allem wichtig die Augen nicht zu verschliessen damit in solchen Situationen geholfen werden kann.

Mann wegen Drohungen gegen Kesb verhaftet
www.20min.ch/schweiz/Mann-wegen-Drohungen-gegen-Kesb-verhaftet

Achtung für die die Verbal Drohungen aussprechen!

1 Kommentar

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Am Ende arbeiten dort Menschen wie wir alle auch. Die versuchen in diesen allesamt schwierigen Situationen das Beste zu machen und ich bin überzeugt, dass jeder Entscheid diese Menschen auch beschäftigt. Ich möchte für kein Geld der Welt deren Job. Dieses Kinderleid, tagaustagein, schwierige Eltern, unterste Soziale Schichten, Streitereien ohne Ende, jeder will Recht haben, Eltern denen es nur darum geht dem andern eins auszuwischen, das Leben schwer zu machen.

Ich habe halt nicht die "Mainstreammeinung", aber unschuldige Kinder bestialisch ermorden ist für mich unentschuldbar. Mit der Schuld könnte ich keine Sekunde leben.
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Es ist immer einfach zu (ver)urteilen, und wir Menschen sind sehr schnell mit Verurteilungen. Und aus einer einzigen Stimme kann ein wahrer Orkan entstehen, weil viele sich emotional mitreißen lassen, ohne alle Hintergründe zu kennen. Dabei geht es oft nicht nur um echte Emotionen, sondern auch darum, entrüstet mit dem Finger auf andere zeigen, die Unzulänglichkeiten und Fehler der anderen beschimpfen zu können, um seine eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten nicht sehen, um sich einen Moment nicht damit auseinandersetzen zu müssen. Uralte Sprüche wie "Zeigt auf den Splitter im Auge seines Bruders und sieht den Balken im eigenen Auge nicht." kommen nicht von ungefähr. Es ist ähnlich wie mit dem Tod und Beerdigungen: Man weint, wenn man ehrlich ist, mehr um sich selber und bedauert sich, einen geliebten Menschen verloren zu haben. Beerdigungen sind für die Lebenden, nicht für die Toten... Genauso verhält es sich mit solchen Vorkommnissen: Man kann, ohne selbst involviert zu sein, die Schuld jemandem zuschieben, der Mutter, die ihre Kinder getötet hat, dem KESB, die falsche Entscheidungen getroffen hat, Gott, weil er so etwas zulässt. Man selbst wäscht selbstgerecht die eigenen Hände in Unschuld. Aber gibt uns die Tatsache, nicht schuld zu sein, das Recht, andere zu verurteilen? Und können wir nicht auch, ohne es selbst zu wissen, mitschuldig an Tragödien sein? Weil wir geschwiegen oder etwas gesagt haben, weil wir etwas getan oder etwas unterlassen haben, weil wir etwas gesehen haben, ohne uns einzumischen, weil wir den einfacheren Weg gewählt haben? "Wer ist ohne Schuld, der werfe den ersten Stein"

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Hab erst einen Interessanten Text gelesen der sehr passend ist zu dem was Du geschrieben hast Rumpelstilzchen.

Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben,
ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,

durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

durchlaufe die Jahre die ich ging,
stolpere über jeden Stein über den ich gestolpert bin,

stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter .......
genau wie ich es tat.

Und erst DANN kannst Du urteilen über mich...
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Tiefgründiger Kommentar von Rumpelstilzchen! Ist alles andere als leicht bekömmlich und verdaulich....!
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Es geht in dieser Petition mit nichten darum, zu Verurteilen, mit dem Finger zu zeigen etc. Nein, sondern darum, dass der Bundesrat sich dieser neuen Behörde annimmt, unter die Lupe nimmt und Anpassungen zu treffen. Nicht dass sich die offizielle Schweiz in fünfzig Jahren erneut entschuldigen und Opfer entschädigen muss. Dann nicht mehr bei den Verdingkindern und Kindern der Landstrasse, sondern bei den "KESB Kindern".
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Hart... jedoch gut geschrieben... Stimme dir zu!!!
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Ich glaube, die menschliche Natur ist sehr einfach gestrickt: Wir alle sind Egoisten. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, denn ein gesunder Egoismus ist nötig, wenn man nicht untergehen will. Auch wenn wir Gutes tun ist Egoismus die treibende Kraft: Man schenkt etwas, um anderen eine Freude zu machen, beschenkt sich aber vor allem selbst mit dem positiven Gefühl, das der Akt des Schenkens in uns auslöst. Man hilft, weil man Mitleid empfindet und weil man einem anderen Menschen etwas Gutes tun will, tut aber in erster Linie sich selbst etwas Gutes, weil man sich als besserer Mensch fühlen kann, vielleicht auch aus dem Gefühl heraus, Gott dann näher zu sein. Man setzt sich für Ideologien ein, die unsere Welt ein wenig besser machen sollen, damit will aber jeder seine eigene kleine Welt besser machen. In allem, was wir tun, denken und sagen gehen wir von uns aus, von unseren Gedanken, Gefühlen und Erfahrungswerten. Daraus entsteht dann die Moral und aus der Moral Fanatismus.
Und manchmal werden wir durch ein Ereignis aus unserer kleinen Welt gerissen, wird uns der Spiegel vorgehalten, denn auch wir haben falsche Entscheidungen getroffen, deren Konsequenzen wir nicht mehr kontrollieren konnten, auch wir haben andere Menschen verletzt, auch wir haben schon scheinheilige Doppelmoral praktiziert. Uns wird der Spiegel vorgehalten, wie wir tatsächlich sind, all unsere dunklen Abgründe, die wir mit Geschenken, guten Taten und Worten überdecken wollen, die aber immer wieder durch solche Ereignisse ans Licht gezerrt werden. Wir können nur versuchen, positiv egoistisch zu sein….

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Darum gilt an alle Rentner: Früh an des Alter denken und vorsorgen. Leider tun das immer noch viel zu wenige. Mir sagen sie manchmal: "Wenn ich weg bin, bin ich weg (gestorben). Was geht mich das an, was danach sein wird? Sollen die Jungen selber schauen." Das dazwischen noch viel liegt erkennen sie nicht.
Aber es liegt auch an den "Jungen", solch heikle Themen auf den Tisch zu bringen. Viele scheuen sich davor, die eigenen Eltern darauf anzusprechen.
Deshalb sollten sich alle lieber zu früh als zu spät sich über das Thema Altersvorsorge, Tod, Krankheit, Erbe schlau machen! Und sich an den gemeinsamen Tisch setzen...
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Ja es gibt auch im Erwachsenenbereich sehr schlimme Fälle. Eine meiner Töchter arbeitet in einem Alters und Pflegeheim und die haben da immer wieder grösste Probleme mit der KESB. Ich weiss nicht wie man die Einmischung solcher Behörden im Alter vermeiden kann. Vielleicht mit einem Testament oder einer Patientenverfügung?
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@Logo: das ist in der Tat so. Auch im Alter kann man in die Fänge der KESB geraten. Ich kenne auch einen tragischen Fall. Rentner hat einen Schlaganfall und ist danach nicht mehr urteilsfähig, da er nicht mehr unterschreiben kann. Ihm wird ein Beistand bestellt. Er möchte das Haus an ein Enkelkind zum geschätzten Marktpreis verkaufen. ER DARF NICHT- schreibt ihm die KESB vor. Das Haus muss mindestens zweimal öffentlich Inseriert werden. Für den Fall, dass ein reicher Mensch kommt, und z.b. das Doppelte vom Marktwert hinblättert, MUSS er es dem Meistbietenden verkaufen. Unerhört!
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@Onlinepetition: Hab bei der Facebookseite "Stopp der KESB Willkür" auch reingeschaut. Hab da grad ein sehr berührendes Posting über einen älteren pflegebedürftigen Menschen gelesen unter www.facebook.com/kesbmussweg/posts/340377332836055
Denn nebst Kindern wie in Flaach, können Menschen ALLER ALTERSGRUPPEN plötzlich in die "Fänge und Mühlen" der KESB geraten! Irgendwie habe ich grad einwenig ein mulmiges Gefühl!
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Positiver Egoismus heisst für mich persönlich in Selbstliebe zu sein. Negativer Egoismus hat andere Beweggründe. Wer im Ersteren ist, hilft nicht für sich, damit man sich gut fühlt, die eigene kleine Welt besser wird oder man Gott näher ist, ich glaube, es geht sogar darüber hinaus. Es ist ein Zustand ohne wenn und aber- es ist ein Gefühl des Seins das nichts bedingt. Herrje, ist das kompliziert um es auszudrücken. Dann schenkst du ein Geschenk weil du weisst es ist richtig so, ohne etwas zu erwarten oder dass es deinen eigenen Zustand verändert. Man weiss dass helfen richtig ist. Man weiss aber auch, dass der Hilfesuchende die entscheidenden Schritte letztendlich selber machen muss. Nochmal, es ist wie ein innerer Zustand. All die dunklen Abgründe- also negativer Egoismus- das "Spiegel vorenthalten" kommt immer wieder. Wenn du dann die Botschaften darin verstehst- gibt es keinen Fanatismus. Und mit der Zeit fällst du immer weniger aus dem inneren Gleichgewicht, denn du beginnst zu begreifen- lernst dich kennen und die Regeln des Lebens. Du merkst, wie vernetzt und klein wir in Wahrheit sind und doch haben wir eine innere Grösse- jeder ist besonders und doch sind wir gar nicht so verschieden... es verändert den ganzen Egoismus.
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Geht mal auf diese FB Site die ich am Anfang gepostet habe. Da geht jetzt aber echt die Post ab! Das Petitionskomitee hat Hunderte (!!) Mails mit unerhörten Fällen bekommen- und zwar dokumentierte. Sie schreiben, dass es wirklich zum weinen ist, was sie da zu lesen bekommen. Nun ist geplant, dass man über TV an die Öffentlichkeit gelangt.
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@seimutig, auch sehr schön geschrieben! Hab dazu noch einen interessanten Link gefunden: www.sciencefiles.org/2012/02/23/altruismus-und-egoismus-sind-kein-gegensatz/
Zitat aus diesem Blog: ..... "Egoismus wird von den meisten Philosophen als Ausdruck eines menschlichen Selbsterhaltungstriebes gefasst." .....
Also gibt es doch ein "gesunder Egoismus" ;-)))
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Auch wahr... Gut geschrieben, seimutig!
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@Rumpelstilzchen: deine einstellung, auf den punkt gebracht in deinem satz, "Auch wenn wir Gutes tun ist Egoismus die treibende Kraft", hat viel wahres und zeigt den mut, sich selbst ins gesicht schauen zu können, ist mir jedoch zu wenig differenziert, zu absolut und birgt m.E. die gefahr in sich, sein eigenes "gutsein-wollen" auf das niveau einer ausschliesslich egoistischen motivation herunter zu würdigen. und es ist auch nicht so, dass aus moral zwangsläufig fanatismus entstehen muss, denn das würde bedeuten, dass es ohne moral keinen fanatismus in unserer welt geben würde. die geschichte zeigt jedoch deutlich, dass dem nicht so ist. in einer welt ohne moral möchte wohl niemand leben. ich glaube, es ist wie bei allen dingen immer eine frage des masses und deshalb sicher wünschenswert, sich immer wieder selbst zu prüfen, wieviel egoismus steckt in meinem altruismus und wieviel fanatismus in meiner moral? in mir persönlich finde ich immer wieder beide seiten: gutes, schlechtes und ganz viel mittelmass. also viel "sowohl-als-auch" und wenig "entweder-oder" und das gleiche glaube ich auch in meinen mitmenschen zu sehen. es wäre weder wünschenswert noch nützlich, mich oder meine mitmenschen für dieses mittelmass zu verurteilen. gutes zu tun oder tun wollen macht sinn, auch wenn es egoistische anteile in sich trägt, denn es bringt trotzdem anderen wesen freude und nutzen. und es ist legitim, wenn es das - durch meine guten taten und worte - auch mir selbst bringt. man sollte in dieser hinsicht nicht das kinde mit dem bad ausschütten...
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Ich finde es toll wenn jmd über die eigene Nasenspitze hinausdenkt und philosophiert- wir Menschen sind soo verschieden, das ist doch spannend... und das Leben ist sehr vielfältig!!
Das belebt die Plattform hier :-))- und bildet der Gegenpol zu Sarkasmus, Zynismus und kleine gezielte verbale Giftpfeilchen....
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Sie weiss es nun mal...alles!
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Rumpelstilzchen, jetzt wird's aber langsam philosophisch. Weiss jetzt wenigstens, was "gesunder Egoismus" ist :-D
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Rumpelstilzchen, kann man so auch nicht sagen. Wenn wirklich soviel im Argen lag wie jetzt behauptet wird, hätte die KESB die Kinder nicht einfach so über Weihnachten/Neujahr zu der Mutter schicken dürfen. Insofern haben sie so oder so Fehler gemacht.
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Habe ich auch gelesen- in diesem Fall hat das KESB wohl keinen Fehler gemacht...
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www.kindergerechte-justiz.ch/blog/ - Kindergerechte Justiz - Blog

Hier ein "paar" weitere "Einzelfälle"

1 Kommentar

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Habe zwar nicht alle KESB-Fälle auf diesem Blog gelesen; aber die, die ich gelesen habe, haben mir schon gereicht! Einfach nur traurig und unfassbar! Wie es scheint, sind es nicht nur einige wenige "KESB-Einzelfälle", sondern das tragische Familiendrama in Flaach ist vermutlich nur die Spitze des Eisberges.....
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Stimmt, der "Blick" ist sicher nicht 1. Wahl als Infoquelle. Meine Kommentar bezog sich aber auf den tragischen Erlebnisbericht aus der Bernerzeitung! Vielleicht ist aber auch die Bernerzeitung nicht vertrauenswürdig ;-)
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in den zahlreichen anderen Medien kommt die KESB leider nicht besser weg..
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Na ja, ich wäre mit dem Blick als Infoquelle vorsichtig...
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Wieder so ein tragischer "Ro­sen­krieg". Bedenklich ist aber, dass sich die KESB anscheinend in diesen "Ehekrieg" einlässt, statt ausschliesslich das Kindswohl im Auge zu behalten! Nationalrat Hans Grunder hat natürlich absolut recht, wenn er gerade auch für solche Fälle ein "z w i n g e n d e s A n h ö r u n g s r e c h t" fordert! Denn es ist eine Ungeheuerlichkeit sondergleichen, wenn die KESB so "eigenmächtig" Kinder "rumschiebt" und sich dann obendrein noch hinter dem Datenschutz verschanzt und auf Tauchstation geht! Solche "Gutenachtgeschichten" sind eine Schande für einen Rechtsstaat! Da noch der Link zum Vorstoss von NR H. Grunder: www.blick.ch/news/politik/bdp-plant-vorstoss-zu-kesb-mehr-rechte-fuer-grosis-id3390314.html
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Meine kleine hat mir die kesb genommen aber es wurde nie eine abklärung gemacht! Die kesb hat gar kein einfühlungsvermögen und es wurden als erste lösung nur das heim gebracht obwohl ich bereit war für andere lösungen. Meine kleine wird nicht verwahrlost noch missbraucht und ist normal entwickelt! Manchmal verstehe ich die mutter von flaach!! Zumindest teilweise. Bitte helft mir!! Ich stehe vor die medien es passiert ein skandal nach dem anderem! Bitte ich bin extrem verzweifelt uund weiss nicht wie mit der situation umzugehen. Warsh wusste das diese mutter auch nicht mehr!!! HELFT MIR!!!!

2 Kommentare Sortierung: Neuste Bewertung Chronologisch

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Liebe llula
Deine Worte hier schmerzen mich sehr...!
Du hast mein Mitgefühl verdient.
Wenn du lust hast kannst du mir eine persönliche Nachricht schreiben, um dein Kummer,Leid und deiner Verzweiflung vielleicht etwas zu mildern.
Um eine PN zu schreiben musst du dich jedoch hier auf diesem Forum anmelden.
Liebe Grüsse und viel Kraft
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Da wir hier nur eine Seite kennen, können wir dir hier nicht helfen. Irgend einen Grund wird es ja wohl geben, dass sich bei dir die Behörde einschaltet. Ich habe noch nie gehört, dass aus heiterem Himmel, völlig unbegründet einfach Kinder in Heimen platziert werden.
Am besten schaltest du einen Anwalt ein. Es gibt zudem in den Gemeinden kostenlose Rechtsberatungen. Wende dich für ein Erstgespräch dorthin und nimm alle Unterlagen mit die du hast.

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