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FrageWann merkt man, wenn man den Partner nicht mehr liebt?

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Hatte das jemand von euch schon?

Ich bin mittlerweile seit 6 Jahren mit meinem Partner zusammen und wir wohnen auch schon seit einige Jahren zusammen.

Es ist immer wieder mal Phasenweise vorgekommen, dass mich mein Partner tagelang so auf die nerven ging, dass ich keine Lust mehr hatte mit ihm zusammenzusein. Alles was er tat hat mich einfach nur genervt. Schon nur sein lachen hat mich total genervt. Jedoch ist diese Phase immer wieder verflogen und dann war plötzlich alles wieder gut.

Jetzt ist es aber schon seit Wochen und sogar Monaten so, dass mich seine Anwesenheit einfach nur nervt. Der Gedanke den Rest meines Lebens mit ihm zu verbringen ekelt mich schon fast an.

Ich hatte vor einem Monat einen intensiven Traum, dass er mich verlassen hat. Ich war am Boden zerstört und habe total geweint und es hat sich so echt angefühlt. Als ich aufgewacht bin war ich so froh dass es nur ein Traum war. Trotzdem hat dies nichts an die momentane Situation geändert.
Manchmal wenn er nicht da ist, da habe ich plötzlich ein kleines Glücksgefühl, dass ich ihn habe und vermisse ihn... am nächsten Tag ist es plötzlich wieder vorbei.

Vielleicht habe ich nur Angst vor dem allein sein? Ich weiss es nicht. Er ist ja kein schlechter Mann... aber wie kann es sein, dass mich alles was er tut oder nicht tut ärgert? Wenn man jemanden liebt dürfte das doch nicht sein?
Fühlt es sich so an, wenn man jemanden nicht mehr liebt? In meinen letzten Beziehungen war es anders... ich wusste es einfach.
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7 Antworten

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Wenn man einen Menschen liebt, nerven vielleicht mal eine Angewohnheit - bestimmt aber nicht über Wochen und Monate seine Anwesenheit.

Ich finde, Du solltest Euch beiden zuliebe die Beziehungen beenden.

1 Kommentar

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Das meine ich... die Angewohnheiten nerven total... es nervt Manchmal so stark dass ich ihn garnicht sehen mag. Mich stört vieles aber er hat auch viel gutes was nicht jeder hat und schwer zu finden ist.

Ich will auch nicht desswegen die beziehung gleich beenden und gebe uns immer wieder eine chance und hoffe dass es besser wird. Ich möchte gar nicht aufgeben und Ich glaube langsam auch zu wissen an was das ganze liegt.
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Sei es drum, es sich nie leicht im Leben zu machen mit Entscheidungen , es geht halt nie ohne. Wenn dir die Schmetterlinge im Bauch fehlen, fehlt was.... was hat euch beide entfremdet?
Was sagt dein Partner dazu, falls Du ein Gespräch suchst um das Ganze zu Klären?
Reden kann helfen, alleine eine Trennung entscheiden und weglaufen hat etwas ungeklärtes für die Zukunft.

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Naja die schmetterlinge im Bauch sind ja in der regel auch nur in der anfangs phase da.

Ich glaube zu wissen an was das ganze liegt aber wenn ich mit ihm rede ändert sich nichts von sei er seite aus. Höchstens für 1-2 wochen aber dann ist alles wieder beim alten.
Was soll ich da noch tun?
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Stimme Dir zu. Ich finde zuerst sollte die Person im Klaren sein WAS überhaupt Ursache und Problem ist und WAS mit ihr los ist, bevor sie sich in Handlung begibt und sich trennt.
Sonst erlebt sie 1: 1 dasselbe noch einmal...muss nicht, aber die Chancen sind gross.
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Sag was hast Du getan bisher um die Situation zu ändern?
Weiss Dein Partner davon? Wie hat er reagiert?

Was sind für Dich die Masstäbe einer guten Beziehung?

Der " intensive" Traum kann ein Wink sein. Wurdest Du mal unerwartet von einer geliebten Person verlassen? Sind Deine Eltern geschieden?

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Bitte gern geschehen :))
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Liebe Aargauerin

Vielen lieben Dank für deine Mühe.
Du hast Worte geschrieben die mich echt zum nachdenken gebracht haben. Ich brauche jetzt einfach Zeit um zu verstehen, was in mir vor geht und was ich genau fühle und was ich will.

Ich weiss gar nicht was ich zu deinen ehrlichen Worten sagen soll. Aber es hat mir ehrlich gesagt ein bisschen die Augen geöffnet.

Ich danke dir ganz herzlich.
Du bist bestimmt ein toller Mensch. Dass du dir für fremde anonyme Menschen solche Mühe gibst, ist nicht selbstverständlich. Danke!
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Ich habe noch einmal über das Phänomen "innerer Schweinehund" nachgedacht. Ich glaube der ist da wenn es nicht den wahren Gefühlen entspricht. Oder man ist ständig zu müde, zu faul und zu träge. Aber auch da versteckt sich vermutlich ein inneres "Nein".
Oder aber Kopf streitet mit Herz. Blockade total.

Und die Sprache des Kopfes hat viel mit der eigenen Kindheit zu tun. Die Glaubenssätze die man in der Kindheit mitbekam "das macht "man" nicht, das gehört sich nicht, man gibt nicht einfach auf"... das gibt manchmal Streit wenn das Gefühl es anders empfindet oder gern ausbrechen würde. Es geht meistens um Schuldgefühle und schlechtes Gewissen. Das blockiert. Dabei darf man nicht vergessen, dass man manchmal damit sogar den Lebensweg des Anderen versperrt. Vielleicht wäre er mit jemand Anderem glücklicher. Dazu hat niemand das, Recht. Damit meine ich abschliessend: Eigentlich sollte man nur für sich die Verantwortung tragen. Klar darf man nicht zu egoistisch werden.

Ich mache immer mehr die Erfahrung: Gefühle sind oftmals stärker als der Verstand. Auch ist es schwieriger damit umzugehen. Wenn ich Handlungen mache wo ich ganz bei mir und authentisch bin und mir der Verantwortung bewusst bin bringt es mich in der Regel weiter und öffnet neue Türen. Bei Nichtgelingen kann ich es besser annehmen.

Es gibt die Faustregel: Was wirklich zusammen gehört findet sich wieder. Das ist in der Tat so. Meistens hat man noch offene gegenseitige Lernaufträge miteinander, das können aber auch positive Sachen sein!!!
Mir half das immer wirklich los zu lassen.

Ich kenne nur sehr wenige, wo der Partner wirklich einen "Weckruf" begriff und von sich aus sich um 180 Grad änderte. Aber es gibt es!

Und Angst. Angst ist meist das was zum Vorschein kommt wenn man tief gräbt und gräbt... auch Angst kann der Schweinehund sein. Oftmals eben gut kaschiert. (Woher stammt eigentlich dieser Begriff??)
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Versuche ehrlich dir selber zu antworten:
Wie siehst Du Deine Zukunft in 5 Jahren mit ihm?
Wo stehst Du in 10 Jahren?

Ist er sehr egobezogen? Wer sitzt letztendlich bei Euch am längeren Hebel, Du oder er?

Die aktuelle Situation genügt Dir klar nicht, und das nicht erst kürzlich. Er scheint glücklich zu sein, ist zufrieden mit seinem Leben. Und offenbar hat er ein Problem mit neuen Situationen und kann sehr schlecht damit umgehen. Oder ist er ein Pascha? Hat er Mühe Anweisungen folgen zu müssen generell? Die Selbstbestätigung holt er sich in den Hobbys. Offenbar "braucht" er Dich gar nicht in seinem Leben, provozierend spitz auf den Punkt gebracht.
Und wo holst Du Dir die Bestätigung? Auch irgendwo im aussen, vielleicht sogar in der Beziehung indem Du versuchst die perfekte Partnerin zu sein, denn wärst Du voll in der Selbstliebe würde es Dir nicht grauen alleine zu wohnen.

Ach Lila, es gilt die Regel: Man kann einen Menschen nicht ändern, nur sich selbst.
Und : Es stockt bei Euch. Die Mühlen stehen still.. Was ich gelernt habe: Im Leben solte es immer fliessen.

Vielleicht ist er nur dazu bestimmt Dein Lernpartner zu sein für eine gewisse Zeit. Du hast die Lektion nun gelernt: Man muss sich selber glücklich machen. Lerne das und sei total zufrieden mit dir sebst, lebe mal alleine damit Du nicht mehr Angtst davor haben musst, lerne dich selber gut kennen und vor allem höre auf die Intuition und gehorche ihr auch! Dann irgendwann kommt der Nächste -in der Energie höhere- Partner ins Leben. weil Du selber "höher" bist.
Lerne ganz authentisch zu leben ohne Dich zu verstellen. etwas anpassen muss sein, hier aber kannst Du nichts mehr tun und lernen für Deine persönliche Entwicklung, oder? Eben auch weil er sich weigert.

Und wir sind nun mal alle zum Lernen da auf Erden.

Höre auf Dein Inneres Lisa, Du weisst nämlich die Antwort. Ein "nicht schlechter Mann" ist nicht gut genug; gönne Dir einen bei dem Du sagst "ich habe für mich persönlich den Besten gefunden". Das ist im eigenen Selbstwert sein.

Liebe Grüsse

Und ja, auf Worte sollte man sich nicht verlassen. Nur Taten bringen eine Vorwärtsbewegung. Diese bittere Pille, dass manche Männer einen inneren Schweinehund haben den sie einfach nicht überwinden können- aeh, ... ich war selber mal so. Beim Exmann. Da war ich in dieser Energie. Und Du Lisa hast den inneren Schweinehund auch, er hindert dich zu handeln. UND DAS ist das was Dich so wütend macht. Du ärgerst ab Dir selber dass Du so ohnmächtig bist. Abhängig. Und er kommt noch dazu. Das ist innere Wut im Doppelpack!!!

Vielleicht bekommt er eine Art Weckruf wenn Du Dich wirklich trennst. Aber das gibt es selten. Rechne nicht damit.

Man kann auch jemand lieben und es geht trotzdem nicht im Alltag.
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Er weiss dass mich vieles nervt und er meint er kann das nicht ändern er sei halt so. Ok, da gebe ich ihm recht aber wenn ich mit ihm über dinge rede die man ändern kann wie zum beispiel mal etwas zusammen unternehmen dann kommt von seiner seite aus einfach gar nichts. Und ich bin es satt dass jedesmal wenn wir vor haben irgendwo hin zu gehen, er am morgen nicht aufsteht egal wie oft ich ihn wecke und bis er mal bereit ist ist es einfach zu spät. Er ist lieber zuhause obwohl er sagt er geht auch gerne weg. Aber er beweist mir jedesmal das gegenteil... nämmich dass er kein bock hat. Das merkt man einfach. Und von seiner seite aus kommt sowieso nie etwas. Essen gehen, kino, ausflug... nix! Aber geht es um seine hobbys ist er der erste der auf der matte steht!

Es juckt ihn nicht wenn ich mit ihm darüber spreche. Er sagt zwar er ändert dies aber dann kommt wieder wochenlang nichts....
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Und ja, ich kenne das. So erlebte ich es mit dem Exmann. Genau wie Du es schilderst. Als selbst die Ehetherapeutin es ihm nicht klar machen konnte, was ich gebraucht hätte damals, wusste ich dass er selbst wenn er es gewollt hätte es einfach nicht kann. Er war gewillt, schaffte es nicht, er konnte es nicht nachvollziehen geschweige denn umsetzen.
Da wusste ich dass es keine Zukunft mehr hatte.
Zudem hatte ich immer das Gefühl, er sauge mir Energie ab irgendwie. Ich fühlte mich oft müde um ihn herum, so ausgelaugt obwohl es keinen offensichtlichen Grund dafür gab. Aber ausschlaggebend war das Andere.

10 Jahre später nach der Scheidung fragte er mich tatsächlich warum wir uns scheiden ließen und ob ich es ihm noch einmal erklären könne.
Tja...

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Genau Lola. Es heisst die Vergangenheit loslassen und ehrlich sein. Dazu gehört auch sich zuzugestehen einen unabänderlich wirklich grossen Fehler gemacht zu haben. Das braucht es für das Hier und Jetzt, ich werde ja damit regelmäßig konfrontiert ob ich will oder nicht. Sich selber zu vergeben.

Ich habe nur auf die Frage geantwortet, würde ich anders handeln und mehr an mir arbeiten bezüglich Scheidung damals hätte ich das Wissen heute.

Da lautet meine Antwort, ich würde heute früher handeln und nicht mehr beinahe "uferlos" Kompromisse eingehen, nur um es allen Recht zu machen. Ich gab mich eindeutig mit zu wenig zufrieden, mein grosses Herz und Harmoniebedürfnis, das ohne Problem selber verzichten zu können damit Andere glücklich sind, die Kämpfernatur .... wie immer ist es das Mass: Stärken oder gute Eigenschaften können auch "Fallen" werden.

Es gibt meiner Ansicht nach nur einen Weg: Loslösen von dem was die Gesellschaft erwartet und sich selber gut kennenlernen. Was brauche ICH um glücklich zu sein. Und danach den Kompass ausrichten. Immer wieder neu. Denn das Leben prägt und der Mensch wächst. Der Egoismus ist ein weiterer wichtiger Knackpunkt: Einerseits Hilfsmittel, dann wieder Blockade... diese " Energie" finde ich herausfordernd.
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Ich war früher auch so wie du Aargauerin. Materielles sagte mir nicht viel. Ich rede auch nicht von teurem schmuck oder Marken Kleidung. Ich war mal richtig krank, kein Arzt konnte mir mehr helfen. Das meiste war wirklich stress bedingt- konnte nicht mehr Frau sein sonder musste das Geld heim bringen um zu „ übertrieben gesagt „ zu überleben.
Esse gerne gut, in Bioqualität, gehe gerne Wellnessen um Kraft zu tanken. Schöne Ferien, und will auch mal vom Mann wertgeschätzt werden. Ich finde, das sollte jeder Frau zustehen. Gesundheit hat bei mir oberste Priorität. Darum mache ich dafür auch alles :)
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Du bist was du bist Aargauerin.... was deine Einstellung zu materiellen Dingen ist auch damit einhergehend das diese dir nicht wirklich was bedeuten. Geld ist mehr Mittel zum Zweck.
Dir sind ehr die sozialen Dinge wichtiger und so was zieht andere Menschen an. Das ausgelaugt sein vom ständigen Geben und keine Anerkennung bekommen, macht vieles kaputt.
Fehler sollen und müssen sein. Aus der Analyse vom Geschehenen sich weiterentwickeln bleibt eine Kunst. Die Vergangenheit nehmen wir immer mit. Es bleibt immer ein Konflikt was wäre, wenn wir früher anders gehandelt hätten. Menschen haben somit immer die Zweifel ob sie alles zum Besten aller machen. Ob es alles richtig war muss nicht immer wieder hinterfragt werden. Wichtiger sind die Dinge im Jetzt gut zu handhaben. Sich mit alten Problemen und Menschen rum schlagen muss nicht immer. Besser du hast das Jetzt und Neue im Blick.
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HMM... vieles.
Resonanz: Es kann bedeuten dass Du wenig großzügig mit Dir selber bist. Er spiegelt Dir das.
Es kann sein dass Du in einer früheren Inkarnation Dir gelobt hast nie reich zu werden.
Es kann sein dass ihr in früheren Leben schon mal zusammen ward und Du sein Geld zum Fenster rausgeworfen hast. Oder Du warst damals geizig zu ihm. Es geht um das Gesetz des Ausgleichs.

Ich kenne das. Jemand sagte mir, ich hätte mal in einem Kloster gelebt und gelobt nie reich zu werden. So was kann man energetisch auflösen lassen.

Aber ich weiss nicht recht. Ich selber strahle das auch nicht aus, dass ich Wert auf teure Dinge lege. Ich trage nur billige Sachen. Und ich sehe nicht ausserordentlich gepflegt aus, das machen schon meine Haare nicht mit, die sind bald wieder "verstrubelt" und die Fingernägel brechen ständig. Irgendwann habe ich mir mal selber etwas teureren Schmuck geleistet- aber immer noch eigentlich in der günstigen Liga. Ich verhalte mich auch nicht so als wolle ich verwöhnt werden oder sei ich besonders begehrenswert- ich bin eben der soziale Typ und neige dazu bei den Anderen besonders aufmerksam zu sein.

Ich hatte nie einen Mann der wirklich geizig war. Im Haushalt würde mich das stressen. Teure Ferien kenne ich auch nicht.

Und die Kinderstube des Mannes spielt auch eine prägende Rolle
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Würde mich schon sehr wunder nehmen in welche Richtung es geht. Bei den ersten treffen verstellen sich die meisten Männer sowieso und präsentieren sich nur von ihrer besten Seite.
Aargauerin: kannst du mir Bitte erklären, was es aus spiritueller Sicht bedeutet, wenn ein Mann geizig zu einer Frau ist? Mein Freund hütet sein Geld, bekomme auch keine teuren Geschenke etc. Und ich ziehe immer diese sorte Mann an.. was könnte das bedeuten? Bevor jemand reklamieren möchte. Ich Koche immer für meinen Freund und bezahle die meistenorts Ausflüge.
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Mit dem heutigen spirituellen Wissen habe ich eine Antwort erhalten auf das warum und tiefere Einsichten bekommen. Ich weiss dass mein Entscheid richtig war und habe es nie bereut- eher dass ich nicht schon bei der ersten Krise nach einem halben Jahr kennen die Konsequenzen nicht zog und nicht auf meine innere Stimme hörte. Bevor es Kinder gab. Jetzt bin ich für immer mit ihm verbunden deswegen.

Ich hatte auch an mir gearbeitet, kam aber an meine Grenzen weil es nichts veränderte an der Situation. Es waren gravierende Probleme. Die sind teilweise immer noch da. Mit dem heutigen Wissen hätte ich ihm den Schuh gegeben nach dem zweiten Treffen und ihn nicht näher kennen gelernt.
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Aber jetzt heute, mit all diesem Wissen, würdest Du wieder den Weg der Scheidung gehen oder mehr an Dir selbst arbeiten? (In der Annahme, dass ebensolche Faktoren waren und nicht gravierende Probleme).
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Damit Manuelle hast Du es auf den Punkt gebracht:

Wenn man nicht irgendwo ein Stück weit innerlich stabil und unabhängig vom Partner bleibt- ist man im Inneren Mangel. Und wer im Mangel ist zieht Personen an die auch im Mangel sind. Man erhofft sich Kompensation. Irgendwann kommt der Alltag und man wird wieder auf sich selbst zurück geworfen. Statt zu fragen, was macht der Partner falsch müsste man sich fragen, was fehlt mir und kann ich mir das nicht selber geben? Nervt er mich wirklich oder nerve ich mich nicht im Grunde genommen ab mir selber? Schliesslich reagiert der Partner auch auf mich und hält mir den Spiegel vor.
Das sind zwei ganz unterschiedliche Schuhe, und um eine Selbstreflektion kommt Frau einfach nicht herum... wenn sie weiter kommen will und aus dem ewigen Kreislauf der Unzufriedenheit ausbrechen will.
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Was fehlte den genau (wenn die sehr direkte Frage erlaubt ist)? Und könnte man sich vieles im Grunde genommen nicht selbst geben?

Es sind Überlegungen, die mich dieses Jahr selbst sehr beschäftigten. Aufgrund von Erlebnissen in meiner Kindheit, suche ich in einer Beziehung Stabilität. Aber damit tun sich Männer teilweise schwer. Anstatt nun vom einen zum nächsten zu gehen, halte ich schon länger inne und beschäftige mich mit der Frage, was ich für mich tun könnte.
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Hast du den das nicht vorher schon gemerkt? Bevor du geheiratet hast? Kam das alles schleichend?
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Also wenn ich mich vor meinem Mann ekeln würde, dann glaube ich, hätte ich vorher schon einiges verpasst, oder nicht wahrhaben wollen.

Wenn man sich vor jemandem ekelt, dann kann man doch nicht mit ihm zusammen bleiben!

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Aber eigentlich geht für mich nun der Ball zurück zur Fragestellerin. Es gab doch einige Inputs für sie.
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Für mich als Partnerin wäre das eine wie das andere eine traurige Vorstellung, würde mein Partner so über mich denken.
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Ja, irgendwie schon.

Nur wenn es die Lebensführung ist, kann man das Problem gemeinsam anpacken, notfalls mit Umzug, neue Arbeit oder Hobby, anderer Freundeskreis aufbauen, mehr Zeit zu Zweit usw.
Kann ja so weit gehen dass es zu einer Sinnkrise kommt "was will ich noch vom Leben, wo ist mein persönliches Ziel?"

Wenn es die Person aber betrifft oder man "es" auf ihn unbewusst projiziert wird es schwieriger.

Darum mache ich doch einen klitzekleinen Unterschied. Für mich sind es doch zwei Paar Schuhe.
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und wo genau ist da der Unterschied, ob der Mann oder das Leben mit ihm sie anekelt?
Ist doch im Endeffekt das Selbe, oder läuft auf das Selbe hinaus...
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Sie schrieb nicht dass der Partner sie anekelt, nur der Gedanke bis ans Ende des Lebens mit ihm zusammen zu sein.
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Deshalb würde ich auch mal ernsthaft in mich gehen. Der Partner ekelt einem an, sein Lachen nervt? Also sein Glück, seine Freude? Ganz ehrlich, da wäre es mir tausendmal lieber einer würde mir reinen Wein einschenken und mir damit die Chance geben, meine Liebe und mein Glück anderswo zu finden.
Die tieferliegenden Probleme mag derjenige dann bitte mit sich selbst ausmachen (hoffentlich für allfällige weitere Partner).
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Schon traurig genug, wenn Frau/Mann nicht merkt, wenn die Liebe den Bach runter geht -- kanns aber verstehen, denn es gibt (fast) perfekte Schauspieler :-)
Trotzdem glaube ich, dass es eindeutige Indizien gibt, ob noch wahre Liebe vorhanden ist. Zum Beispiel: Zeit, Anteilnahme und Interesse etc. - fehlt dies, dann sind das meistens Anzeichen, dass die Liebe am erkalten ist....

1 Kommentar

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Ja die Macht der Gewohnheit und der Alltag ist nicht zu unterschätzen. Nach der ersten Verliebtheit schätzt man die Ruhe, Verlässlichkeit und das Angekommen sein. Die tiefe innere Verbundenheit ist spürbar da und ein unsichtbares Band. Das muss nicht mal mit Schauspielerei zu tun haben.
Trotzdem sollte man Beziehungspflege führen. Es braucht eben nicht nur Gefühle, sondern tatsächlich auch ein bisschen Verstand mit dazu und eine Bewusstheit.
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Wie geht es euch als Paar inzwischen liebe Lila?

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Vielen Dank für deine Nachfrage :-)

Bei uns hat sich das Blatt um 180 grad gewendet ...
Ich habe ihm die ganze Situation erklärt, wir haben uns lange zusammen unterhalten und Lösungen gesucht und gefunden.
Er hat mir gesagt, er möchte diese Beziehung unbedingt weil ich ihm wichtig sei und er war sehr froh, dass ich ihm mein Herz geöffnet habe, denn er wusste nicht wie schlimm es in mir aussah. Für ihn war alles toll.

Ich wollte auch nicht aufgeben und ja, Worte können Wunder wirken denn seitdem hat sich in mir vieles verändert...

Es läuft wieder :-)

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