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Liliput Familienwelt
Als Familie haben wir keine Unterstützung von Grosseltern
Wir, Familie mit 4 Kindern davon zwei Kleinkinder zwei Teenager haben keine Unterstützung von den Grosseltern die nicht mehr arbeiten und fit sind. Ausser im äussersten Notfall, und dann widerwillig. Unsere Kinder waren auch nie mit ihren Grosseltern auf einem Ausflug, und zwei kleinen Jungs wissen nicht wo und wie sie wohnen.
Ich habe vor ein paar Monaten geboren, war dann extrem erschöpft weil ein Kind dazu noch krank war, hab das erzählt und hiess es promt wir hätten das gewusst und das sei halt so mit Kinder und wir hätten ja Kinder gewollt. Auch Familienfeste richten alle wir aus, ohne Hilfe,.. kämme niemand auf die Idee etwas zu helfen, geschweige die Kinder abzunehmen.
Wir wissen es sind unsere Kinder, aber es macht mich traurig vor allem wenn ich andere Familien sehe bei denen es anders läuft. Es würde mich wundernehmen ob es unter euch Familien gibt bei denen es auch so ist und wie ihr damit klar kommt
Ich habe vor ein paar Monaten geboren, war dann extrem erschöpft weil ein Kind dazu noch krank war, hab das erzählt und hiess es promt wir hätten das gewusst und das sei halt so mit Kinder und wir hätten ja Kinder gewollt. Auch Familienfeste richten alle wir aus, ohne Hilfe,.. kämme niemand auf die Idee etwas zu helfen, geschweige die Kinder abzunehmen.
Wir wissen es sind unsere Kinder, aber es macht mich traurig vor allem wenn ich andere Familien sehe bei denen es anders läuft. Es würde mich wundernehmen ob es unter euch Familien gibt bei denen es auch so ist und wie ihr damit klar kommt
Umfrage: Familienunterstützung
56 Antworten
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Habe erst kürzlich zufällig in einem Gespräch mit Senioren erfahren, was in diesem Bereich so alles abgeht. Kann nur sagen: Einfach unsäglich und schon fast unfassbar wie zum Teil Senioren als Großeltern leiden und fast drauf gehen, weil Sie sich verpflichtet fühlen, die Großkinder zu hüten. Um das Gesicht zu wahren, machen sie gute Miene zu diesem bösen Spiel.....
Darum mein Rat: Wenn Ihr schon Kinder möchtet, dann lasst bitte die Großeltern aus dem Spiel und betreut gefälligst eure Kinder selber oder in einer Kinderkrippe. Schlimm, wenn Großeltern zur "Billigbetreuung" verkommen..... eine Schande!
Darum mein Rat: Wenn Ihr schon Kinder möchtet, dann lasst bitte die Großeltern aus dem Spiel und betreut gefälligst eure Kinder selber oder in einer Kinderkrippe. Schlimm, wenn Großeltern zur "Billigbetreuung" verkommen..... eine Schande!
7 Kommentare Sortierung: Neuste Bewertung Chronologisch
Danke Klaro -- genau soo hab ichs gemeint! "Spuren" die Grosseltern nicht, so gibts "Liebesentzug".... naja, ist ja so menschlich :-)
Oder die Enkel entziehen. Hat meine Cousine mit ihren Eltern gemacht. Als die mit 76 und 78 sagten, dass sie einfach nicht nach Amerika kommen mögen, um den Haushalt zu schmeißen und 3 Kinder zu betreuen, hat sie den Kontakt von einem Tag auf den anderen mit nichts dir nichts für über 2 Jahre abgebrochen. Auch über die Kinder wurde eine Kontaktsperre verhängt. Jetzt studiert die älteste Tochter Medizin und wohnt bei ihren Grosseltern, die anderen beiden sollen folgen. Die Eltern bleiben in der USA und zahlen absolut gar nichts. Meine Tante und mein Onkel wissen, dass sie von ihrer Rente keine 3 Teenager unterhalten können und mögen auch rein vom Alter gar nicht mehr, aber sie getrauen sich nicht, etwas zu sagen. Haushalt macht einfach mehr Arbeit zu Dritt, und die Enkeltochter lässt sich mit bald 20 von vorne bis hinten bedienen. Beide Eltern sind übrigens Anwälte und verdienen sehr gut...
Aber um die geht es im Post von Jungsenior wohl eher nicht. Es gibt in der Tat Grosseltern, die ein riesen Pensum an Enkelbetreuung übernehmen- das ihnen eigentlich über die Kräfte geht- und sich nicht getrauen, des lieben Friedens willen, NEIN zu sagen. Aus Angst, dass sich dann ihre Kinder von ihnen abwenden..
Aber es gibt genau solche Grosseltern, die ihre Enkel regelmäßig bei sich haben möchten. Also ich kann mir gut vorstellen, dass ich meine Enkel regelmäßig einen Tag pro Woche und in den Ferien hüten würde. Ich bin ein Absolueofamiluenmensvh und würde gerne ein innigen Verhältnis zu meinen Enkeln aufbauen.
Scheint ein Missverständnis zu sein :-)
Meine natürlich nicht sporadisches Kinderhüten wo die Großeltern mal aushelfen während dem die Eltern z.B. einen wichtigen Termin zu erledigen haben. Nein, es geht um REGELMÄSSIGE "billige" Kinderbetreuung um eine Kinderkrippe, Hort und dgl. zu sparen und das auf dem Buckel der Großeltern. Finde das einfach nur bedenklich und eine Zumutung....
Meine natürlich nicht sporadisches Kinderhüten wo die Großeltern mal aushelfen während dem die Eltern z.B. einen wichtigen Termin zu erledigen haben. Nein, es geht um REGELMÄSSIGE "billige" Kinderbetreuung um eine Kinderkrippe, Hort und dgl. zu sparen und das auf dem Buckel der Großeltern. Finde das einfach nur bedenklich und eine Zumutung....
Wie man in den Wald hineinruft tönt es zurück. Grosseltern sind nicht dazu da die Grosskinder zu hüten. Finde es eine Zumutung wenn man Ersatzgrosseltern sucht nur um die Hütekosten zu sparen. Klar ich hüte meine Grosskinder auch. Sie kommen zu mir in die Ferien wenn die Eltern arbeiten. Unter der Woche werden die Kinder in der Schule betreut.
Wenn ich die Posts so durchlese, dann kann ich beim besten Willen nicht verstehen, warum sich Leute beschweren, warum sie keine (gratis) Hilfe von den Großeltern erhalten... Mittlerweile sollte doch alle wissen, dass wir im Zeitalter der "Kleinfamilie" leben. Die Zeiten der "Großfamilie" (Sippe), wo man sich gegenseitig hilft, sind (leider) schon längst vorbei! Also Willkommen im 21. Jahrhundert :-)
Hallo, ich werde es nicht begreifen, dass sich die Grosseltern und andere Angehörige sich nicht um einem kümmern. Es ist sehr traurig und leider kommt es immer wieder vor. Ich habe ebenfalls ein ändliches Leid. Nur umgekehrt. Ich würde gerne Kinder bei mir haben. Es wird aber alles in den gleichen Korb geworfen weil ich Männlich bin.
Hallo, habe gerade ein bisschen hier im Forum gelesen und uns geht es genauso.
Wir haben einen großen Sohn der bereits 12 Jahre alt ist und Zwillinge mit 2 Jahren. Klar, man sollte nichts erwarten. Aber hoffen tut man doch, dass man Unterstützung bekommt. Vor allem wenn die Großeltern alle samt um die Ecke wohnen und mehrmals die Woche eigentlich vorbei fahren. Nur anhalten tut keiner. Mir geht es weniger ums Weggehen. Ich hatte lediglich gehofft, dass man mal kommt, um vielleicht mit den Kiddis spazieren zu gehen. Gerade mit Zwillingen oder Kleinkindern hat man doch viel Stress und Hektik. Wenn der Mann dann auch noch den ganzen Tag am arbeiten ist... Schule, lernen, Essen kochen, einkaufen, Arzttermine, putzen... und und und. Ich selbst war in meiner Kindheit überwiegend bei meiner Oma und auch mein mann hatte seine Großeltern im Haus. Klar, Omas und Opas stehen nicht in der Pflicht. Aber gerade sie sollten doch wissen wie froh man ist, wenn man Unterstützung hat. Wenn sie arbeiten gehen: natürlich, dann geht das vielleicht nicht so. Aber meine Schwiegermutter zum Beispiel ist seit über einem Jahr zu hause. Und ist noch nie einfach mal so vorbeigekommen. Sie wohnt 10 Minuten entfernt.
Erwarte ich vielleicht zuviel, weil ich es anders kenne? Oder ist das Generationsbedingt? ich für mich finde schon, dass die familiäre Unterstützung früher ganz anders war....
Wir haben einen großen Sohn der bereits 12 Jahre alt ist und Zwillinge mit 2 Jahren. Klar, man sollte nichts erwarten. Aber hoffen tut man doch, dass man Unterstützung bekommt. Vor allem wenn die Großeltern alle samt um die Ecke wohnen und mehrmals die Woche eigentlich vorbei fahren. Nur anhalten tut keiner. Mir geht es weniger ums Weggehen. Ich hatte lediglich gehofft, dass man mal kommt, um vielleicht mit den Kiddis spazieren zu gehen. Gerade mit Zwillingen oder Kleinkindern hat man doch viel Stress und Hektik. Wenn der Mann dann auch noch den ganzen Tag am arbeiten ist... Schule, lernen, Essen kochen, einkaufen, Arzttermine, putzen... und und und. Ich selbst war in meiner Kindheit überwiegend bei meiner Oma und auch mein mann hatte seine Großeltern im Haus. Klar, Omas und Opas stehen nicht in der Pflicht. Aber gerade sie sollten doch wissen wie froh man ist, wenn man Unterstützung hat. Wenn sie arbeiten gehen: natürlich, dann geht das vielleicht nicht so. Aber meine Schwiegermutter zum Beispiel ist seit über einem Jahr zu hause. Und ist noch nie einfach mal so vorbeigekommen. Sie wohnt 10 Minuten entfernt.
Erwarte ich vielleicht zuviel, weil ich es anders kenne? Oder ist das Generationsbedingt? ich für mich finde schon, dass die familiäre Unterstützung früher ganz anders war....
6 Kommentare Sortierung: Neuste Bewertung Chronologisch
Nun Orga, was können Kinder in einem kleinen Zimmer schon tun? Oft herrscht auch eine bedrückte Stimmung irgendwie... Denn nicht alle Patienten fühlen sich dort wirklich Zuhause. Wäre in einem Café ein Spielecken, sähe es schon ganz anders aus. Oder draussen ein Spielplatz.
ich möchte darauf eingehen, wie oft Enkelkinder ihre Großeltern im Altenheim besuchen. Ich arbeite im Altenheim und sehe, dass die Enkelkinder sich ganz rar machen. Leider !!!
Und woran liegt das?
Und woran liegt das?
Wieso sollen die Grosseltern euch unterstützen. 4 Kinder sind in der heutigen Zeit ein Wahnsinn. Als Grosseltern würde wir deinem Mann die Unterbindung bezahlen. Dies macht Sinn.
Ich denke auch, dass mitunter zu viel von den Großeltern erwartet wird. Wir sind 50 und 53 Jahre und haben zwei wundervolle Enkelkinder (6 und 1 Jahr), welche wir über Alles lieben. Natürlich springen wir auch ein, wenn es nötig ist. Da dies ziemlich oft vorkommt, sind wir aber auch froh, wenn wir die Wochenenden für uns haben, zumal wir berufstätig sind. Nicht falsch verstehen, wir spielen gern mit den Beiden oder unternehmen etwas Schönes aber nicht ständig und selbstverständlich. Wir haben unsere Kinder schon großgezogen, meist ohne Hilfe. Und ja, Kinder sind anstrengend. Das wissen Großeltern nur zu gut. Jetzt ist die nächste Generation an der Reihe. Großeltern dürfen bei der Betreuung der Enkel helfen, müssen aber nicht! Das zu akzeptieren, fällt heutzutage manchen Eltern schwerer als der Generation davor.
Übrigens: Wie oft besuchen heutzutage erwachsene Enkelkinder ihre alten Großeltern z. B. im Altenheim???
Übrigens: Wie oft besuchen heutzutage erwachsene Enkelkinder ihre alten Großeltern z. B. im Altenheim???
Hallo Duda
Ich kann dich sehr gut verstehen...eine Herzensangelegenheit!
Meine Mutter hat mein zweites Kind erst zu Gesicht bekommen,als die Kleine 4 Monate alt war.Der Grund war..Sie hatte keine Zeit..! Sie ist lieber Zuhause geblieben oder hat Bekannte besucht,die sie schon lange nicht mehr gesehen hat.
Es Schmerzt...! Ich habe mich und meine Familie total abgelehnt gefühlt.
Mein Vater war ein Jahr verstorben.Meine Mutter hatte leider auch nie viel Zeit und Freude sich um meine Kinder zu Kümmern. Jedoch bei meiner Schwester war sie die ganze Zeit beim hüten.
Irgendwann habe ich angefangen einfach zu akzeptieren wie es ist.
Ich bin alleinerziehend,und die Kinder haben zum glück die Grosseltern auf Vaters Seite.
Inzwischen ist meine Mama auch versorben an Krebs...Na ,ja,..und ich bin alleine.
Ich würde mal sagen ganz alleine..!Durch das Erbe meinen Eltern scheint das Blut auch nicht mehr Dick genug zu sein um als Geschwister zusammen zu halten.
Ich habe angefangen,mir zu Vertrauen denn eigentlich habe ich ja nur noch mich..!
Ich mache nimandem Vorwürfe...Ich will dir nur sagen,du bist nicht Alleine.
Ich denke es gibt sehr viele Menschen,die einfach alleine sind.
Nur eines Weiss ich gewiss,wenn meine Kinder, Kinder haben ..nehme ich diese sehr gerne mit vollem Herzen.
Ich kann dich sehr gut verstehen...eine Herzensangelegenheit!
Meine Mutter hat mein zweites Kind erst zu Gesicht bekommen,als die Kleine 4 Monate alt war.Der Grund war..Sie hatte keine Zeit..! Sie ist lieber Zuhause geblieben oder hat Bekannte besucht,die sie schon lange nicht mehr gesehen hat.
Es Schmerzt...! Ich habe mich und meine Familie total abgelehnt gefühlt.
Mein Vater war ein Jahr verstorben.Meine Mutter hatte leider auch nie viel Zeit und Freude sich um meine Kinder zu Kümmern. Jedoch bei meiner Schwester war sie die ganze Zeit beim hüten.
Irgendwann habe ich angefangen einfach zu akzeptieren wie es ist.
Ich bin alleinerziehend,und die Kinder haben zum glück die Grosseltern auf Vaters Seite.
Inzwischen ist meine Mama auch versorben an Krebs...Na ,ja,..und ich bin alleine.
Ich würde mal sagen ganz alleine..!Durch das Erbe meinen Eltern scheint das Blut auch nicht mehr Dick genug zu sein um als Geschwister zusammen zu halten.
Ich habe angefangen,mir zu Vertrauen denn eigentlich habe ich ja nur noch mich..!
Ich mache nimandem Vorwürfe...Ich will dir nur sagen,du bist nicht Alleine.
Ich denke es gibt sehr viele Menschen,die einfach alleine sind.
Nur eines Weiss ich gewiss,wenn meine Kinder, Kinder haben ..nehme ich diese sehr gerne mit vollem Herzen.
1 Kommentar
Ohne Eltern
Du sprichst mir aus dem Herz... Meine Mutter lebt zwar noch, hat jedoch an meinen Jungs kein Interesse, weil es Jungs sind. Meine Schwester hatte das "Glück" Mädchen zu haben. Diese hat sie teilweise über Tage/Wochen bei sich aufgenommen, da meine Schwester eine Auszeit brauchte.
Unsere Jungs 5-10 Jahre waren noch nie eine Nacht bei ihr bzw. nicht einmal einen Nachmittag. Die Geburtstagsgeschenke bringt sie jeweils vorbei, wenn die Kinder Schule haben oder sie stellt sie einfach vor die Türe.
Zum Glück haben meine Schwiegereltern Freude an den Kindern. Wir können sie sporadisch mal zum Uebernachten bringen, das heisst am Abend bringen und nach dem Frühstück wieder holen. Besser so als gar nicht.
Du sprichst mir aus dem Herz... Meine Mutter lebt zwar noch, hat jedoch an meinen Jungs kein Interesse, weil es Jungs sind. Meine Schwester hatte das "Glück" Mädchen zu haben. Diese hat sie teilweise über Tage/Wochen bei sich aufgenommen, da meine Schwester eine Auszeit brauchte.
Unsere Jungs 5-10 Jahre waren noch nie eine Nacht bei ihr bzw. nicht einmal einen Nachmittag. Die Geburtstagsgeschenke bringt sie jeweils vorbei, wenn die Kinder Schule haben oder sie stellt sie einfach vor die Türe.
Zum Glück haben meine Schwiegereltern Freude an den Kindern. Wir können sie sporadisch mal zum Uebernachten bringen, das heisst am Abend bringen und nach dem Frühstück wieder holen. Besser so als gar nicht.
Hallo an alle,
ich kann das hier diskutierte Problem so gut verstehen! Ich habe selber 4 Kinder, bin zur Zeit nicht berufstätig, aber studiere. In meinem alten Beruf konnte ich Familie und Kinder so schlecht vereinbaren, dass ich jetzt umsattele. Ist auch nicht einfach, aber ich will langfristig wieder arbeiten können.
Meine Mutter wohnt neben uns, war früher nicht berufstätig, aber musste es auch nicht sein, denn mein Vater verdiente genug. Man muss auch sagen, dass es damals tendenziell einfacher war, mit einem Verdienst über die Runden zu kommen. Vor allem Wohnraum ist sehr teuer geworden.
Ich benötige keine kostenlose Vollzeitbetreuung, meine Kinder sind in der Ganztagsbetreuung (Kita, Hort usw.).
Was ich mir von meiner Mutter wünschen würde, wäre mal ab und zu Hilfe im Haushalt oder mit den Kindern. Leider hat sie auch die Meinung, sie habe uns früher großgezogen und habe deshalb jetzt keine Pflichten mehr.
Ich muss sagen, dass dieses Argument in meinem Fall nicht so richtig zieht.
Da sie nämlich alleinerziehend war, musste ich als Kind massiv mithelfen. Sie war nicht berufstätig, aber trotzdem mit mir und meinen beiden Geschwistern überfordert. Ihr waren schon damals ihre persönlichen Freiheiten wichtiger als die Kinder, sie ging viel weg usw. Darum musste ich als Älteste ihre Rolle mit übernehmen.
So gesehen hätte ich jetzt durchaus auch mal Hilfe "gut" bei ihr.
Allerdings muss ich sagen, dass ich das inzwischen abgehakt habe. Denn wenn man schon so aufrechnen muss, um eventuell Hilfe zu bekommen, zeigt das schon, dass man es vergessen kann. Die Hilfe muss irgendwie von beiden Seiten von Herzen kommen. Wenn die Großeltern einfach so helfen, weil sie gerade dazu in der Lage sind und der andere die Hilfe braucht, das ist super und ein Riesengeschenk. Oft ist es dann doch so, dass die Kinder und Enkel es ihnen danken und ihnen dann auch bereitwilliger helfen, wenn sie selbst Hilfe benötigen.
Aber bei mir ist es halt nicht so. Es ist nicht so, dass meine Mutter keinen Kontakt zu mir oder zu den Enkeln will. Aber meistens möchte sie halt welchen haben, der mir keine Hilfe ist, sondern sogar Stress verursacht, z.B. große Unternehmungen usw.
Dafür habe ich weder Zeit noch Geld. Mir fehlt aber auch nichts. Ich habe mich bewusst für die 4 Kinder und weniger Geld und Unternehmungen entschieden. Nur:
Ich kann dann nicht ihre Animateurin machen.
Wenn man von mir verlangt, dass ich mir mein Umfeld selber suchen muss, so müsste man dies dann auch von ihr verlangen. Es gibt genug Angebote für Senioren.
Ich finde es sehr schade, dass es so läuft. Ich muss auch sagen, dass es meine Motivation, mich über die Maßen zu engagieren, sollte meine Mutter mal pflegebedürftig werden, schon sehr senkt. In meinem Bekanntenkreis ist es auch so, dass vor allem diejenigen alles für ihre alten Eltern machen, die von ihnen selbst massive Unterstützung, auch für die Enkel, erhalten haben. Oft sind die Leute auch gerade durch die Unterstützung der Großeltern, die es ihnen ermöglicht haben, trotz Kindern viel arbeiten zu gehen, in der Lage, es z.B. zu schultern, die Eltern daheim pflegen zu können. Sie haben genug Geld für Haushaltshilfen usw., sind noch nicht so gestresst und kaputt wie diejenigen, die den Alltag mit Arbeit und Kindern immer selbst meistern mussten.
Es hat eben alles zwei Seiten, und wie man in den Wald hineinruft, schallt es auch zurück. Schade finde ich es trotzdem, dass es mit meiner Mutter so läuft. Übrigens helfe ich ihr selbst schon immer wieder, mache Besorgungen usw. Schade, dass so wenig zurück kommt.
ich kann das hier diskutierte Problem so gut verstehen! Ich habe selber 4 Kinder, bin zur Zeit nicht berufstätig, aber studiere. In meinem alten Beruf konnte ich Familie und Kinder so schlecht vereinbaren, dass ich jetzt umsattele. Ist auch nicht einfach, aber ich will langfristig wieder arbeiten können.
Meine Mutter wohnt neben uns, war früher nicht berufstätig, aber musste es auch nicht sein, denn mein Vater verdiente genug. Man muss auch sagen, dass es damals tendenziell einfacher war, mit einem Verdienst über die Runden zu kommen. Vor allem Wohnraum ist sehr teuer geworden.
Ich benötige keine kostenlose Vollzeitbetreuung, meine Kinder sind in der Ganztagsbetreuung (Kita, Hort usw.).
Was ich mir von meiner Mutter wünschen würde, wäre mal ab und zu Hilfe im Haushalt oder mit den Kindern. Leider hat sie auch die Meinung, sie habe uns früher großgezogen und habe deshalb jetzt keine Pflichten mehr.
Ich muss sagen, dass dieses Argument in meinem Fall nicht so richtig zieht.
Da sie nämlich alleinerziehend war, musste ich als Kind massiv mithelfen. Sie war nicht berufstätig, aber trotzdem mit mir und meinen beiden Geschwistern überfordert. Ihr waren schon damals ihre persönlichen Freiheiten wichtiger als die Kinder, sie ging viel weg usw. Darum musste ich als Älteste ihre Rolle mit übernehmen.
So gesehen hätte ich jetzt durchaus auch mal Hilfe "gut" bei ihr.
Allerdings muss ich sagen, dass ich das inzwischen abgehakt habe. Denn wenn man schon so aufrechnen muss, um eventuell Hilfe zu bekommen, zeigt das schon, dass man es vergessen kann. Die Hilfe muss irgendwie von beiden Seiten von Herzen kommen. Wenn die Großeltern einfach so helfen, weil sie gerade dazu in der Lage sind und der andere die Hilfe braucht, das ist super und ein Riesengeschenk. Oft ist es dann doch so, dass die Kinder und Enkel es ihnen danken und ihnen dann auch bereitwilliger helfen, wenn sie selbst Hilfe benötigen.
Aber bei mir ist es halt nicht so. Es ist nicht so, dass meine Mutter keinen Kontakt zu mir oder zu den Enkeln will. Aber meistens möchte sie halt welchen haben, der mir keine Hilfe ist, sondern sogar Stress verursacht, z.B. große Unternehmungen usw.
Dafür habe ich weder Zeit noch Geld. Mir fehlt aber auch nichts. Ich habe mich bewusst für die 4 Kinder und weniger Geld und Unternehmungen entschieden. Nur:
Ich kann dann nicht ihre Animateurin machen.
Wenn man von mir verlangt, dass ich mir mein Umfeld selber suchen muss, so müsste man dies dann auch von ihr verlangen. Es gibt genug Angebote für Senioren.
Ich finde es sehr schade, dass es so läuft. Ich muss auch sagen, dass es meine Motivation, mich über die Maßen zu engagieren, sollte meine Mutter mal pflegebedürftig werden, schon sehr senkt. In meinem Bekanntenkreis ist es auch so, dass vor allem diejenigen alles für ihre alten Eltern machen, die von ihnen selbst massive Unterstützung, auch für die Enkel, erhalten haben. Oft sind die Leute auch gerade durch die Unterstützung der Großeltern, die es ihnen ermöglicht haben, trotz Kindern viel arbeiten zu gehen, in der Lage, es z.B. zu schultern, die Eltern daheim pflegen zu können. Sie haben genug Geld für Haushaltshilfen usw., sind noch nicht so gestresst und kaputt wie diejenigen, die den Alltag mit Arbeit und Kindern immer selbst meistern mussten.
Es hat eben alles zwei Seiten, und wie man in den Wald hineinruft, schallt es auch zurück. Schade finde ich es trotzdem, dass es mit meiner Mutter so läuft. Übrigens helfe ich ihr selbst schon immer wieder, mache Besorgungen usw. Schade, dass so wenig zurück kommt.
Ich bin in der Situation, dass ich sehr gerne Kontakt zu meiner ältesten Tochter und meinem 4-monatigem Enkel hätte, doch das wird abgelehnt.
Die ganze Geschichte zieht sich schon über 10 Jahre hin. Angefangen damit, dass sich meine Tochter unsterblich in einen Mann verliebte. Anfangs hatte ich auch Freude an ihm, doch mit der Zeit veränderte sich meine Tochter immer mehr. Gespräche brachten das Gegenteil. Sie verschloss sich immer mehr. Dann kam ein Jahr, sie war inzwischen 18 geworden, da kam sie nur noch nach Hause, um sich Geld zu holen und frische Wäsche. Gespräche wurden abgelehnt. Das ganze gipfelte dann darin, dass sie mir eines Tages mitteilte, sie heirateten, aber ich sei nicht auf der Hochzeit eingeladen. Das war wie ein Schlag ins Gesicht.
Jahre hatten wir keinen Kontakt. Bis er eines Tages wieder zaghaft mit sms schreiben begann.
Dann trafen wir uns ab und zu in einem Cafe oder im Restaurant, bis ich sie zu uns nach Hause einlud. Da kam sie 2mal. Bis ihr Mann davon erfuhr.
Nach dem dritten mal kamen wieder die Ausreden. Bis sie eines Tages sagte, sie dürfe nicht zu mir kommen, ihr Mann hatte es ihr verboten.
Wir hatten viele Gespräche, ich traf mich weiterhin in Cafes mit ihr, aber war sehr unglücklich über die Situation. Die Gründe, warum sie nicht kommen darf, erfuhr ich nicht. Ich reichte ihr all die Jahre immer wieder die Hand, aber sie wurde verweigert.
Als sie mir mitteilte, dass sie schwanger war, musste ich ihr sagen, dass ich diese Treffen in den Restaurants nicht mehr weiterführen könne, denn mich belastete es zu sehr. Ich würde mich sehr gerne als Grossmutter einbringen, aber nicht, wenn die Situation so verfahren war. Mit einem Säugling, meinem Enkelkind, konnte ich es mir noch weniger vorstellen, Geburtstage, Weihnachten und Ostern im Restaurant zu "feiern", so wie ich es über ein Jahr lang mit meiner Tochter getan hatte.
Schweren Herzens musste ich sie und Enkelsohn gehen lassen. Nun habe ich einen grossen Platz frei in meinem Herzen für andere Familien, die auf der Suche nach einer Wahl-grosi sind.
Die ganze Geschichte zieht sich schon über 10 Jahre hin. Angefangen damit, dass sich meine Tochter unsterblich in einen Mann verliebte. Anfangs hatte ich auch Freude an ihm, doch mit der Zeit veränderte sich meine Tochter immer mehr. Gespräche brachten das Gegenteil. Sie verschloss sich immer mehr. Dann kam ein Jahr, sie war inzwischen 18 geworden, da kam sie nur noch nach Hause, um sich Geld zu holen und frische Wäsche. Gespräche wurden abgelehnt. Das ganze gipfelte dann darin, dass sie mir eines Tages mitteilte, sie heirateten, aber ich sei nicht auf der Hochzeit eingeladen. Das war wie ein Schlag ins Gesicht.
Jahre hatten wir keinen Kontakt. Bis er eines Tages wieder zaghaft mit sms schreiben begann.
Dann trafen wir uns ab und zu in einem Cafe oder im Restaurant, bis ich sie zu uns nach Hause einlud. Da kam sie 2mal. Bis ihr Mann davon erfuhr.
Nach dem dritten mal kamen wieder die Ausreden. Bis sie eines Tages sagte, sie dürfe nicht zu mir kommen, ihr Mann hatte es ihr verboten.
Wir hatten viele Gespräche, ich traf mich weiterhin in Cafes mit ihr, aber war sehr unglücklich über die Situation. Die Gründe, warum sie nicht kommen darf, erfuhr ich nicht. Ich reichte ihr all die Jahre immer wieder die Hand, aber sie wurde verweigert.
Als sie mir mitteilte, dass sie schwanger war, musste ich ihr sagen, dass ich diese Treffen in den Restaurants nicht mehr weiterführen könne, denn mich belastete es zu sehr. Ich würde mich sehr gerne als Grossmutter einbringen, aber nicht, wenn die Situation so verfahren war. Mit einem Säugling, meinem Enkelkind, konnte ich es mir noch weniger vorstellen, Geburtstage, Weihnachten und Ostern im Restaurant zu "feiern", so wie ich es über ein Jahr lang mit meiner Tochter getan hatte.
Schweren Herzens musste ich sie und Enkelsohn gehen lassen. Nun habe ich einen grossen Platz frei in meinem Herzen für andere Familien, die auf der Suche nach einer Wahl-grosi sind.
2 Kommentare Sortierung: Neuste Bewertung Chronologisch
Liebe nana, das ist lieb von dir. Die ganze Familie, also meine andere Tochter, mein Mann, meine Mutter, meine Schwestern, die Paten, alle haben es schon versucht, mit ihr zu reden, aber wir alle stossen auf eine Wand. Meine Tochter macht das, was ihr Mann verlangt, ohne zu fragen warum. So hat sie sich auch schon von anderen langjährigen Freundinnen abgewendet, mittlerweile will sie auch nicht mehr zu ihrer Schwester nach Hause gehen. Interessanterweise ist sie sonst sehr lebenstüchtig, steht mit beiden Beinen im Leben, kann man mit ihr über alles reden. Oder konnte ich zumindest. Nur bei diesem Thema ist eine Starre da. Ich liebe sie, und das hab ich ihr auch immer gesagt. Das wird auch so bleiben, aber ich muss mich von dem Gedanken lösen, sie kommt zur Vernunft, dazu ist ihr Mann zu stark.
Es fällt auf, dass nur wenige eine Unterstützung durch die Grosseltern haben, die ihren Vorstellungen entspricht.
Das Lesen der Antworten hier ist vielleicht ein schwacher Trost und gleichzeitig die Aufforderung, das beste aus seiner Situation zu machen.
Das gerne Geben und Nehmen verliert immer mehr den Platz in unserer Gesellschaft und individuelle Lösungen sind gesucht und gefragt. ;)
Das Lesen der Antworten hier ist vielleicht ein schwacher Trost und gleichzeitig die Aufforderung, das beste aus seiner Situation zu machen.
Das gerne Geben und Nehmen verliert immer mehr den Platz in unserer Gesellschaft und individuelle Lösungen sind gesucht und gefragt. ;)
3 Kommentare Sortierung: Neuste Bewertung Chronologisch
Ich persönlich habe auch keine Grosseltern, die bei der Betreuung mithelfen könnten. Die einen interessieren sich gar nicht für uns, einige sind schon verstorben. Einzig die Schwiegermutter würde unseren kleinen gerne mehr sehen, sie wohnt aber 200km entfernt.
Wir haben aber in der Bekanntschaft Leute, da sind die Grosseltern gar beleidigt, wenn sie die Kinder nicht einen Tag pro Woche bekommen können...so ist es verschieden und man muss es halt nehmen, wie es ist.
Wir haben aber in der Bekanntschaft Leute, da sind die Grosseltern gar beleidigt, wenn sie die Kinder nicht einen Tag pro Woche bekommen können...so ist es verschieden und man muss es halt nehmen, wie es ist.
Rumpelstilzchen, du verstehst, was ich zum Ausdruck bringen möchte.....kenne genug solche nicht ganz "glücklichen Beispiele" in meiner Umgebung (Eltern und Grosseltern von Gschpändli meiner Kinder).
Ich glaube, genau da liegt das Problem: Dass die Kinder von ihren Eltern Unterstützung erwarten und mit dieser Erwartungshaltung den Freiraum für freiwillige Angebote nehmen. Die Grosseltern haben dann immer das Gefühl zu müssen, und nicht zu dürfen. Das kann dann so weit gehen, dass sich die Grosseltern zurückziehen und sich sogar den Kindern der Geschwister mehr zuwenden. Aber das ist nicht bösartig gemeint, sondern geschieht unbewusst...
Hallo
Mein Mann hat nur noch seine Mutter, diese lebt aber weit weg im Ausland! Sie kann leider nicht an unserem Familienleben teilnehmen!
Meine Eltern sind beide da, sind älter, arbeiten beide nicht mehr!
Ich habe einen 4 jährigen Sohn und das zweite ist unterwegs!
Bei uns ist es so, dass meine Eltern auf mein Kind nur dann aufpassen, wenn ich arbeiten gehe.
Seit wir unseren Sohn haben, waren ich und mein Mann nicht mehr alleine aus!
Wir verdienen nicht soviel, daher leisten wir uns keinen Babysitter.
Ich bin froh, dass ich keine fremde Betreuung brauche, aber natürlich habe ich auch viele Freunde die Ihre Kids sogar für mehrere Tage hintereinander oder sogar für Ferien den Grosseltern abgeben können!
Ich finde das toll, dass es soweit gehen kann, finde es natürlich auch schade, wenn sich Grosseltern überhaupt nicht für ihre Enkelkinder interessieren, aber ansonsten bin ich auch der Meinung, dass wir uns für unsere Kinder entschieden haben und dankbar sein dürfen, wenn wir familiäre Hilfe bekommen!
Du bist leider gezwungen dir von woanders Hilfe zu holen, wenn du eine Pause möchtest, was ich natürlich bei 4 Kids sehr gut verstehen kann!
Gute Freunde sind auch eine Hilfe!
Grüsse
Mein Mann hat nur noch seine Mutter, diese lebt aber weit weg im Ausland! Sie kann leider nicht an unserem Familienleben teilnehmen!
Meine Eltern sind beide da, sind älter, arbeiten beide nicht mehr!
Ich habe einen 4 jährigen Sohn und das zweite ist unterwegs!
Bei uns ist es so, dass meine Eltern auf mein Kind nur dann aufpassen, wenn ich arbeiten gehe.
Seit wir unseren Sohn haben, waren ich und mein Mann nicht mehr alleine aus!
Wir verdienen nicht soviel, daher leisten wir uns keinen Babysitter.
Ich bin froh, dass ich keine fremde Betreuung brauche, aber natürlich habe ich auch viele Freunde die Ihre Kids sogar für mehrere Tage hintereinander oder sogar für Ferien den Grosseltern abgeben können!
Ich finde das toll, dass es soweit gehen kann, finde es natürlich auch schade, wenn sich Grosseltern überhaupt nicht für ihre Enkelkinder interessieren, aber ansonsten bin ich auch der Meinung, dass wir uns für unsere Kinder entschieden haben und dankbar sein dürfen, wenn wir familiäre Hilfe bekommen!
Du bist leider gezwungen dir von woanders Hilfe zu holen, wenn du eine Pause möchtest, was ich natürlich bei 4 Kids sehr gut verstehen kann!
Gute Freunde sind auch eine Hilfe!
Grüsse
Hallo,
ja bei mir ist es fast das gleiche. Hatte eine sehr schwere Kindheit mit Alkoholiker Eltern und Misshandlungen gegen ich Seelisch wie auch Körperlich und dann den Wunsch einer eigenen Familie erfüllte. Nur das die Eltern meines Freundes und die Schwester (kinderlos) nie wirklich was mit mir zutun haben wollten. Dann kam unsere Tochter auf die Welt und ich werde wie Luft behandelt, ständig redet man mir in die Erziehung unserer Tochter und für meine Tochter hat die Oma nie Zeit, aber mit ihrem Hund läuft die Oma Stundenlang in der Weltgeschichte rum. Und ständig werde ich von meiner Tochter gefragt, wann hat die Oma oder etc. für mich Zeit? Was soll ich ihr den sagen? Ich habe ständig Streit mit ihnen weil wir Weihnachten, Geburtstag, Ostern usw. Alleine feiern sollen. Nicht mal zum Kaffee trinken dürfen wir vorbei kommen. Dann heißt es Die Oma ist schon sooo alt und Sie wollte nie Oma werden. Wenn ich versuche ein Gespräch darüber anzufangen sei es mit meinem Freund oder dessen Schwester heißt es, es ginge ihnen in der Kindheit genauso, aber keiner der beiden unterstützt mich oder es heißt ich würde zu viel verlangen. Ist das wirklich so?
ja bei mir ist es fast das gleiche. Hatte eine sehr schwere Kindheit mit Alkoholiker Eltern und Misshandlungen gegen ich Seelisch wie auch Körperlich und dann den Wunsch einer eigenen Familie erfüllte. Nur das die Eltern meines Freundes und die Schwester (kinderlos) nie wirklich was mit mir zutun haben wollten. Dann kam unsere Tochter auf die Welt und ich werde wie Luft behandelt, ständig redet man mir in die Erziehung unserer Tochter und für meine Tochter hat die Oma nie Zeit, aber mit ihrem Hund läuft die Oma Stundenlang in der Weltgeschichte rum. Und ständig werde ich von meiner Tochter gefragt, wann hat die Oma oder etc. für mich Zeit? Was soll ich ihr den sagen? Ich habe ständig Streit mit ihnen weil wir Weihnachten, Geburtstag, Ostern usw. Alleine feiern sollen. Nicht mal zum Kaffee trinken dürfen wir vorbei kommen. Dann heißt es Die Oma ist schon sooo alt und Sie wollte nie Oma werden. Wenn ich versuche ein Gespräch darüber anzufangen sei es mit meinem Freund oder dessen Schwester heißt es, es ginge ihnen in der Kindheit genauso, aber keiner der beiden unterstützt mich oder es heißt ich würde zu viel verlangen. Ist das wirklich so?
Ich finde die letzten kommentare zum teil sehr daneben. Vor allem den ersten wegen der unterbindung. Es geht hier glaub ich in erster linie das man sich wünschen würde dass die kinder aufmerksamkeit, liebe, zuneigung, wertschätzung -sprich beziehung haben dürften zu den grosseltern und nicht um ein jeder zeit verfügbares kindermädchen. Das eine mamma sich entlastung wünscht ist wohl normal und kommt in jeder familie egal mit wie vielen kinder hin und wieder vor. Das ging wohl auch der jetztigen oma mal so, früher..
Entlastung findet man auch gegen bezahlung. Aber die echte liebevolle beziehung und das interesse am leben des (gross)kindes, eine langjährige beziehung, die findet man nicht gegen bezahlung, und das ist es, an was es heute oft in familien mangelt, auch unter geschwistern, tanten, onkel..
Man kann die beziehung nicht erst dann erwarten wenn man was braucht/will, man muss sie immer und immer wieder hegen und pflegen.
Entlastung findet man auch gegen bezahlung. Aber die echte liebevolle beziehung und das interesse am leben des (gross)kindes, eine langjährige beziehung, die findet man nicht gegen bezahlung, und das ist es, an was es heute oft in familien mangelt, auch unter geschwistern, tanten, onkel..
Man kann die beziehung nicht erst dann erwarten wenn man was braucht/will, man muss sie immer und immer wieder hegen und pflegen.
Erst einmal tut mir das sehr leid für dich/euch! Uns geht es ähnlich- meine Eltern haben auch kein Interesse an ihren beiden Enkelkindern, nach außen hin präsentieren sie sich als die fürsorglichen Großeltern. Sie wohnen zwei Kilometer entfernt und meine Mutter, die früher einmal Teilzeit gearbeitet hat und nun schon in Rente ist kann nur in dringenden Notfällen einmal ein oder zwei Stunden auf die Kinder aufpassen... es macht ihr keine Freude und ich Empfinde sie als selbstsüchtig-sie hat mir bereits meine Kindheit und Jugend zur Hölle gemacht, auch da war ihr alles Zuviel.... es tut mir für die Kinder wahnsinnig leid, die kleine wurde schon weinend von der Oma an der Garage stehen gelassen, "weil sie daheim was kochen muss"...
Unsere Bekannten, Freunde und Nachbarn ist das auch schon aufgefallen, wenn ein Babysitter kommt, obwohl die Großeltern am Ort wohnen.... ich könnte hier endlose weitere Zeilen schreiben....
Ich wünschte die würden einfach wegziehen, ändern kann man nichts daran und reden geht auch nicht-
Ich hoffe irgendwann kommt der Zeitpunkt an dem sie begreifen, was für armselige Menschen sie sind und dann hoffentlich im Alter ganz alleine da stehen werden.
Meine Wut, Trauer und Hass sind grenzenlos!
Es ist traurig, aber es beruhigt mich irgendwie, dass auch andere so eine unmenschliche und selbstsüchtige Familie besitzen.
Ich wünsche Euch allen viel Kraft und Stärke euch von diesen schlimmen Gefühlen frei zu machen!
Unsere Bekannten, Freunde und Nachbarn ist das auch schon aufgefallen, wenn ein Babysitter kommt, obwohl die Großeltern am Ort wohnen.... ich könnte hier endlose weitere Zeilen schreiben....
Ich wünschte die würden einfach wegziehen, ändern kann man nichts daran und reden geht auch nicht-
Ich hoffe irgendwann kommt der Zeitpunkt an dem sie begreifen, was für armselige Menschen sie sind und dann hoffentlich im Alter ganz alleine da stehen werden.
Meine Wut, Trauer und Hass sind grenzenlos!
Es ist traurig, aber es beruhigt mich irgendwie, dass auch andere so eine unmenschliche und selbstsüchtige Familie besitzen.
Ich wünsche Euch allen viel Kraft und Stärke euch von diesen schlimmen Gefühlen frei zu machen!
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Luusmeitli, bin genau deiner Meinung. Mag das "Gejammer" junger Eltern bald nicht mehr hören.... Verstehe alle Senioren, die ihren wohlverdienten Ruhestand geniessen möchten und nicht für Billigbetreuung herhalten müssen.....
Wieso stellt das so ein Problem dar? Die guten Leute haben ihre Erziehungsarbeit geleistet, alles, was als Grosseltern gemacht wird, ist Fronarbeit. Für die einen ein Hobby, das vital hält, für andere eine Qual; weshalb sollte sich ein Mensch das also "antun"?
Ich persönlich erlebe viele Grosseltern, die sich nicht trauen nein zu sagen und deshalb viele Stunden pro Woche arbeiten. Da fragt man sich schon, ob die nicht noch am gewerblichen Arbeitsprozess teilnehmen könnten und wir Jungen dafür dann mit 70 statt 75 pensioniert werden könnten. Wenn die heutigen Pensionierten ja so fit sind, dass sie 50% und mehr Grosskinder hüten können..
Ich persönlich erlebe viele Grosseltern, die sich nicht trauen nein zu sagen und deshalb viele Stunden pro Woche arbeiten. Da fragt man sich schon, ob die nicht noch am gewerblichen Arbeitsprozess teilnehmen könnten und wir Jungen dafür dann mit 70 statt 75 pensioniert werden könnten. Wenn die heutigen Pensionierten ja so fit sind, dass sie 50% und mehr Grosskinder hüten können..
Ich bin gerne Oma. Meine Enkel kommen gerne zu uns. Sie bleiben auch in den Ferien da. Aber wenn man schon über 70 ist, ist es nicht das gleiche wie 50 jährige Grosseltern. Ich freue mich auf meine Enkel, gebe sie aber auch gerne wieder ab. Bin immer froh wenn sie heil und gesund bleiben.
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Tolle Einstellung, den Grosseltern die Freiheit zu lassen! Ist leider nicht immer so - denn Grosseltern stehen schnell unter emotionalem Druck und Zwang..... ganz schlimm, was ich schon hören musste.
