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FrageLeben am Existenzminimum - wie geht Ihr damit um?

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Gibt's hier auch Menschen, die am Existenzminimum leben?
Falls ja, wie geht Ihr damit um, Euch nur das nötigste leisten zu können?
Wie gestaltet Ihr Euren Alltag, wie verbringt Ihr Eure Tage?

Bitte keine "doofen" Bemerkungen dazu, denn erstens wisst Ihr nicht warum jemand
am Existenzminimum lebt und zum zweiten kann es in der heutigen Zeit jeden treffen, DANKE.
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Existenzminimum

7 Antworten

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Nicht so toll, nix zu haben. Zur Tafel, Foodsharing, gebrauchte Klammotten...
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Uns geht es soweit ganz gut. Wir leben aber auch mit wenig. Ich selber kenne es nicht anderst, denn seit ich Volljährig bin habe ich mit Kind nie mehr als 2000Fr pro Monat. Wir leben seit 1 Jahr wieder ohne Sozialhilfe und ich fühl mich freier auch wenn ich mit Sozialhilfe einiges mehr hätte. Wir kaufen für uns 3 normal bei Migros und Coop ein achten nichtmal gross auf Aktionen. Wir Erwachsene essen einfach nur Abends und das Kind ist Morgen/Znüni/Zmittag und immer Znacht. Ich hab mich auf der Sozialhilfe mehr eingeschränkt und ohne weniger haben sogar seit 1 Jahr Fernseh und Internet Anschluss was wir zuvor nie hatten. Es kommt immer darauf an wo man sich einschränkt und wo nicht.

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Ich selber gehe seit meiner Kindheite ohne Freunde und Kollegen durchs Leben. Und die Freunde meines Partners kennen die Situation und laden ihn/uns auch mal ein.

Wir gehen viel draussen in die Natur, machen Schnitzeljagd und Geogatching (bis jetzt kostenlos) und bei schlechtwetter machen wir auch mal Spieltage, Basteltage oder ähnliches daheim. Kind ist 8 Jahre alt. Wenn es finanziell möglich ist gehen wir auch ins Hallenbad (Preis ist hier gleich wie der FreiBad eintritt).

Ausflüge wie Verkehrshaus,EuropaPark etc. Sparen wir uns an oder wünschen uns auf Weihnachten/Geburtstage Gutscheine dafür. Bsp. Die Hochzeit finanziert unsere 1 Ferien seit Wir 18 Jahre alt waren. Habe bis heute immer auf Ferien verzichtet da Ferien gleich Lohnausfall für uns bedeutet da ich keine Festanstellung kriegte bis her und seit 10Jahren nur Stundenlöhner bin.
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Ja beim einkaufen/essen spare ich auch ein wo es nur geht.

Aber wie gestaltet Ihr mit wenig Geld Euren Alltag, sprich was macht Ihr den ganzen Tag ?
Wie gehen Eure Freunde damit um, dass Ihr Euch ja keine Ausflüge usw leisten könnt?
Da man ja wenig Geld zur Verfügung hat, lebt man doch rasch relativ isoliert in unserer Gesellschaft oder ??
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Hi,
wir wohnen am Randgebiet von Zürich in einer Wohnsiedlung einer Genossenschaft.
Von unserer Haustüre aus können wir viele Wanderausflüge machen, dazu ein Picknick oder eine Wurst zum Grillieren.
Auch hat es in der Nähe einen See mit Badi, die gratis ist.

Einige Frauen aus der Siedlung treffen sich 1,2x die Woche um zusammen zu spazieren, walken oder treffen sich zum Kaffee.

Es gibt viele Möglichkeiten und Aktivitäten, die wenig oder kein Budget brauchen. Trotzdem ist man sozial vernetzt.
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Luna google Restessbar vielleicht gibt es an deinem Wohnort eine. Dann beziehe eine Caritas Kulturlegi und kauf die Kleider im Caritas. Hat auch super Marken. Ich bin heikel, was das betrifft. Arbeite ehrenamtlich, je nach dem, wo du bist kannst du Lebensmittel nach Hause nehmen und das Sozialamt gibt Dir mehr Geld.
Leiste Besuchsdienst im Altersheim. Tolle Ausflüge und Damkeschön essen für die Ehrenamtlichen. Dann ist dort was los. Vielleicht klassisches Konzert, Diafilm usw. alles gratis. In Winterthur habe ich einen Coiffeur wo günstige Preise macht, für solche wo auf dem Existenzminimum oder IV etc. beziehen. Ich mache schon einige Jahren gratis Ferien. Kühlschrank gefüllt, wenn ich ankomme, immer auswärts essen. Von den Ferien bringt die Person mir meistens ein Geschenk mit und was zum anziehen darf ich mir kaufen. Gegenleistung Tiere und Haus betreuen wunderschön gelegen:) Bin auch Schnäpplijäger durch den Ricardo

In Winterthur gibt es das Shalom einen Mittagstisch. 4 Gang Menü für 5 Fr

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Liebe Luna wo lebst du denn? Vielleicht habe ich noch gute Adressen
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Lieben Dank für Deine guten und tollen Ideen.

In meinem Kanton gibt's leider keine Caritas, aber Restessbar werde da mal vorbeigehen.
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Luna mir gibt das sehr viel, da ich Gott kenne, kann auf mich kommen was will. Er gibt mir Hilfe, Stärke und Halt. Bin in einer guten Gemeinde eingebettet. Sonntag Gottesdienst und unter der Woche die Bibellehre und habe Gemeinschaft mit lieben Geschwister im Glauben.

Unter Missionswerk Heukelbach Shop kannst du vieles gratis zum lesen und hören beziehen, damit Gott dich segnen kann. Stöbern lohnt sich:)

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M A R L E N mal wieder, eieiei
Da ich so gar nicht religiös bin, es auch nicht werden möchte, kommt das für mich nicht in Frage sorry.
Kulturlegi gibt's leider in meinem Wohnkanton nicht, ausweichen auf einen Nachbarskanton kann ich mir Finanz. nicht leisten (öv zu teuer)
Aber lieben Dank für Eure Tipps.
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Probiert einmal www.kulturlegi.ch
die Caritas ist schweizerisch
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Wir arbeiten Beide. Damit reicht unser Einkommen. Wir haben eingesehen, unser Einkommen reicht für alles aber sicher nicht für Nachwuchs. Dank meines Arztes Verhütung abgeschlossen. Ferien liegen drin, Schwarzwald/Bodensee mehr nicht.

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Kaktus & Leon. Völlig Richtig Nur müssen sich Migranten auch daran halten und nicht von der Sozialhilfe leben und Kinder im Grosspack zeugen (z.b. Eriträher in unserem Dorf / 5 Kinder davon 3 hier gezeugt).
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@Kaktus und jeder der am Exi lebt hatte vielleicht schon Kinder bevor er/sie ans Exi kam. Ich selber bin eine ehemalige Teeniemutter und naja soll ich jetzt mein Kind verkaufen weil wir uns kein Kind mehr leisten können? Leider sieht jeder nur Exi und Kind geht nicht. Somit sollten Kinder nicht vorhanden sein aber keiner weiss wie es der Familie vielleicht vor 3 Jahren Finanziell erging.
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Stimmt, Kinder kriegen bergen ein sehr grosses ArmutsRISIKO! In der heutigen Zeit können sich GENAU GENOMMEN nur die wenigsten Paare noch guten Gewissens Kinder "leisten". Finanziell als auch klimapolitisch. Kinder sollen scheinbar die grösste "CO2 Schleuder" sein... DARUM: Wer am Existenzminimum lebt sollte den Kinderwunsch sowieso begraben.
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Ich lebe auch vom Existenzminimum. Dummerweise wurde mir die Wohnung gekündigt. Habe 20 Jahre im Kanton Zürich gewohnt. Eine neue Wohnung ist unmöglich. Wurde zu allem Unglück auch noch gepfändet. Im Moment lebe ich bei meinen Eltern. Aber meine Eltern leben in einer Seniorenwohnung. Habe eine kaufm. Lehre absolviert mit Zusatzausbildung. Muss noch 25 Jahre arbeiten. Wo finde ich eine Wohnung?

1 Kommentar

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Lieber Moritz, vielleicht findest du eine Stelle, Solange du bei deiner Mutter wohnen kannst bist du ja gut versorgt. Kenne keine Mutter die ihren Sohn auf die Strasse gestellt hat.

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