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ProjektFür Homeschooling im Thurgau suchen wir eine Lehrperson

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Wir suchen eine Lehrperson, die im Kanton Thurgau Homeschooling unterstützen würde. Wir sind eine grössere Gruppe von Homeschool Eltern die für ihre Kinder froh wären, eine effiziente Lehrperson zu finden. Vielleicht hat es genau hier im Forum jemanden, der sowas unterstützen würde.
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18 Antworten

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Vielleicht hat genau hier im Forum jemand, der sowas unterstützen würde.
;)
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Liebe HS-Eltern, dann lasst eucht doch bitte gleich auch noch etwas nachschulen- in deutscher Rechtschreibung...

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HS=Homeschooling
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Was bedeutet "HS-Eltern"?
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Logisch... Aber genau darum sollten solche "Nobodys" ganz sicher nicht ihre Kinder zu Hause unterrichten. Da hilft auch keine LP mit ein paar Lektiönchen aus dem vorprogrammierten Desaster...
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überflüssiger Kommentar.. nobody is perfect
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Damit ihr ernsthafte Antworten bekommt, müsst ihr euch über einige Fragen im Klaren sein:
- Was meint ihr mit effiziente Lehrperson?
- Über welche Qualifikation muss die gesuchte Person verfügen?
- Wie gross soll das Pensum sein?
- Wie stellt ihr euch die Bezahlung vor?
- Welche Ziele sollen eure Kinder erreichen?
- Um wieviele Kinder welcher Schulstufen geht es?
- Wo soll der Unterricht stattfinden?
- In welchem Zeitraum soll der Unterricht stattfinden?
- Weshalb benötigt ihr wenn ihr überzeugte Homeschooler seid, dennoch eine Lehrperson?

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Wieso wir eine Lehrperson brauchen, ist weil es im Kanton Thurgau nur erlaubt ist zuhause zu Unterrichten wenn man eine Lehrperson hat für die entsprechende Schulstufe. Also 1 bis 3 Klasse ein Lehrer, 4 bis 6 Klasse ein anderer Lehrer und so weiter.

Bei den Zielen ist es so dass die Schüler an Tests müssen in der Staatliche Schule um zu überprüfen ob sie auf dem gleichen Schulstand sind.
Aktuell sind wir zu viert, aber es werden nach und nach mehr Kinder die zwischen 2017 und 2019 Eingeschult werden müssten und die Eltern gerne HS machen würden.
Pensum wird noch genauer angeschaut mit der Schulbehörde, da wir da noch keine genaue Antwort erhalten haben. Es kann von mehreren Stunden jeden Tag bis hinzu 1 mal pro Woche sein.
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Was sind den die Gründe, dass ihr Homeschooling macht?

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Zieht nach Wil. Im Alleeschulhaus werden die Kinder individuell unterrichtet. Das heisst: ist das Kind stark in Mathe bekommt es z.B. den Stoff für die dritte Klasse und es ist schlecht in Deutsch bekommt es den Stoff der ersten Klasse obwohl es eigentlich in der zweiten Klasse ist.
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Weil wir unsere Kinder nicht verbiegen wollen, was in der Staatlichen Schule leider passiert. Wenn ein Kind eine Schwäche hat wird es ignoriert, ist es hingegen in einem Fach extrem stark wird es stetig gebremst weil man ja noch auf die anderen warten muss. Ein Teil unserer Kinder können schon schreiben, lesen und rechnen und dass nicht nur bis Zehn. Teilweise ist multiplizieren schon aktuell - wieso muss jetzt ein solches Kind total zurück stecken nur weil es in Mathe auf dem 2 oder sogar 3 Klass Niveau wäre aber in Deutsch vl. Noch bei der 1.Klasse. Solchen Kindern wird es extrem langweilig, weil sie dieses eine Fach oder das andere können und fangen an den Unterricht zu stören.
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Liebe Familie(n), diesen Sommer habe ich die PHZH abgeschlossen und bin nun auf der Suche nach Familien, welche Homeschooling machen und eine Lehrperson als Unterstützung suchen. Falls Sie noch auf der Suche sind, würde ich mich sehr über eine Nachricht freuen. :) Liebe Grüsse, Lisa

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Danke für den Hinweis. :) Ich kann mir jedoch nicht vorstellen in einer Schule zu arbeiten, da es mich irgendwie "einengt". Ausserdem habe ich im Schulsystem so viele Kinder gesehen, welche unglücklich sind und nicht hineinpassen (oder passend gemacht werden). Es fühlt sich für mich einfach komisch an, vor einer Klasse zu stehen, mit dem Gedanken; dass ich hinter diesem System nicht 100% dahinterstehe.
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Liebe Lisa
Das hätte ich mir als junge Lehrerin nie zugetraut. Ich finde Homeschooling sehr anspruchsvoll und würde mir gut überlegen, ob du dir diese Aufgabe und Verantwortung wirklich zutraust. Wenn schon Homeschooling dann fände ich es besser, wenn dies eine Lehrperson macht, welche schon Berufserfahrung hat und weiss, worauf es an- kommt. In einem Team einer Schule wirst du als Berufseinsteigerin im Normalfall unterstützt.
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Hallo
Wir kommen aus dem Thurgau und machen seit diesem Sommer (gemeinsam mit einer anderen Familie) Homeschooling.
Bei Interesse dürft Ihr gerne nachfragen, was und wie wir eingereicht haben, dass wir die Bewilligung bekommen haben und wie wir mit den Kindern arbeiten.
Lisa, falls das noch aktuell ist: Hier gilt das gleiche! :-) Wir könnten eventuell auch Kontakte vermitteln, da wir unterdessen einige kennen, die sich das für ihre Kinder auch vorstellen können. Ich habe jetzt anonym geantwortet, da ich mich nicht extra für diese eine Antwort registrieren möchte, aber ich würde Euch meine Daten bei Interesse gerne schicken.

Herzlich
Calimera

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wo im thurgau seit ihr den zu hause? interessiere mich für homescholling meiner tochter, aktuell 2 jahre alt
gibt es noch andere interessierte
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Liebe Ulla
Ich bin Lern und Legasthenietherapeutin.
Seit mehreren Jahren erteile ich Homeschooling gür den Kanton Zürich. Die Beziehungsebene ist in meiner Srbrit das A und O. Ich möchte nebst dem Wissen auch Freude am Lernen vermitteln können. Auch Stärken fördern um Schwächen, Defizite überwinden zu können.
Melde dich doch bei mir, dann können wir ein Kennenlerntreffen abmachen. Ich freue much, von dir zu hören. Lieber Gruss
Sandra
Tel: 078 698 32 94
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Saletti Calimera

Das mit dem Homeschooling in TG würde mich extrem interessieren denn ich berat grad ne Familie welche nach TG ziehen und ihren Sohn dort homeschoolen möchte. Ihr habt die Bewilligung erhalten? Wie denn und was musstet Ihr bringen? Hab gehört dass AR, AG und BE besonders easy seien aber von TG hörte ich noch nichts...

Der Timmy grüsst und dankt für jedwede Infos...
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Hallo Calimera

Bin nicht registriert, deshalb frage ich hier nach.
Wir haben ein Kind, dass nicht in unser Schulsystem passt. Sind per Zufall auf das Homeschooling gestossen....
Wir sind an diesem System sehr interessiert. Ist es auch möglich, unser Kind bei jemanden, der schon eine Homeschooling Gruppe betreut, unterzubringen? Wohnen im TG, Region See.
Herzlichen Dank
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Hallo wir sind auch sehr interessiert, wie habt ihr eine Bewilligung bekommen. Unser erster Sohn geht gerade mal ein halbes Jahr in die Schule und ist schon total frustriert!
Von wo seit ihr? Seit ihr in einer Organisation oder so angemeldet?
Grüsse M.N
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Hallo Calimera können wir uns bitte über privates Mail genauer zum Thema Homeschooling bei dir informieren? Vielen Dank und Grüsse Toni.
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Hallo Calimesa, wir haben Interesse mehr zu erfahren zw Homeschooling Thurgau und was wir berücksichtigen müssen , wenn wir eine Bewilligung einreichen!
Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar !!!!!
Ulla
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Hallo, wäre sehr sehr dankbar , wenn wir Infos bekommen könnten zwecks Homeschooling im Thurgau, sehr gerne auch mit anderen Familien und Kindern zusammen.... unser Junge ist 13 , evtl. könnt ihr uns helfen, wie man die Bewilligung bekommen kann..!
Besten Dank Ulla
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Hallo, wir ziehen ins Thurgau nähe Kreuzlingen und haben einen 13 jährigen Jungen den wir sehr gerne in Homeschooling dort integrieren möchten , wer macht so was oder gibt es bereits eine kleine Gruppe???
Wäre sehr sehr dankbar für eine schnelle Antwort ....
Ulla Furnari
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Begreife Eltern, die Homeschooling in Betracht ziehen. Denn diese "staatlich verordnete Zwangsbildung" ist einer modernen, freiheitlich und liberalen Gesellschaft unwürdig und eine Schande fürs 21. Jahrhundert! Ein muffiges Relikt, aus alter Zeit, dass schon längst ins Museum gehört! Neue Lösungsansätze und Konzepte sind gefragt. Das jetzige einfältige Bildungssystem muss umgebaut und liberalisiert werden. Ein erster Schritt: wegzukommen vom schrecklich starren Volksschulmodell. u.a. erhält jede Familie angemessene "Bildungsgutschriften" (analog zu Betreuungsgutschriften in Kinderkrippen) und hat endlich die WAHLFREIHEIT welche Bildungs-/Schulangebote sie ihren Kindern zumuten möchte!
Das jetzige Bildungs-/Volksschul Modell ist einfach nur peinlich! Reiche und vermögende Eltern schicken ihre Kids schon längst in private Schulen und Bildungsanstalten. Zurecht, denn wer möchte die eigenen Kinder freiwillig "zwangsuniformieren" und obendrein noch "verblöden" lassen........ denn "gleiche Bildungschancen für alle" ist schon längst zur schäbigen Farce verkommen!

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Thanx für den Zuspruch :-)
Hab mich extra provokativ ausgedrückt- in der Hoffnung, dass mein Input nicht überlesen wird ;-)
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Das kann ich voll und ganz unterschreiben!!!! In der Schweiz herrscht Bildungspflicht, aber keine Schulpflicht. Diese "Schulhörigkeit" ist echt das Letzte!
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INPUT: Wieso die Schulen versagen? Prof. Gerald Hüther
www.youtube.com/watch?v=wJzNhYvy1Yk
Einfach mal reinhören und darüber nachdenken :-)

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Hallo wir, eine Familie im Thurgau, werden auch bald Homeschooling machen, kann man da bei euch noch mitmachen? Vielleicht schon ab April oder ab August. Wo seit ihr im Thurgau. Sorry für die vielen Fragen.
Gruss

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Liebe Womo2018
Bin das erste mal hier-darum noch nicht registriert.
Ich bin Primarlehrerin aus dem Thurgau
und unterrichte extrem gerne.
Viel Unterrichtserfahrung auf der Unterstufe.
Seit ich selber Kinder habe,
ist mir so richtig klar geworden:
Kinder lernen so anders-als es die Schule vorgibt!
Kinder lernen ganz viel und intensiv VON SICH AUS in kürzester Zeit (auch ohne Schule), wenn für sie die Zeit reif ist!
Kopf-Herz-Hand ist wichtig, um nachhaltig zu lernen. Alltagsbezogenes Lernen. Musische Fächer dürfen nicht "unter Teppich fallen".
So weit ich informiert bin von homeschooling/Thurgau wäre die Lektionenzahl ca. 12L /Woche für einzelnes Kind.
Ich wäre sehr interessiert, dein Kind zu unterrichten-weil mich homeschooling einfach interessiert. Einige kritische Anmerkungen dazu hab' ich allerdings auch noch, denn nicht alles ist schlecht an der öffentlichen Schule!
LG
Citro21
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Hallo zusammen
Es sind jetzt (nicht nur von hier) so viele Anfragen zusammengekommen, dass ich schauen muss, wie ich diese sinnvoll bündeln kann - ich habe (eben durchs Homeschooling ;-)) nicht so viele zeitliche Ressourcen, dass ich jedem einzelnen alle Fragen beantworten kann.
Auf Facebook hat es eine Gruppe von zukünftigen Thurgauer Homeschoolern, die sich mit einer von uns trifft, wir können dann Fragen beantworten. Am besten schaut Ihr dort nach und fragt sonst nochmals hier. Der nächste Termin der Gruppe, die sich bereits verabredet, ist, glaube ich, der 17. Februar.
Ich könnte auch in einer der Wochen danach, wobei Ihr ja dann möglichst viel Material schon zusammenhaben müsst - Euer Abgabetermin für das Gesuch ist ja Ende März 2017, oder?

Beste Grüsse
Calimera
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TG HS Gruppe auf FB
https://m.facebook.com/groups/928306000608128

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Hallo Lemon, bin auf der suche nach Unterstützung für in Graubünde (LP) für HS. Könntest du mir weiterhelfen?

Gruss Roeri
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Diese Thurgauer Homeschooling Gruppe hätte mich auch interessiert. Da ich aber keinen Facebook Account habe (will auch keinen!!!), wird mir die Einsicht verwehrt. Da ärgere mich jedesmal über Facebook.... und staune immer wieder wie "Facebookgeschaltet" (exgüsi "gleichgeschaltet") die Gesellschaft geworden ist :-(( schade und beängstigend...
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Geht mir genau so, betreffend Facebook..
Bei uns ist das schwierigste, ich, Frau bin völlig überzeugt, dass Freilernen "der Weg" ist.
Doch was machst du, wenn dein Mann soo viele Ängste hat davor, was aus den Kindern nach der "Schulzeit" wird. Wir sind völlig im Prozess. Haben auch Alternativen gesucht, er hat mich auch begleitet an Info. Anlässe der Steirnerschule, wir wurden beide nicht „warm“. Auch haben wir gemeinsam eine Privatschule bei der das Spielen- und Lernen nach freier „Wahl“ im Vordergrund steht besucht. Ich bin hin und weg, er hat Angst, es hat für ihn zu wenig Struktur. Und ja, der Anfahrtsweg ist neben den Kosten die auf einen zu kommen ein grosser Diskussionspunkt.. Obwohl die Kinder „nur“ halbtags die Schule besuchen, wären wir noch immer mehr Zeit zu Hause als Familie, als bei der Öffentliche Schule. Und doch landet er immer wieder bei der Volksschule und meint, das meistern unsere zwei Kinder schon. Für mich ist der Gedanke, dass die Kinder soooo viele Zeit ausser Haus sind so unglaublich störend. Ich wurde nicht Mami damit andere Menschen unsere Kinder erziehen. Und ohne dass ich mich austauschen kann ist das ganze so unglaublich schwer zu tragen.
Selber arbeite ich als Spielgruppenleiterin, um mich herum gibt es jedoch keine einzige Person die mich WIRKLICH verstehen kann mit meinem Problem. Schon immer konnte ich auf mein Buchgefühl gehen und nun lässt sich mein Gefühl nicht „ÜBERTRAGEN“ auf meinen Mann. Das ist eine unglaublich schwere Last die ich damit zur Zeit mit mir trage. Wie schaffen andere Paare das? Gehen da beide Schritt für Schritt zusammen und mit den Kindern und wagen einfach mehr als wir…
Unser ältester ist 5 Jahre und würde im August 2018 in den Kiga kommen. Wir haben ihn 1 Jahr zurück behalten, das haben wir gemeinsam so entschieden. Langsam rennt MIR die Zeit davon, was ihm wohl entgegen kommt. Weine ja selten doch das bringt mich sehr oft dazu. Bin ich damit so alleine?

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Ich kann dich so gut verstehen. Mir geht es genauso. Habt ihr eine Lösung gefunden?
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Hallo zusammen ??
Ich bin eine Mami aus dem Kanton Bern und möchte meine Tochter (10) ab dem kommenden Schuljahr zu Hause unterrichten. Leider fehlt uns immer noch eine unterstüztende Lehrperson. Kann mir hier jemand weiterhelfen? Vielen Dank. Liebe Grüsse

1 Kommentar

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liebe sternschnupee
ich bin lern-und legasthenietherapeutin und erteile seit mehreren jahren homeschooling für das schul und sportdepartement der stadt zürich. unser schulsystem wird leider nicht allen kindern gerecht.
die beziehungsebene zwischen schüler und lehrer ist das a und o und ein wichtiger anteil in meiner täglichen arbeit. nur so können kinder optimal gefördert werden und freude am lernen erwerben. kinder brauchen erfolgserlebnisse. bei fragen können sie mich jederzeit gerne kontaktieren. ich würde mich freuen, demnächst von ihnen zu hören und sie und ihre tochter im rahmen eines gesprächs persönlich kennenzulernen. bis dahin verbleibe ich mit herzlichen grüssen auch an ihre tochter.
sandra bernays

sandra bernays
sulzerallee 51
8404 winterthur
$tel. 078 698 32 04
www,sandrabernays.ch
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Hallo zusammen

Ich bin Primarlehrer und wohne in Kreuzlingen. Nach 17 Jahren Berufserfahrung möchte ich meine Vision von einer Schule/Beschulung umsetzen, in der der Mensch im Mittelpunkt steht.

Ich kann mir sowohl einen EInsatz als HS-Lehrperson als auch die Gründung einer eigenen privaten Schule gut vorstellen und würde mich über Austausch mit Gleichgesinnten sehr freuen!

Liebe Grüsse
Santo

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lieber santo
du sprichst mir aus dem herzen. ich bin lern- und legasthenietherapeutin
und würde mich über einen austausch mitr dir sehr freuen. du kannst mich gerne jederzeit kontaktieren. ich würde mich sehr freuen, dich im rahmen eines gesprächs persönlich kennenzulernen. mit herzlichem gruss aus winti
sandra bernays
dipl. lern- und legasthenietherapeutin
sulzerallee 51
8404 winterthur
tel: 078 698 32 94
www,.sandrabernays.ch
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@Santo
Ich wäre an einem Austausch interessiert. Wir wohnen in der Nähe von Kreuzlingen
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Warum brauchst du das?
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Habe Enkel in der Unterstufe. Finde nicht, dass sie verbogen werden. Man kann nicht verallgemeinern. Was passiert mit den Kindern, die privat zu Hause behütet werden, wenn sie in die Lehre gehen??? Alle Kinder können nicht studieren.
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liebes homeschooling eltern team
ich bin lern-und legasthenietherapeutin und arbeitete seit mehreren jahren für das schul und sportdepartement des kantons zürich als lerntherapeutin und heilpädagogin. dem heutigen schuldruck sind einige kinder nicht gewachsen und werden von den lehrpersonen oft als faul, kognitiv schwach und anstrengend enmpfunden. die beziehungsebene zwischen lehrperson und schüler ist das a und o. ebenfalls in meiner täglichen arbeit als lerntherapeutin. es ist mir ein anliegen den schülern freude am lernen zu vermitteln ( erfolgserlebnisse erschaffen, resourcenorientiertes arbeiten) jedes kind hat stärken, potentiale. leider werden von einigen lehrpersonnen die stärken, und resourcen der einzelnen schüler oft übersehen, unterschätzt. mein langjähriges erfolgskonzept lautet: bei den stärken ansetzen um die stärken zu überwinden. die kinder, jugendlichen müssen spüren, dass sie von ihren lehrpersonnen wertgeschätzt ( unabhängig von ihren schulischen leistungen) angenommen werden.
in der schweiz hat das homeschooling stark zugenommen. ich unterrichte im auftrag des kantons zürich immer wieder kinder und jugendliche im homeschoolin- setting,
in einem entspannten, wohlwohlenden setting werden oft bereits nach kurzer zeit schulische defizite aufarbeitet und die kinder blühen regelrecht auf ( bekommen freude am lernen und ihr selbswert im lernbereich verbessert sich innert kürze.
in einem vertauenswürdigen, entspannten, wohlwollendem umfeld entwickeln sich viele kinder sehr positiv und gelangen somit auch zu besseren schulischen noten und zu einem stabileren selbstwert im lernbereich.
falls sie fragen oder interesse zum thema homescholling haben, auf er suche nach einer kompetenten lehrperson sind, dürfen sie mich gerne jederzeit kontaktieren und wir können ein unverbindliches kennenlerntreffen mit ihrem sohn/ tochter zusammen vereinbaren.
ich wünsche ihnen allen eine gute zeit und würde mich freuen, von ihnen zu hören oder lesen.
bis dahin verbleibe ich mi besten grüssen

sandra bernays

sandra bernays
dipl. lern- und legasthenietherapeutin
sulzerallee 51
84'4 winterthur
tel:078 698 32 94
www.sandrabewrnays.ch

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Besten Dank Aargauerin. Ich muss morgen antworten, heute reicht es nicht mehr.
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Aha und so so. Irgendwas beisst sich aber beim Ganzen irgendwie.

Jetzt ganz konkret: Für was wird er denn therapiert??

Mangelnde Feinmotorik? Dann könnte er nicht so toll Lego bauen!

Will er lieber spielen, ist es das?

Wahrnehmumg?

Es gibt Kinder, die machen nur Dinge gern, die sie wirklich interessieren und für sie Sinn machen. Ist es das?

Wäre er begeisteter könnte er zum Beispiel ein Funkgerät basteln?

Das A und O von allem ist immer die Integration in der Kindergruppe. Fehlt es da etwa auch?

Es gibt Kinder, die haben das Gefühl, sie müssen alles schon können und trauen sich nicht Fehler zumachen. Andere könnten auslachen- Zum Beispiel war meine scheue Tochter so eine. Sie musste lernen, dass es manchmal ein Ueben braucht. Ist es das?

Konzentration lernen- ehrlich, mir widerstrebt so eine Aussage total. Darum habe ich hier auch geschrieben. Und ebenso habe ich grosse Mühe, wenn Kinder den Unterricht nicht gern besuchen.
Kinder sind eigentlich in dem Alter neugierig.

Ich bohre so nach wegen seinem interessiert sein und Willen aus einem bestimmten Grund: Es kann sein, dass ihm das Schulische gefällt und er total aufblüht. Ebenso kann es sein, dass wenn er keinen Druck mehr spürt und ihm ein Jahr mehr gegönnt wird, dass er dann aufblüht. Weil andere Kinder plötzlich auf gleicher Stufe stehen wie er.

Sei froh habt ihr noch die Möglichkeit eines dritten Kindergartenjahres, in vielen Gemeinden ist es nicht mehr vorhanden.

Was meint denn Dein Sohn zu allem?
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Hi Aargauerin, es war mir natürlich bewusst, dass ich mir mit meinen Ansichten und deren Mitteilung Ärger mit der hier zahlreich vertretenen Kindergärtnerinnenfraktion einhandle. Gerne gebe ich Dir aber Antwort, weshalb ich zu meiner - selbstverständlich nicht allgemein gültigen - Meinung gelangt bin.

Wir hatten zwei Kindergärtnerinnen. Eine sehr junge, top motivierte und jetzt eine Ältere.
Die junge Kindergärtnerin bot einen wahnsinnig abwechslungsreichen Unterricht, jedes Quartal hatte ein Thema, dass äusserst facettenreich, anschaulich und lebendig vermittelt wurde. Ich denke besser lässt sich Kindergartenunterricht gar nicht machen. Sie hatte ein grosses Verständnis für die jüngeren Kinder, empfand vieles als Altersgerecht und war auch weniger penetrant, im Sinne, dass die Kinder eine Aufgabe zu 100% zu einem fixen Zeitpunkt umzusetzen hatten. Der Unterricht beinhaltete mehrmals pro Woche Ausflüge (in den Wald, das Museum, den Bauernhof usw.). Ich denke, dass ist eine Erscheinung der Zeit, dass den Kinder heute wahnsinnig viel geboten werden soll. Während einige Eltern genau dies wahnsinnig lobten, empfand ich es als etwas viel, gerade für die kleinen Kinder. Unser Sohn war am Wochenende jeweils derart ausgepowert, dass er das Haus partout nicht mehr verlassen wollte.

Die jetzige Kindergärtnerin ist von der alten Schule. Obschon auch jedes Quartal sein Thema hat, wirkt die Umsetzung fad. Es sind meist drei erwachsene Personen anwesend sind (1 Kigä und zwei Supporterinnen) aber es bleibt keine Zeit, Kinder die etwas mehr Mühe haben etwas zu unterstützen. Anscheinend gelangt unser Sohn mit etwas Unterstützung auch zu guten Resultaten. Vielleicht ist das auch etwas meine schuld, weil ich so gar keine Bastelmutti bin. Ich gehe viel lieber an die frische Luft. Unterforderung ist in unserem Fall nicht das Thema (es würde viel besser klingen :-). Es ist einfach ein sehr junges Kind mit einer noch kleinen Konzentrationsspanne. Was sich mit den vielen grossen Bastelarbeiten "beisst". Das erste Beispiel der Kindergärtnerin war eine riesen Blume (A3), welche die Kinder mit der Stanzmaschine ausstanzen mussten - nach dem ersten Blütenblatt hat unserer resigniert und die Lösung war dann, dass andere Kinder ihm helfen durften. Er braucht unterdessen anscheinend schon viel Zuspruch um an eine Aufgabe zu gehen und wenn es dann nicht gleich klappt fehlt der "Biss" dran zu bleiben. Er kann seinen Namen schreiben, zählt bis 20 ist sozial tiptop integriert, völlig unauffällig, schaut selber auf seine Sachen und ist ein leidenschaftlicher "Bauer". Mit Lego, Klicks usw. baut er stundenlang im grössten Frieden seine Projekte. Gemäss Jahreskontrollen und der Kinderärztin auch völlig unauffällig. Trotzdem bekommt er jetzt diverse Therapien um den fixen Lernzielen näher zu kommen und in der Schule nicht gleich mit einem grossen "Gap" zu starten - denn dort geht es ja dann wirklich los. Natürlich steht ein drittes Kigajahr bereits im Raum, aber ich frage mich wirklich zunehmend, ob mit einem dritten Jahr nicht noch mehr kaputt gemacht wird. Mir würde das Konzept der Montessorischulen zusagen. Aber 30'000 Schulgeld jährlich schüttel ich auch nicht gerade aus dem Ärmel.

Die Kindergärtnerin weiss vom Koller, das geht bei uns so weit, dass er morgens kaum aus dem Haus zu kriegen ist, oder "Bauchschmerzen" vorflunkert um nicht gehen zu müssen. Hat sie aber nichts weiter dazu gesagt.
Zur letzten Frage: Daheim behalten wollte ich ihn weil ich gemerkt habe, dass er noch sehr jung ist und auch wusste, was im Kiga auf ihn zukommt. Beim grösseren Kind war das kein Thema, dass war bereit, brauchte mehr "Futter" als ich zuhause bieten konnte.
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Hui, jetzt komme ich als Kigä z`gumpe: Tiara, das hast Du toll und sehr treffend geschrieben und sehr gut argumentiert!!
Hast Du das auch so den Lehrpersonen vermittelt? Wissen die, dass Dein Kind daheim kollert wegen dem Kindergarten?
Hast Du es auch mal unter dem Apsekt "Unterfoderung" betrachtet? Ueberrascht? Guck mal mit dieser Brille hin. Und warum wolltest Du ihn daheim behalten? LG
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Schön, liebe Sandra, gibt es Menschen wie Dich.

Mein Sohn kam mit vier Jahren in den Kindergarten. Da er ein grosses Geschwisterchen hat, wollte er unbedingt auch gehen, ansonsten hätte ich ihn definitiv noch ein Jahr daheim behalten.
Nach zwei Jahren Kindergarten ist die Ernüchterung nun gross. Mit dem Projekt Harmos wurden die Kinder beim Kindergarteneintritt deutlich jünger, im Kindergartenalltag selbst, den Bewertungen, den Strukturen, besonders aber beim den Ansprüchen (Erwartungen) der Kindergärtnerinnen blieb aber vieles, wenn nicht alles, beim alten.
Mein vierjähriges Kind musste beispielsweise wie alle anderen, z.T. deutlich älteren Kinder, Formen für eine Girlandenkette ausschneiden. Und davon nicht eine oder zwei, nein, für eine anständige Girlande braucht es natürlich sieben Stück. Wenn dann der (entwicklungsbedingte völlig logische) Durchhänger kommt, und dass Kind nicht mehr mag und jammert, und Form Nummer 5,6 und 7 in der Folge nicht mehr schön exakt ausgeschnitten sind, so wird dies dem Kind als "Mangel" angelastet. Es fehle an Durchhaltewillen, Motivation und Freude am Ergebnis wurde im Elterngespräch festgehalten. Nicht ein einziger positiver Punkt stand da, beispielsweise, dass er im sozialen Vorhalten absolut unproblematisch und gar sehr fürsorglich ist. Mit dem Resultat, dass ich nach zwei Jahren täglichen, andauernden kleinen Misserfolgen, ständigem Zwang das diese Aufgabe für alle Kinder gilt und jetzt sofort genau so von jedem Kind ausgeführt werden muss, nun einen 5 Jährigen daheim habe, der am Kindergarten absolut keine Freude mehr hat, und bei allem und jedem sagt, er kann das nicht, die anderen können alles viel besser, etc. Beste Voraussetzungen für den baldigen Schulstart, oder?
Anstatt das man hingesehen hätte, was ein Kind gut kann, mein Sohn baut beispielsweise mit grosser Freude und grossem Eifer Legotechnics zusammen für Kinder ab 12 und das ganz alleine, hat also wie jedes Kind auch ganz tolle Stärken.
Aber in unserem heutigen System haben alle Kinder am Tag x genau die selbe Aufgabe zu lernen. Ob sie in ihrer Entwicklung bereit sind für diese Aufgabe interessiert niemanden.
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HS ist sicher eine tolle Sache, wenn man genügend Geld hat. Für die anderen rate ich, nehmt doch die Volksschule nicht so ernst! Wird Euer Kind "bemängelt" wegen auschneiden, malen, rechnen etc. dann stärkt es zu Hause mit dem was es eben gut kann, meist wird eh nicht so heiss gegessen wie gekocht wird! Lasst den Lehrer reden, er macht nur seinen Job. Ihr seid die Eltern! Eure Kinder machen ihren Weg auch ohne ziehen und zerren, der eine früher der andere später. Nach 5 Kindern sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass man nicht immer mit dem Strom schwimmen muss, dass jeder sein Tempo hat und dass aus jedem "etwas wird"! Übrigens ist nicht nur die Volksschule "schuld", auch alle ehrgeizigen Eltern die für ihren Nachwuchs "nur das Beste" will (was oft nicht im Sinne der Kinder ist...)

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