Liliput Familienwelt

Forum Thema Typen

Neues Thema - anonym und ohne Registrierung

FrageKinder schwimmen lernen - wie habt ihr es gemacht?

1
0
Wie bringt man einem Kind das schwimmen bei das bis vor kurzem panische Angst hatte im Wasser trotz regelmässigem Schwimmbad besuch. Kind ist in der 2 Klasse und muss ab der 3 Klasse schwimmen können, da sie 1 Std Sport im Wasser verbringen. Nun ist es so das die Schwimmkurse 2 mal pro Tag sind.Da ich keine Ferien nehmen kann und keine Angehörigen die das Kind begleiten können fehlt sowas weg.

Ich selber gehöre zu den Working Poors und arbeite nur zum überleben. Wir kriegen keine Stütze nicht mal die Kulturlegi oder ähnliches weil ich ja arbeite und somit genug hätte wenn ich die Alimente und den Betreuungsunterhalt einklage würde. Nur muss ich da wieder zum Anwalt greifen und der ist nicht gratis.

An alle die es den Kindern ohne Kurs beigebracht haben wie habt ihr es gemacht? Kind hatte nie Schwimmhilfen gehabt ausser im See diese Schwimmwesten.
Weitere Themen finden zu
Schwimmunterricht

6 Antworten

3
Ich sehe keine Lösung ausser jemand bietet sich hier freiwillig an, dein Kind zu begleiten und die Kosten zu übernehmen.

Ich würde alles so belassen. Die Schule wird eine Alternative finden müssen. Du kannst auch im Vorfeld ein Gesuch einreichen um eine Dispenz und sie auf das Problem im Vorfeld hinweisen. Oder das Gespräch mit der Schulleitung suchen.
7
In der Stadt Zürich beginnt der Schwimmunterricht in der ersten Klasse. Da können einige Kinder noch nicht schwimmen und da der Unterricht in einem Lehrnbecken stattfindet, kann auf die verschiedenen Levels Rücksicht genommen werden. Ich glaube es gab da auch von der Schule aus Stützunterricht.

Nimm doch mal mit der Schwimmlehrperson Kontakt auf, mit grosser Wahrscheinlichkeit musst Du weiter gar nichts machen und Dein Kind kann den Untterricht wie alle anderen Kinder besuchen.

Dispensieren, wie von Aargauerin vorgeschlagen, würde ich nicht anstreben. Schwimmen hat noch jeder gelernt und es erhöht die Sicherheit ungemein, wenn die Kinder es können.

Vielleicht machst Du öfters mal einen tollen Baditag, sodass Dein Kind mit seinen Gspändli spielerisch Freude am Wasser bekommt.

1 Kommentar

1
Mein Schwiegersohn ist am Meer aufgewachsen. Er konnte mit 30 nicht schwimmen. seit er in der Schweiz wohnt hat er mit seinen Kindern schwimmen gelernt. learning by doing.
3
Ich habe meinen Kindern selber das schwimmen beigebracht, schon im Kindergarten Alter. Hatte das Glück, Wasserratten als Kinder zu haben, bin immer viel mit Ihnen ins Schwimmbad gegangen, mit "Flügeli" geübt, dann mal eins weggelassen und mit viel Geduld haben beide so schwimmen gelernt.

Vielleicht wäre das auch etwas für Dich, falls Du Zeit dafür hast und selber auch mit den Kids in die Badi gehst.
Viel Glück .

1 Kommentar

1
Ich hatte es auch so wie Luna geübt. Oft hielt ich eine Hand unten am Bauch nur um den Kindern das Gefühl zu geben sie moralisch zu unterstützen. Die Hand wurde dann immer lockerer, fehlte für kurze Zeit, immer in längeren Abständen. Im Schwimmkurs übten sie die Beinbewegungen auch indem sie sich am Rand des Beckens festhalten mussten.
5
Gotti, Gotti, Grosseltern Geld für Schwimmkurs statt Geschenke wünschen. Ein Versuch ist es Wert. Schwimmkurs anfragen ob es Vergünstigungen gibt? Gemeinde/Frauenzentrale oder Mütterhilfe (siehe auch Homepage) ect. anfragen was für Möglichkeiten es gibt.. Irgendwo geht bestimmt eine Türe auf...
1
Na ja, Höhenangst ist auch Höhenangst, Flugangst ist eben auch Flugangst und Wasserangst ist eben auch Wasserangst. Solche Dinge lassen sich meiner Meinung nach nicht einfach so wegdiskutieren, und es wäre nicht das erste Kind das auch als Erwachsener nicht schwimmen kann. Klar gehört es heute irgendwie dazu.

Ich als Mami würde zuerst versuchen auf spirituellem Weg die Angst umändern zu lassen. Und danach kommt die Praxis. Ich bin überzeugt dass man so was lösen könnte.

Denn ist es wirklich nötig, das Kind ständig mit dieser Urangst wo es seit Geburt hat, immer und immer wieder zu konfrontieren? Muss es anhand vom dem Lernen, wie man sich überwinden kann und dass so was zum Ziel führen kann?

Na, ich weiss nicht recht. In mir regt sich etwas Widerstand.... mir tut das Kind einfach leid...

2 Kommentare Sortierung: Neuste Bewertung Chronologisch

1
Es gibt Kinder, meine Tochter hatte das auch, die fühlen sich erst nicht mehr wohl wenn sie keinen Boden mehr spüren wenn sie im Wasser sind. Auch konnte sie lange nicht tauchen oder den Kopf unter das Wasser halten. Das lernte sie dann spielerisch im Schwimmkurs in der Gruppe.
2
Hätte es Angst vor Wasser würde es vermutlich auch nicht rein um zu planschen. Wir lassen das Kind jetzt einfach mal. Wir haben ein Schwimmbrett (die aus Schaumstoff) gekauft und lassen das Kind einfach machen. Vielleicht kommt es von selber auf die Idee es will auch schwimmen wie die anderen oder eben nicht.
2
Was ich nicht verstehe, ist das du dir die Alimente bei der Gemeinde/Stadt nicht Bevorschussen lässt.
Oder via Frauenzentrale die Alimente enfordern lässt. Kostet soviel ich weiss etwa 800 pro Jahr aber du bekommst dafür auch von Fachleuten Unterstützung. Und Manchmal bewirkt eine 3 Person/Stelle schon Wunder.
Überlege es dir.

6 Kommentare Sortierung: Neuste Bewertung Chronologisch

2
Der Vater muss natürlich trotzdem zahlen. Tragisch, wie Menschen manchmal nicht teilen wollen. Nucht mal mit dem eigenen Kind.
Es tut mir sehr leid für dich!
1
Überleben geht den wer Miete, Krankenkasse und sonstige Fixkosten mtl.bezahlen kann und keine Schulden aufweist. Kann überleben. Das am Ende nur 200Fr für den Rest übrig ist wie Hygieneprodukte und Lebensmittel intressiert niemand. Das ist halt das Problem wenn man genau soviel verdient das man auf dem Sozialamt Exi. Lebt. Kinderbetreuung habe ich keine wenn das Kind in der Schule ist arbeite ich und sonst ist es bei mir mit auf der Arbeit ist indirekt ein Vorteil weil ich in den Ferien keine Extraauslagen habe für eine Externe Betreuung.
4
Huiuiui, deine Geschichte ist "starker Tubak". Trotzdem muss dir die Gemeinde das Geld ja vorschiessen. Sonst könnt ihr ja gar nicht überleben.
1
So wurde es mir von unserer Gemeinde gesagt. Ich kriege das Geld erst wenn es der KV ihnen überwiesen hat. Und das sei laut den anderen Gemeinden sogar erlaubt. Ich müsste entweder den Kindsvater immer und immer wieder betreiben und vor Gericht ziehen bis er bezahlt. Oder Bevorschussung machen und hoffen das er dann immer schön bezahlt solange kriege ich kein Geld. Das liegt vl.dran das die Gemeinde 25 Millionen Schulden hat und man nicht gern gesehen wird nicht mal wenn man Sozialhilfe beantragen muss. Somit lass ich es ganz sein.

Es bringt mir ja nichts wenn er nicht mal dem Amt was bezahlt nur weil er der Meinung ist ist hätte das Kind gegen seinen Willen bekommen. Er hält es mir immer und immer wieder vor das er nie Vater sein wollte und ich einfach das Kind gegen seinen Willen bekommen hätte. Er hätte besser mich zum Abtreiben gezwungen via seinem Anwalt. Der Anwalt habe ihm gesagt er sei dann im Recht etc. Und er glaubt es noch. Naja wer mit 30 noch so Kind im Kopf ist. Soll mich mal. Uns geht es psychisch besser als mit der Person als KV
3
Bevorschussung heisst das Gemeinde/Stadt Geld vorschiesst und es beim Kindsvater einfordert. Lässt sich das Geld nicht mehr einfordern bezahlt die Allgemeinheit. Informiere dich doch bitte Mal auf der Gemeinde und schäme dich nicht dafür.
1
Weil ich nur das Geld kriege wenn er bezahlt. Und in keiner Partnerschaft leben darf nur dann bezahlen sie.

Aussage vom Amt. Und wurde mir durch verschiedene Gemeinden auch ausser Kantonal so bestätigt das es in unserem Kanton bzw.in der Gemeinde so gehandhabt wird und sie auch das Recht hätten.

Antwort erstellen

Hinweis

Browser Cookies müssen aktiviert sein, um ein neuer Eintrag zu erstellen.
Info
Info
Forumregeln Gehe respektvoll mit anderen Beteiligten um.
Datenschutz Keine persönlichen Daten wie Name, Telefon, E-Mail, etc.
Tipp Bei Registrierung ist Kontakt via Persönliche Nachricht möglich!
 Info