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FrageKind beim rauchen erwischt - was tun, jemand Erfahrungen?

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Bin total geschockt und auch sauer. Habe gestern meine 10(!!) jährige Tochter beim Rauchen erwischt. Es sind ja Ferien und sie war mit einer Freundin unterwegs und ich habe beide zufällig auf einem Spielplatz gesehen. (Sie mich allerdings nicht) Als sie zu Hause war hab ich sie natürlich drauf angesprochen und es gab ein riesen Donnerwetter. Zu allem Überfluss hab ich in ihrer Tasche auch noch eine (zwar ungeöffnete) Schachtel Zigaretten gefunden. Ich frage mich wo sie die her hat und wie eine 10 jährige da überhaupt dran kommt. Wir sind übrigens beide Nichtraucher und auch die Eltern der Freundin rauchen nicht. Was soll ich tun und hat vielleicht auch jemand so Erfahrungen machen müssen?
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14 Antworten

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oje. Ich denke, da kann man nicht so viel machen, leider, wenn sie rauchen will, wird sie es tun.

1 Kommentar

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Ja, verhindern lässt es sich nicht, da nützen alle Aufklärungen über die Folgen nichts. Du kannst es höchstens hinauszögern. Sie muss selber nicht rauchen wollen!
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Sprich mit ihr über die Folgen vom Rauchen und sag ihr und lass sie auch spüren, wie sehr du sie liebst und Angst um ihre Gesundheit hast. Donnerwetter ist das Falscheste was du tun kannst. So wird sie es erst recht machen.
Unseren Kindern haben wir je 1000.- Nichtraucherbonus mit 20 Jahren in Aussicht gestellt. Der Bonus konnte ausbezahlt werden und sie sind Nichtraucher geblieben.
Ein solcher Bonus hilft enorm wenn es darum geht, dem Gruppenzwang zu widerstehen in einem gewissen Alter. Zudem haben sie am Projekt "Rauchfreie Lehre" von der Lungenliga teilgenommen.

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Bonus? hi hi... kenne jmd. die rauchte einfach hinter dem Rücken der Eltern und heimste das Nichtraucher-Geld ( 2000.-) ein...
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500.- hat meiner mit 18 fürs Nichtrauchen erhalten, jezt ist er Autofahrer und verpestet für alle die Luft... Auch ich helfe mit meiner Autofahrerei mit, die Luft zu verpesten, dafür ist die Wohnung nicht mit Öl geheizt :-)
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Ich bin sprachlos...?!
10 Jährig.. Rauchen???? Wie kommen sie denn an Zigaretten? Entweder haben Sie diese geklaut oder die Eltern deines Kindes Kollegin sind starke Raucher und die Kinder haben die Zigaretten ok dort mitgehen lassen.

Ich war Jahrelang Raucherin und habe eine Schachtel pro Tag geraucht. Aufgehört habe ich meinen Kindern zuliebe... Meine Kinder hielten mir Tag für Tag die Risiken vom Rauchen vor Augen. Meine Tochter 9 Jahre hielt sich immer die Nase zu ....und war sehr besorgt um mich, wenn ich rauchte.... Sie hält sich heute noch die Nase zu wenn Leute rauchen.
.....Meine Kinder werden nie rauchen, da bin ich mir sicher.... Sie haben genug Qualm von mir gesehen ....und natürlich auch gerochen (auch wenn ich nur draussen im Freien geraucht habe). Ich bin froh habe ich es nun geschafft Nichtraucher zu sein und meine Lebenserwartung um 10 Jahre erhöht!
Ich habe mit 16 angefangen zu rauchen.... es schockiert auch mich und berührt mich wenn 10 Jährige rauchen...

Ich finde gut was Vollmond geschrieben hat.... sprich mit ihr, in aller Liebe!

Viel Glück
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Geklaut haben sie bestimmt nicht da bin ich mir sicher und die Eltern der Freundin sind wie oben erwähnt auch Nichtraucher. Da haben sie die also auch nicht her. Ansonsten weiss meine Tochter sehr wohl was rauchen für folgen haben kann da ihr Opa starker Raucher war und an den Folgen vor 2 Jahren gestorben ist. Und das ich sie in dieser Situation doch erstmal nicht sofort in den Arm genommen habe sondern ihr erst mal ein paar deutliche Worte gesagt habe ist doch auch irgendwie verständlich.

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Also ganz ehrlich, ich hätte mein Kind im ersten Schock auch ausgeschimpft. Gerade weil wir unsere Kinder mehr lieben, als alles jemals zuvor, sind wir umso verzweifelter wenn wir sehen, in welche Gefahr sich unsere Sprösslinge begeben. Ich bin mir sicher, dass du im Nachhinein Schuldgefühle hattest (so geht es mir jedenfalls ab und zu). Du machst das Beste, weil du ja schon ein Vorbild bist und nicht rauchst. Das ist sehr wichtig und ich finde das klasse!

Dem Kind zur Seite stehen, erklären, eine Belohnung in Aussicht stellen... das klingt alles gut!
Ich finde auch noch wichtig, dem Kind Grenzen zu setzen. Meine Kinder dürfen "relativ viel".
Aber es gibt Grenzen und die dürfen nicht überschritten werden. Wenn ich ein Fehlverhalten bemerke, sage ich meinen Kindern, was und warum das falsch ist. Dann erkläre ich Ihnen, dass es das nächste Mal Konsequenzen hat.
Und wenn sie dieses Verhalten dann noch einmal zeigen, dann gibts Konsequenzen. (ein Ämtli extra, kein Taschengeld, Hausarrest oder den nachmittäglichen Ausflug in die Badi steichen, etwas, was sie halt angurkt aber im Mass bleibt.) Jedoch strafe ich die Kinder nicht, bevor ich Ihnen schon mal gesagt habe, dass es das nächste mal eine Strafe gibt. Das finde ich fair.

Und wenn sie halt nicht hören wollen (diese lieben Teenager, ach ich war ja leider auch nicht besser und testete gerne Grenzen :-) ) dann wird konsequent die Sache durchgezogen. Auch wenn es mühsam ist, aber ich glaube daran, dass Grenzen auch Sicherheit vermitteln können.

Es gibt ja auch Suchtpräventionsstellen, wir gingen damals mit der Schule dahin. Und die Bilder, die wir da gesehen haben, gaben mir lange Zeit zu denken! Diese Stelle war der eigentliche Grund, weshalb ich immer Angst vor Kiffen und Koks, LSD und dergleichen hatte. So viel es mir dann später leichter, jene meiner Kolleginnen auszusuchen, die mir gut taten und mich nicht runterzogen.

Ich kann dir nur diesen einen Ratschlag geben:

Bleib konsequent.

Du bist sicher eine sehr fürsorgliche Mutter und du liebst deine Tochter, dass liest man aus jeder Zeile. Menschen wie dich sollte es mehr geben. Bleib stark.
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Hast du mit den Eltern der Freundin gesprochen?
Was meinen Sie dazu?
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Ja. Sie waren genau entsetzt wie ich und wollten sogar das die beiden sich erstmal nicht mehr treffen dürfen was ich ihnen Gott sei dank sehr schnell wieder ausreden konnte. Aber auch sie konnten nicht erfahren wie die beiden an die Zigaretten gekommen sind.

1 Kommentar

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Was sagen denn die Kinder, woher sie die Zigaretten haben?
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Sie wollen absolut nicht mit der Sprache rausrücken. Ich weiss nicht wovor die beiden Angst haben denn das Kind ist ja jetzt eh schon in den Brunnen gefallen und ich werde ihr nicht noch mal ne Standpauke halten. Ich will hoffen das die erste gewirkt hat

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Doch..... ich finde, man darf erfahren, woher die Zigaretten stammen. Daher der Verkauf an Minderjährige verboten ist...... und wenn nicht gekauft woher dann....???
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Ich werde morgen nochmal in aller Ruhe mit ihr sprechen und das sie keine Angst haben zu braucht. Heute werde ich sie mit diesem Thema nicht mehr konfrontieren und hoffe wenn sie ne Nacht drüber geschlafen hat endlich mit der Sprache rausrückt.

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Finde ich ok...
Lass ihr noch ein wenig Zeit. Ich finde wenn sie selbst so eingeschüchtert reagiert, ist sie ein sensibles Kind. Sie weiss es selbst, dass dies nicht gerade eine super Aktion war. .. und schämt sich nun sehr. Was für Sie spricht. Es könnte ihr ja auch ganz egal sein.

Sie haben nun mal etwas ausprobiert, sei es als Mutprobe... Neugier wie auch immer. Wir Eltern werden alle von unseren Kindern auf die Probe gestellt.... die einen stehlen... die anderen trinken Alkohol wie auch immer!
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Kadi, viel mehr Sorgen würde ich mich darüber, dass du offenbar kein Vertrauensverhältnis zu deinem Kind hast. Unsere Kinder wussten, dass sie uns immer alles sagen konnten- nichts konnte so schlimm sein, als dass sie es uns nicht hätten sagen können.
Daher würde ich Beziehungsarbeit empfehlen.
Zu deinem Nicknamen: Nomen est Omen...?

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Also go`s no? Ich würde auch eine Standpauke halten, und zwar eine Gewaltige und es würde wohl kaum nur bei einer bleiben. Soll man die mit Samthadschuhe anfassen oder was?? Nee, da bleibe ich lieber identisch.

Und noch ein Wort zu "Vertrauensverhältnis": Viele Kinder wissen, dass sie immer alles sagen dürfen. Auch bei einem supertollen Vertrauensverhältnis gibt s dennoch viele, die tun es trotzdem nicht. Und gehört das nicht ein wenig dazu... so normal... für den Abnabelungsprozess? Wie viele Geheimnisse haben denn die Erwachsenen bitteschön? Weiss euer Partner immer alles von Euch?
Was ist mit dem Wort "schwindeln" wo fängt es an und ab wann ist es lügen? Wo sind die Grenzen?

Nein wirklich, ich wäre fuchsteufelswild und enttäuscht und könnte das schwerlich verbergen... und würde es auch nicht tun.
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Ein Kadi ist ein Kompaniekomandant. Man kennt den Begriff auch so: jemanden vor den Kadi(Richter) zerren. Von daher meine Parallele- Nickname, Verhältnis zum Kind.
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Ich verstehe deine Bemerkung nicht Vollmond
.....Nomen est Omen? Was willst du damit sagen?
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Ich wär glaub auch ziemlich sauer und würde dem Töchterchen auf den Zahn fühlen.
Aber wegen dieser (vielleicht) Mutprobe heisst es noch lange nicht, dass sie Raucherin wird! Mal etwas Verbotenes tun - da geht die Welt nicht unter!

Meine erste Zigi hatte ich vielleicht auch mit elf oder so, bis ich sechzehn war, war es die einzige, dann hatte ich eine kurze eine Phase, hatte ein paar "Bidis" geraucht und einige Zigaretten (gesamthaft vielleicht 20 Stück) und jetzt 30 Jahre später bin ich eine Nichtraucherin die auch hofft, dass ihre Kids nicht zu Rauchern werden....

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ich habe mit ca 12-13 Jahren mir Zigaretten angezündet und im Mund gehalten um einfach "böse" zusein-wollte nicht die brav erzogene sein wie meine Eltern es gern hätten. Hatte vermutlich schlechte Vorbilder in der Schule.

Geraucht habe ich nie wirklich - ich gehe soweit dass ich keinen rauchenden Partner haben möchte.

Kopf hoch. Vielleicht kannst du versuchen herauszufinden welche "Freunde" sie imponieren bzw. Einfluss nehmen. Es muss nicht die Freundin sein, mit der man die "Straftaten" verübt.

Ich persönlich würde es als Anlass nehmen die Kontakte des Kindes besser kennenzulernen aber das Rauchen an sich nicht als Weltuntergang zusehen.
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Warum geschockt? Ist doch fast normal, dass Jugendliche das paffen ausprobieren. Das beunruhigt mich überhaupt nicht.... Was ich viel schlimmer finde, wenn Kinder und Jugendliche unkontrolliert Sex und gewaltverherrlichende Videos mit ihren Smartphones konsumieren...

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Und mal ausprobieren bitzeli--- ich erlebte das zweimal mit und beide Jugendliche wurden von Gelegenheitsraucher im Ausgang zu Kettenraucher. Na ja...
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Ich finde 10 Jahre- das ist 4. Klasse- wirklich zu früh. ICH wäre geschockt.
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Als nicht rauchende Eltern, ist dies ein herber Schlag, das kann ich verstehen. Habe Zwillinge, sie sahen mich aber rauchen , aber nicht im Haus. Naürlich sind sie heute über 10 Jahre und rauchen auch. Hier können die Eltern nur aufklären und auf die gesundheitlichen und sozialen Nachteile hinweisen und auch mit 10 Jahren, meinen die Kids, sie wären entscheidungsfähig, was sie in manchen Dingen nicht sind. Strafen nutzen nichts, habe ich selbst erfahren. Heute ist es keine Schwierigkeit, Zigaretten zu kaufen, auch für Kinder nicht.

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Seh ich ähnlich.
Ich finde es ja gar nicht so verkehrt, dass das Rauchen gesellschaftlich mehr und mehr geächtet wird. Ist schon ganz ok so...:D
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Ich habe meinen Sohn (14) auch beim rauchen erwischt letztes Jahr. Auch da gab es ein Donnerwetter dazu 2 Wochen Hausarrest, kein Handy, kein TV, keine Ps und kein Fussball. Ich habe den Trainier informiert und der hat ihn klar vor die Wahl gestellt: entweder spielst du in meinem Team und du rauchst nicht oder du rauchst und fliegst aus meinem Team.
Zusätzlich habe ich die Grosseltern antraben lassen für ein Gespräch, Patentante und Familie genauso wie Patenonkel darüber informiert. Alle haben ihm in's Gewissen geredet. Auch wird immer wieder Atem, Hände und Kleider Kontrolle gemacht. (an den Ärmeln riecht man es sehr gut)
Er weiss auch, dass wenn er noch mal erwischt wird, er sein Töffli, Tv etc abgeben und nur noch Fahrrad fährt. Genauso wird das TG gestrichen.
Seit da haben wir nie mehr was bemerkt.

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iris-- hast mir den Tag gerettet... :-) in etwa so würde ich's auch formulieren-- die Welt ist doch mindesten "bipolar"! Liebe - Strenge / Freude - traurig / gesund - krank / Nord - Süd / bitter - süss / kalt - heiss .......... wer also IMMER NUR von "Liebe" schwafelt verkennt die Realität..... Das Leben ist zum Glück nicht nur einfarbig :-)) oder habt ihr schon mal einen 1-farbigen Regenbogen gesehen ;-)
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liebenswürdige und entschlossene zurechtweisung helfen den kindern zu lernen.
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Genau, Pasta Schuta...Omg..:
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.... das notorische "Liebes-Geschwafel" mag ich bald nicht mehr hören. -- mir sagte mal ein alter Caruso-Kollege: "ich liebe alle Frauen" .... ;-) mit anderen Worten -- alles nur billige Leier... pasta
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Wo die Liebe fehlt gibt es gar keine Reaktion, weil es egal ist.
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Tamara.... wo die liebe fehlt!!!
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Ziemlich viele Strafen. Ich hoffe für Dich das nützt.
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Mein Gott, bei Euch geht es ja wie im Zuchthaus zu und her..
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Bei Dir möchte ich NIE im Leben aufwachsen müssen, der arme Junge. Eines Tages wird er (hoffentlich) richtig ausbrechen und dann hast Du das Geschenk!

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Wäre an Tamara gerichtet.
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Tamara, manchmal staune ich echt, wie wenig Ahnung Eltern von Erziehung haben. Habt ihr Eltern überhaupt Kurse dazu gemacht?
Wobei zu sagen ist, dass es in diesem Alter eh zu spät ist für Erziehung. Und so wie sich dein Text liest- knallhart und lieblos- habt ihr auch nicht in Beziehungsarbeit investiert. Das ist nämlich das A und O. Noch was zum Thema Strafen: die müssen immer eine logische Konsequenz zur Handlung darstellen...

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Nein, ich meine nicht "heutige propagierte Erziehungslehren"..
Gesunder Menschenverstand, Empathie und Wertschätzung sind eigentlich zeitlos und eine Grundlage für eine gute Beziehung zum Kind. Und das ist schon mal die halbe Miete.
Das was Tamara beschreibt ist jenseits von gut und böse und der "gehypeteste" Erziehungskurs wäre um Welten besser...
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Vollmond, wenig Ahnung von Erziehung? Du meinst von den heute am meisten propagierten Erziehungslehren? Die übrigens morgen schon wieder komplett verpönt sein können? Das Strafen immer eine logische Konsequenz zur Handlung darstellen müssen, ist einfach eine Erziehungslehre. Daneben gibt es noch unzählige andere, aus deren Sicht die Erziehung des jeweils anderen Erziehungsratgebers wieder komplett falsch sein könnte. Dh. bin ich der Meinung, der beste Erziehungsratgeber ist das eigene Bauchgefühl und das kontinuierliche Reflektieren und Hinterfragen des eigenen Verhaltens. Einfach nur irgendwelchen hoch gehypten Jesper Juuls nachplappern heiss noch lange nicht, dass man ne Supermama ist. Lieber den eigenen nicht perfekten, dafür authentischen Weg.

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