Liliput Familienwelt
Wie komme ich wieder "runter" (mental), was meint ihr?
Ich arbeite selbstständig von zu Hause aus, ca. 40%. Nebenbei bin ich auch Hauswartin in zwei Liegenschaften. (Treppen putzen, Gartenpflege).
Wir haben eine grosse Wohnung, mein Mann arbeitet 100%.
Der grosse Junge geht in den KiGa, die kleine wird hauptsächlich von mir betreut und sonst noch von meinem Mann. Andere Betreuungspersonen haben wir nicht.
Nun ist es so, dass ich persönlich sehr launisch sein kann. Ich rege mich zu schnell auf, leider werde ich dann auch noch laut. Dieses Temperament von mir mag ich überhaupt nicht an mir. Ich wäre gerne um einiges ruhiger.
Ich habe gemerkt, dass wenn ich Sport machen kann, dass ich mich dann Mental viel besser fühle und auch ein wenig ausgeglichener bin. Wir sind vor einem Monat umgezogen und ich habe seit 2 Monaten keinen Sport gemacht. Ich bin sehr schlecht gelaunt, ich fühle mich körperlich nicht wohl. Ehrlich gesagt, wird es mir sehr oft zuviel. Ich muss dann weinen, tue dies aber eher für mich. Mein Mann versteht mich nicht immer. Ich muss weinen, damit sich ein innerer Druck bei mir lösen kann. Es staut sich sehr viel und irgendwann muss ich weinen. Ich weiss nicht, ob mich jemand hier versteht was ich meine...
Leider bin ich dann auch unfair zu meinen Kindern, besonders zum Grossen. Damit meine ich, dass ich wenig Geduld habe, laut werde. Weiter gehe ich zum Glück nicht.
Mein grösstes Problem, dass ich unbedingt lösen möchte ist das laut werden. Wieso kann ich es nicht unter Kontrolle halten? Ich bin sehr nervös und fühle mich einfach nicht wohl.
Ich habe gehört, dass Yoga helfen kann um runter zu kommen. Eine Kundin von mir schwärmte davon, sie meinte, dass sie vorher immer so nervös war und seit sie Yoga macht, wäre sie viel ruhiger.
Was meint ihr? Gibt es auch was anderes?
Vielen Dank.
13 Antworten
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Du klingst sehr erschöpft, nicht „schlecht“. Dein Nervensystem ist überlastet. Sport, Yoga oder kurze Atemübungen können helfen, wieder runterzufahren. Wichtig: feste Pausen nur für dich, realistische Erwartungen und ggf. Unterstützung (Beratung). Du willst etwas ändern, das ist schon ein großer Schritt.
Ich glaube, viele hier kennen das Gefühl, wenn man einfach nicht runterkommt, weil der Kopf noch voll ist, sei es durch Stress, Alltagssorgen oder einfach zu viele Aufgaben auf einmal. Für mich hilft es oft, mir ganz bewusst Zeit für mich selbst zu nehmen, tief durchzuatmen und mich für einen Moment aus dem Hamsterrad auszuklinken. Dinge wie Spazierengehen in der Natur, sich bewusst Pausen gönnen, Atemübungen oder eine kurze Yoga-Session am Abend können da schon wahre Wunder wirken.
Manchmal reicht es auch, sich eine Auszeit vom Alltag zu gönnen — etwas, das ganz bewusst auf Ruhe, Achtsamkeit und Entspannung ausgelegt ist. Für viele Menschen sind Yoga-Retreats eine solche Möglichkeit, um wieder mehr innere Balance zu finden, den Kopf frei zu bekommen und mental runterzukommen. Wenn du so etwas in deiner Nähe oder im schönen Bayern ausprobieren willst, kann ich dir die Angebote von Michaela Mayr empfehlen: direkt zum Anbieter
Dort findest du Infos zu Retreats, die gezielt auf Entspannung, Achtsamkeit und mentale Erholung ausgerichtet sind.
Ich denke, der wichtigste Schritt ist, dir bewusst Momente der Ruhe zu schaffen, auch wenn es nur kleine Dinge im Alltag sind. Und wenn du merkst, dass der Stress sehr stark ist oder lange anhält, ist es auch absolut okay, sich Unterstützung zu holen — sei es durch Gespräche, Coaching oder einfach Menschen, denen du vertraust.
Hallo, wo wohnst du? Schau mal vorbei auf www.stressfreitenniken.jimdo.com. Könnte dir sehr weiterhelfen. Alles Liebe für dich Claudi
wo miner ching si chly gsi, bini öppe eis zum huus uus, für zwo-drei minute ga seckle (gring ache u seckle), tief düreschnuufe. jetz gits so situatione weni mi weg mim ex ergere.
we d ching jetz aube zäme am liire si steueni d musig für ne minute uf volli lutsterchi, das würkt, si chöme u stelle mer se lisliger, mängisch isch so d musig o nume für paar sekunde lut u i ha d kidis nid müesse aapääge!
ich kenn das nur zu gut. Das hilft bei mir relativ gut.
damit Du mal Zeit für Dich hast, tausche Dich evt. mit einer Kollegin ab. Das eine Mal sind die Kinder bei ihr und das eine Mal bei Deiner Kollegin. Oder angagiere ein Hütemädchen. Damit Du vorwärts kommst mit der Arbeit. Ich zumindest werde immer dann ungeduldig und evt. laut, wenn ich nicht vorwärts komme.
In der freien Zeit mache ich dann einen Teil meiner Arbeit sehr speditiv und bin dann entspannter zu den Kindern. Dem Hütemädchen gebe ich 10 Franken in der Stunde.
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