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SmalltalkMit Kindern bei kinderlosen Freunden unerwünscht, eure Erfahrungen?

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Eine Freundin lädt Freunde zu ihrem Geburtstagsfest in Deutschland ein da sie sowohl etliche Bekannte und Freunde in der Schweiz als auch in Deutschland haben. Da wir (Familie mit 2 Kndern, 10 und 8jährig) dort in der Nähe sowieso jählrich einen Freizeitpark besuchen habe ich der Freundin zugesagt und erklärt dass wir ihren Geburtstag gleich mit dem Jahresausflug verbinden werden. Nun hat sich durchblicken lassen dass sie erwartet, dass die Kinder entweder allein im Hotel zurückbleiben oder mein Mann sie dort hütet und ich allein zum Fest erscheine. Ich finde diesen Wunsch und die Situation sehr speziell und kann das nicht wirklich einordnen. Wir wären extra wegen ihr zu diesem Zeitpunkt nach Deutschland gefahren. Zu Hause haben andere Freundinnen auch schon gewünscht dass die Kinder nicht kommen, was dann auch machbar ist da wir Hütemädchen organisieren können. Was habt Ihr für Erfahrungen mit kinderlosen Freunden und Bekannten gemacht? Sind die Kinder mehrheitlich ein Störfaktor?
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11 Antworten

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Bei uns ist das zum Glück nie oder nur ganz selten ein Thema.
Wir als Familie sind zu viert und so erscheinen wir auch.

Einmal waren wir an einer Party eingeladen, das war auch ohne Kinder. Aber der Gastgeber, der vierfach Vater ist, hat das so gewünscht, einmal ein Fest nur für Erwachsene.
Dann finde ich es auch okay.

Ansonsten finde ich es immer etwas traurig....
Schlimm finde ich es auch, wenn man zu Besuch ist und die Kinder dann nur ganz brav still sitzen müssen und sobal sie sich bewegen oder sagen, böse Blicke von Seiten Gastgebern kommen.
Da waren wir dann das erste und letzte Mal!
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Ja wir hatten noch aus der kinderlosen Zeit Freunde, die eben auch nicht so "kinderfreundlich" waren.
Bei uns hatte sich das so entwickelt, dass wir diese erst nur noch bei uns oder dann ganz auswärts (für einen Ausflug ect.) getroffen haben...mit der Ausrede dass dies für die Kinder so besser ist. Die meisten haben sich dann nach und nach weniger gemeldet und man hat den Kontakt mehr oder weniger verloren. Ich brauche keine Freunde, bei denen meine Kinder nicht erwünscht sind.
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Einmal ein Fest nur für Erwachsene und dann nur für Kinder wir machen das so
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Ich selber hatte immer gute Erfahrungen gemacht mit kinderlosen Freunde, denn die Kinder gehören zu mir und gute Freunde akzeptieren das auch gerne. Klar, es kann auch mal ein Fest geben ohne die Kinder. Finde ich auch Recht. Aber meine Kinder sollen in der Regel überall willkommen sein, sonst fühle ich mich selbst auch nicht willkommen. Wer das auf die Dauer nicht akzeptieren kann, sorry, der ist für mich kein echter Freund und ich müsste mich von dieser Person distanzieren. Zum Glück war das bis jetzt noch nie der Fall. Also ich würde an deiner Stelle ehrlich sein und hinter deiner Familie stehen. Entweder du kommst mit deiner Familie oder gar nicht. So würde ich reagieren. Aber jeder das seine.

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Danke Esmeralda, ich kann mich sehr mit Deiner Antwort identifizieren.
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Wir hatten viele Freunde und Einladungen bis wir Kinder hatten. Mit unsern Zwillingen hat sich alles geändert. Muss noch sagen, dass die Kinder der Kollegen etliche Jahre älter waren. Ich habe das so akzeptiert. Wir wollten Kinder. Zum Glück gabs dann nach einigen Jahren jüngere Kollegen. Unsere Kinder wurden selten mit uns zusammen eingeladen. Eigentlich schade. Wenn ich sehe wie die jungen Familien mit Kind und Kegel zu Besuch gehen und auch Besuch empfangen.
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Also ich habe überhaupt kein Problem damit, dass ich an Feste eingeladen bin wo meine Kinder nicht willkommen sind. Ich persönlich will meine Feste auch nicht zur Kinderparty generieren, nur weil alle das Gefühl haben sie müssen ihre Kids mitbringen. Wichtig ist, dass man klar kommuniziert und das hat deine Freundin ja gemacht. Jetzt liegt es an dir zu entscheiden ob du am Fest ohne Kinder teilnehmen willst oder nicht. Ich bin mir sicher, das Hotel, deine Freundin kann dir behilflich sein bei der Suche nach einem Babysitter vor Ort. Deine Kinder sind ja bereits 8 und 10.

Wir hatten grad kürzlich den 60 von meinem Vater und da wollte der Göttibueb auch sein Kind mitbringen und mein Vater hat klar gesagt, dass das Fest erst um 19.00 Uhr startet und das es wohl nicht lange dauern würde und das Kind quenglig wird.
Waren auch schon an Hochzeiten eingeladen, da waren die Kids bis und mit Apéro ca. 19 Uhr willkommen und dann wurden die Gäste gebeten Ihre Kinder abholen zu lassen.

Sogar wir haben unsere Kinder an unseren eigenen Hochzeit um 19.30 Uhr abholen lassen.
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Ich gehe gerne ohne meine Kinder auf Partys/Feste und habe daher auch kein Problem, wenn Kinder nicht erwünscht sind!
Ich finde, das ich soviel Zeit mit meinen Kinder verbringe, dass es dann völlig ok ist, wenn ich sie bei solchen Anlässen zuhause lasse! Ich lasse sie sogar bewusst zuhause!
Sind wir mal ehrlich, die Kinder haben meist nicht viel davon und wir als Eltern können auch nicht richtig abschalten.

Darum freue ich mich immer, wenn wir mal ohne die Kinder weg können:-)

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Auf jeden Fall sollen Feste auch ohne Kinder stattfinden können. Meine Frage nach Euren Erfahrungen zielte nicht nur auf Feste sondern allgemein auf den Umgang mit kinderlosen Freunden ab. Auch was die Treffen, Besuche oder den allgemeinen Umgang bei sich zu Hause oder bei den anderen betrifft.
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Ah der allgemeine Umgang ist sehr gut. Zumal 3 unserer 4 Gottis und Göttis kinderlos sind. Wir machen Ausflüge zusammen oder man trifft sich zu Hause zum Essen. Das funktioniert alles sehr gut. Aber mal ehrlich sind die Kinder dabei finden selten tiefe Gespräche statt und deshalb treffen wir uns auch regelmässig ohne Kinder zum Znacht. Unsere Kinder sind aber auch so angenehm, dass wir sie fast überall hin mitnehmen können. Ich hab aber auch Freunde mit dessen Kindern kannst du nicht mal eine Pizza essen gehen oder im Schwimmbad steht ständig der Bademeister auf der Matte weil Sie auffallen.

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Wir hatten auch Freunde, da sah es nachher in der Wohnung wie in einem Schlachtfeld aus, da die Kinder und die Eltern Papierflieger in der Stube fliegen lassen gegen Lampen etc, , in der Stube mit Gumpibällen gespielt. .. Kinder sollen sich bewegen dürfen zu Besuch, aber so, dass man nicht Angst haben muss, alles geht zu Bruch...
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Ich kann dies gerne aus der Sicht eines "kinderlosen Paares" schildern. Es gab bei uns noch nie ein Fest, bei welchem Kinder nicht willkommen gewesen wären, die wurden explizit dazu eingeladen. Ich muss aber auch sagen, dass wir Geburtstage in ungezwungenem Rahmen in einer Hütte feiern und die Kinder sich frei bewegen können. Ich lebe in einem sehr kinderfreundlichen Umfeld und ich käme gar nicht auf die Idee, Kinder auszuladen.
Dazu muss aber auch gesagt sein, dass alle Freunde von uns auch schauen, dass sich ihre Kinder benehmen und somit muss ich mir auch keine Sorgen machen, dass gleich das ganze Dessertbuffet den Gästen um die Ohren fliegt.

Ich mag schöne Feste, aber es soll lebendig und ungezwungen sein und wir wären enttäuscht, wenn keine Kinder dabei wären. Meist gibt es auch noch eine kleine Überrschung für die Rasselbande.

Ich stelle aber auch fest, dass sich Leute zurückziehen weil wir eben KEINE Kinder haben und ich somit nicht so interessant bin, weil mein Weg etwas anders aussieht. Das finde ich auch nicht so einfach. Es gibt immer für alles zwei Seiten ;-)
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Deine Frage lautete: Können Kinder ein Störfaktor sein?

Ja, das können sie durchaus. Es gibt nämlich Kinder die verlangen die ganze Zeit die Aufmerksamkeit der Eltern, auswärts erst recht. Vielleicht weil sie sich nicht heimisch fühlen.
Es gibt auch Eltern die nehmen sich nur auf Besuch richtig Zeit für die Kinder und spielen mit ihnen weil sie A) entspannt sind und richtig abschalten und B) daheim immer automatisch am Arbeiten sind. Das würde ich als Kind dann natürlich auch ausnützen...

Je nachdem kann es schon stören, wenn Eltern immer wieder die Gespräche unterbrechen müssen oder gar ständig vom Tisch aufstehen und sich später wieder dazu gesellen. Es ist eine Frage des Masses. Wenn noch andere Kinder anwesend sind kann das entweder Glück bedeuten und die Kinder sind beschäftigt und man hört nix mehr von ihnen oder umgekehrt, sie fremdeln auch dort...

Und je nach dem kann der Lärm auch stören sein...

Was ich mag an deiner Geschichte ist die Offenheit und dass die Thematik angesprochen wurde. Die wenigsten Menschen trauen sich ihre Vorstellungen oder Bedürfnisse anzumelden. Wenn eine Freundschaft dann wegen unterschiedlichen Vorstellungen zerbricht wegen einem einzigen Fest--- dann hatte die Freundschaft zu wenig Basis. Ich finde man sollte sich gegenseitig entgegenkommen.
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Und: Unsere Kinder waren auch bei kinderlosen Paare willkommen. Aber wir wären auch ohne sie gekommen. Manchmal besuchte ich sie alleine. Es gab trotzdem Distanz in der Freundschaft- die Themen änderten sich. Und wie man im nachhinein feststellte, gab es auch unausgesprochene falsche Vorstellungen... darum toll wenn offen darüber geredet wird.

Und bei manchen Paaren standen sogar unsere Kinder immer im Mittelpunkt- und ich kam zu kurz. Sogar das gab es.

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