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SmalltalkIn der Zwickmühle stecken - bin mittlerweile im 5. Jahr verheiratet

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Mittlerweile bin ich im fünften Jahr verheiratet. Jedoch denke ich oft, dass ich lieber alleine mit meiner Tochter wäre. Auch zieht mich mein Mann sexuell überhaupt nicht mehr an, obschon ich ihn als Mensch gerne habe und schätze. Am liebsten würde ich meine Tochter nehmen und gehen, jedoch hängt sie sehr an ihrem Papa. Und ja, natürlich müsste ich mein Arbeitspensum erhöhen, der finanzielle Aspekt ist auch nicht ohne wenn ich gehen würde. Wem geht es auch so? Hat jemand einen Tipp?
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8 Antworten

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Stösst dich etwas an deinem Mann ab? Rauchen etc.
Ich fand meinen Freund auch eine Zeit lang nicht mehr körperlich attraktiv. Lag aber an einem Hormonellen verhütungsmittel.. als ich das absetzte wurde es schnell wieder besser

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Ich hatte einen attraktiven Mann durch langzeitarbeitslosigkeit hat er viel zugenommen raucht und hat ein Alkoholproblem. Ich bin immer noch bei ihm.
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„Am liebsten würde ich meine Tochter nehmen und gehen,....“

Deine Haltung ist einfach nur zum Kotz...
Es ist eure Tochter oder nur deine?

Wenn es eure Tochter ist, wie kommst du darauf das DU DEINE Tochter einfach mitnehmen kannst?

Hier mein Tipp;
Geh doch ohne deine Tochter wenn du nicht klarkommst. Dann hast du Zeit für dich, ohne das deine Tochter unter deinen Sexuellen Fantasien leiden muss. Oder dann du hast genug Zeit für dich um an dir zu arbeiten.
Doch ich hab den Eindruck, dass dir ersteres wichtiger ist.
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Sei fair: Bevor es noch mehr Probleme gibt sucht erst einmal eine Eheberatungstelle auf. Das tun viele und ist in der heutigen Zeit keine Schande mehr. Gleich an Trennung zu denken ist nicht fair. Das ist mein Tipp und ja ich kannte es.
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Such erstmal die genauen Ursachen. Dann in Ruhe mal Lösung suchen. Wenns nur ums poppen geht lass dich sterilisieren und such dir eine Liebschaft und Spiel family.

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Grauenhaft, wie man einem Mitmenschen so etwas mitteilen kann. Kein Funke Empathie vorhanden in diesem Herzen - wenn es da überhaupt ein Herz gibt.
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Erst mal was Generelles.
Ich bin ja nur per Zufall auf diese Seite gestossen als ich etwas im Internet am suchen war. Ich bin doch überrascht wie viele Personen auf ein Thema immer sehr einfache Antworten haben und meiner Meinung nach Antworten geben die zumindest an der Respektlosigkeit sehr nahe sind. Ich frage mich von was solche Personen geritten werden, eigene Unzufriedenheit, Geltungsdrang, naja ich weiss es nicht

Ich bin in der Situation, dass sich meine Frau von mir getrennt hat, ja auch bei uns war das Sexuelle stark eingeschlafen, von beiden Seiten ausgehend, wir haben eine Tochter, bei uns steht nun die Wohnliche Trennung an, ein schwerer Moment, ich werden meine Tochter nicht mehr alle Tage im Arm halten können, nicht mehr mit Ihr zu Abend essen, Sie nicht mehr ins Bett bringen.

Meine Meinung, die Ehe muss nicht um jeden Preis erhalten werden, doch obwohl ich dem Glauben nicht wirklich nahe bin, die Ehe ist es Wert dass man es zumindest versucht diese zu erhalten, man geht die Ehe nicht ein um diese einfach aufzugeben.

Es ist jedoch schwer zu sagen mit den von Dir geschriebenen Zeilen da nicht zu erkennen ist was die Sexuelle Anziehung einschlafen lies.
Wie gesagt, ich Persönlich finde es wichtig dass man um die Ehe kämpft, für Sie Arbeitet und wenn man es nicht mehr hinkriegt, dann bin ich nicht der Meinung dass man die Ehe um jeden Preis erhalten muss.

3 Kommentare Sortierung: Neuste Bewertung Chronologisch

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@Adrian: Ist Deine Tochter zufällig vier Jahre alt?

Ja es ist schade hast Du nicht geschrieben: "Schade kann ich meine Frau nicht jeden Abend in den Arme halten, nicht mehr mit ihr Abend essen, nicht mehr mit ihr ins Bett gehen." Du hast stattdessen Deine Tochter erwähnt. Nicht gut.

Eigentlich haben die Kinder eine gemeinsame Aufgabe: Als erstes lehren sie einem, wie schön dass es ist, einfach nur bedingungslos geliebt zu werden. Das ist das Tolle an Kindern: Sie nehmen einem wie man ist, mäkeln nicht rum, haben keine Erwartungen an Dich und sind dankbar für jedes Lächeln und Wärme die man schenkt. sie freuen sich immer wenn Du nach Hause kommst, sie brauchen Dich, geben Erfüllung, Aufgabe und einen Lebenssinn.

Träumen wir nicht alle davon, es genau so mit einem Partner oder Partnerin zu haben? Wäre nicht das genau die grosse Liebe?

Es ist doch fast gemein: Kommen da Kinder, geben und bekommen es gratis und franko und bringen dafür das ganze bisherige Leben "zunderobsi".

Spinnen wir den Gedanken weiter: Das heisst eigentlich, dass wir vermutlich fast alle das so erlebt haben in den ersten Lebensmonaten, auch der Räuber, der Terrorist, der Narzisst usw.
Warum wurde das vom Himmel so eingerichtet? Alles hat seine Gründe, davon gehe ich stark aus.

Weil das Lebensziel sein soll, sich selber genau dahin wieder zu bringen?!? Erhalten tut man aber so etwas nur, wenn man selber richtig "eingestellt" oder "programmiert" ist, mir fällt kein besseres Wort dafür ein. Dazu wird man sozusagen angeleitet mit Lernaufgaben im Leben. Und die Kinder zeigen Dir wie schön das sein kann und wollen Dich animieren an Dir selber daran zu arbeiten, damit es nicht nur bei ihnen so ist sondern im ganzen Umfeld. Das Wort Wertschätzung fällt mir gerade ein.

Kehren wir zurück zur Geburt. Meist hat die Frau danach eine körperliche starke Müdigkeit und ein paar Gramme zu viel auf den Rippen. Emotional gilt es auch viele neue Erfahrungen zu machen und zu verkraften. Es zehrt an den Kräften, sie fühlt sich mütterlich und nicht mehr so attraktiv. Es gibt neue Schwerpunkte im Leben. Der Mann steht nicht mehr im Mittelpunkt daheim und beginnt zu begreifen, dass er eine langfristige Verantwortung eingegangen ist. Ja ja, alles nicht neu, ich weiss, aber kurz sich darüber zu Hintersinnen lohnt sich. Ein Freiheitsgefühl geht bei beiden verloren.

Wie ist unserer Gesellschaft aufgebaut? Ueberall nur attraktive Bilder von Frauen, dass sie kaschiert sind und viele operiert interessiert keinen. Das Ideal von Eigenheim geistert auch bei allen rum- dass damit die Wirtschaft angekurbelt wird interessiert auch keinen. Der Mann ist gefordert viel Geld heim zu bringen.

Ist es wichtig, dass die Frau schön ist? Die aktuelle hohe Scheidungsrate spricht dagegen, offenbar kein Faktor. Ist es wichtig, dass sie sich schön fühlt? Ja!! Sexy ist wer in sich ruht. Das strahlt man aus! Das ist also die erste Lernaufgabe der Frau: Zu merken, dass es wichtig ist, selber nicht in eine Bedürftigkeit und Opferhaltung zu rutschen, zum Beispiel: Ich opfere mich auf für mein Kind....
Für mein Kind tue ich alles- warum eigentlich nicht auch für den Partner und warum nicht für sich selbst? Kindern muss man Flügel geben- Kinder bedeutet in kleinen Schritten immer mehr Loslassen. Aber selbst wenn sie in Drogen landen- die meisten leben ihre Kinder auf immer und ewig. Warum gelingt das nicht bei Erwachsenen? Mit Kindern sind wir viel geduldiger, lassen ihnen Zeit, sind bewusst, dass alles ein Prozess ist. Warum nicht beim Partner?
Weil man davon aus geht, dass der Partner selber Verantwortung hat, weil man Erwartungen hat an den Partner, weil er nicht hilflos ist wie ein Kind ist.

Erwartungen, daran scheitert es meist.

Wenn man versteht, warum man das eigene Kind vorzieht, was man kompensiert und sich dort holt- (und ich behaupte es ist auch nicht gut für das Kind in so einer Rolle zu sein, das spielt unbewusst mit...)- dann kann man da ansetzen und versuchen, sich mit bewussten Gedanken und Gefühle zu ändern.
Mal probieren dem Partner das zu geben was man für sich selber wünscht. Kommt keine Resonanz gibt man Zeit. Geht es immer noch nicht, muss man akzeptieren, dass man nicht mehr auf gleicher Stufe steht und dass der gemeinsame Lernauftrag offenbar erfüllt wurde und man reinen Herzens und guten Gewissens gehen darf.

Manchmal bringt die Geburt des Kindes auch gezwungenermassen das an die Oberfläche, was beide Partner vorher als blinde Flecken einfach nicht wahrhaben wollten. So war das bei mir.

Viele scheitern bereits mit der Kommunikation miteinander. Darum finde ich eine Beratung von aussen zuzuziehen wertvoll. Es ist eine wichtige Essenz, wenn es da auch nicht klappt, wird und bleibt es schwierig.

Dann muss man sich entscheiden. War der Entscheid falsch, guckt das Schicksal schon, dass man wieder zusammen kommt. Vorausgesetzt man erkennt die Zeichen;-)) . War es richtig zu gehen, kommt irgendwann vermutlich eine ähnliche Situation. Hat man die gemeistert, weil man was gelernt hat vom letzten Mal, bekommt das Leben dann eine neue Richtung und Du weisst, es war richtig gewesen damals so zu entscheiden.

Bleibt man und ist positiv eigestellt, dass man die Hürde schaffen wird, kann es auch eine neue erfüllende Richtung geben. Vielleicht gibt es auch Wiederholungen bis man begreift, was denn genau geändert werden muss. Man sollte einkalkulieren, dass man nochmals getestet wird ob man nun begriffen hat um was es geht... erkennen, dass es manchmal darum geht, den Menschen in die richtige Richtung zu bringen oder zu gewissen Erkenntnissen zu führen. Akzeptiert man das, (also dass es auch Rückschritte gibt bis es klappt), akzeptieren das beide, dann hat man das Rüstzeug um eine langjährige gute Ehe zu führen.

Manchmal kommt der Partner nicht nach mit sich weiter entwickeln. Er schafft es einfach nicht. Dann geht eine Weiterführung der Ehe nicht. So war das auch bei mir. Denn der Himmel will dass man ständig lernt und vorwärts geht. ( Was mich manchmal tüchtig ärgert ;-)) )

Eine Regel gilt vom Himmel oben: Erst wenn die Lernaufgabe erfüllt ist kommt die nächste.
Und als Ziel: Selber so zufrieden mit sich sein, dass es niemand braucht damit man sich ausgeglichen fühlt. Man ist dann so gut drauf, dass man alle Menschen nimmt wie sie sind und sich auch nicht von ihnen runterziehen lässt. Nichts von ihnen verlangt. Und irgendwo ist eine unsichtbare Grenze für sich selber, denn auch ein "Nein" gehört ab und zu dazu um nicht wieder in eine Opferhaltung zu gelangen.
Körperliche Wärme und Sex kann man sich aber nicht selber gut geben, zumindest ist es nicht dasselbe. Darum braucht es eben doch eine Partnerschaft, so fühle ich es zumindest. Ich persönlich finde es eben am Schönsten, wenn Liebe und Treue mit im Spiel sind und schätze alte Wertvorstellungen. Na ja, bin auch älteren Semsters;-))

Aber heutzutage sind die persönlichen Werte sehr different geworden.

Was ich mir erhoffe, Adrian, dass Du vielleicht den Bettel noch nicht ganz ins Korn wirfst. Vielleicht helfen meine Zeilen Dir Mut zu schöpfen um sich auf einen längeren Prozess einzulassen und um die Partnerschaft versuchen zu retten. Es geht nicht darum es zu tun für Deine Tochter, es geht nicht darum es zu tun um das Familienleben zu retten, sondern es geht einzig allein um die Partnerschaft. Du und Deine Frau. Die Partnerschaft ist das Fundament für das Familienleben. Ohne das klappt es nicht!! Nur so werden alle glücklich.

Darum finde ich auch Auszeiten wie Wochenenden zu Zweit, Kinder mal abgeben und hüten lassen um zusammen fort zu gehen wichtig.
Und erst muss es auf der Gesprächsebene ect. klappen. Der Sex kann nur kommen wenn das andere stimmt. Bei mir war es damals jedenfalls so, vielleicht bei anderen nicht. Ich selber ging kaputt unter der Erwartung meines Exmannes, ich müsse endlich wieder mit ihm schlafen. Es stimmte auf der persönlichen Ebene nicht mehr und ich schaffte es nicht über meinen Schatten zu springen. Das heisst: Für mich ist das kein Schatten, sondern ein wertvolles Gut und Reinheit. Na egal, es geht hier nicht um mich. Vielleicht hilft Dir auch dieses persönliches Feedback von mir. Druck sollte man versuchen wegzunehmen. Über Erwartungen zu sprechen kann helfen, aber manchmal ist auch einfach abschalten, ausblenden, loslassen und vorweg nehmen besser. Zu wissen, jetzt in der Zeit ohne Kinder muss ich erst recht- daran scheiterte ich. Aber mein Exmann war auch rückblickend einfach der falsche Partner für mich. Dass ich auf meine Gefühle hörte und "einfach nicht konnte" war richtig gewesen.

Aber Adrian, bei Dir ist es anders. Bei Dir höre ich noch Gefühle raus aus Deinen Zeilen. Darum beschloss ich auch zu schreiben. Bei Dir ist der Weg vielleicht anders :-))
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Kennst du die Lebensumstände, der Fragerin? Dann fang erst mal bei Dir an und bring dein Leben in Ordnung.
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Schön geschrieben... Aber wenn es zur Trennung kommt, dann in Würde und gegenseitigem Respekt. KIms Vorschlag, sich sterilisieren zu lassen und "Family spielen", um eine Liebschaft zu haben, finde ich mehr als grenzwertig.
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Mit Moral sollte jeder vorsichtig sein, das was in der Praxis am Besten ist hat am meisten Bestand. Fragt sich immer, was für Folgen eine Entscheidung mit sich bringt.

1 Kommentar

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Was konkret meinst Du damit Omo?

Und die "Praxis" ändert sich immer wieder, das Leben bleibt eben nie still. Mit dem älter werden ändert sich auch die Person, ihre Moral, Ihr Wertvorstellungen und ihre Lebensart. Das in einer Partnerschaft berücksichtigen können und mittragen ist eben DIE grosse Kunst!!

Ist es wirklich nur eine Frage davon ob die Folgen einer Entscheidung tragbar sind?

Die Rechnung ist simpel, denn es beinhaltet nämlich auch immer die Frage: Könnte ich einen passenderen Partner finde der mich glücklicher machen würde? Wenn ich bleibe, versperre ich mit dem Entscheid dem Ehepartner oder Ehepartnerin den Weg für eine erfülltere Partnerschafft mit jemand anderem als mir selbst?

Wieviel der Gedanken die ich führe ist mit Selbstliebe zu mir selbst verbunden, wieviel ist eine Opferhaltung, bei was ist der eigentliche Auslöser Angst? Steckt pure Bequemlichkeit dahinter? Bleibe ich weil ich materialistisch eingestellt bin?

Kostet mich der Partner nur Energie? Koste ich ihm nur Nerven und Energie? Konnten wir unserer Probleme lösen? Sind wir je dabei auf einen grünen Zweig gekommen?

Das Ziel im Leben ist glücklich sein. Das zu erreichen ist ein Prozess.

Zuerst muss man lernen und wissen, WAS einem denn selber glücklich macht. Damit verbunden erkennt man auch besser, ob ein Durchhalten oder Trennen angebracht ist.

Vielleicht versucht man auch mal, etwas abergläubisch zu denken und zu fantasieren. Angenommen es gäbe ein himmlisches Wesen das Zeichen auf die Erde senden würde. So Schicksalswinke und komische Zufälle, irgendwelche Wiederholungen, Sätze die einem auffallen...
Spiegeln diese Zeichen dass Du an Dir arbeiten sollst und wieder vertrauen lernen musst oder versucht man Dich klar in eine Richtung zu schubsen um endlich abzulösen indem man dir immer wieder zeigt: So geht es einfach wirklich nicht?!?

Und noch eine Anmerkung zur Sexualität: Manchamal ist es einfach wirklich der falsche Partner. Aber manchmal ist es auch mangelnde Selbstliebe...

Selbstliebe und Egoismus liegen nahe beieinander. Es ist in meinen Augen wieder eine grosse Kunst, da zu differenzieren zu können. Wie immer endet es auch hier letztendlich in der Frage des Masses...
Dass nicht immer beide Partner die gleichen Messlatte haben versteht sich.

Wie wundervoll wenn doch... ;-))
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Liebe Aargauerin
Es wird Zeit, dir endlich mal zu sagen, wie toll ich deine Beiträge finde: differenziert, klug und mit ganz viel Herz. DANKE!

1 Kommentar

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Uui, danke, das hat mich ehrlich gefreut und sehr überrascht zu lesen. Merci für das liebe Feedback, Nik!
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Geld habe ich mehr als genug, bin ledig und ungebunden.
Kannst dich gerne melden.
Würde mich einfach mal mit dir unterhalten.
Das (Liebes)Leben bringt nicht nur Nachteile, es hat auch viele Vorteile. ....

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